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US-Midterm-Wahlen Eklat auf Pressekonferenz: Trump liefert sich Schlagabtausch mit CNN-Reporter


Bei den Midterm-Wahlen in den USA haben die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Für US-Präsident Donald Trump wird das Regieren nun schwerer. Er äußerte sich während einer Pk ausführlich zu den Ergebnissen. Die Entwicklung zum Nachlesen.

Die US-Wähler haben die Weichen für die zweite Hälfte der Amtszeit von Präsident Donald Trump gestellt. Ergebnis der Midterm-Wahlen ist ein geteilter Kongress. Die Demokraten eroberten eine stabile Mehrheit im Repräsentantenhaus, während sich Trump auch weiterhin auf eine Mehrheit seiner Republikaner im Senat stützen kann.

Selten zuvor in der Geschichte der USA waren die Zwischenwahlen so umkämpft und emotional aufgeladen wie 2018. Inhaltlich setzten Trump und die republikanische Partei auf Angst, Nationalismus und das Schüren von rassistischen Vorurteilen, besonders in der Flüchtlingsfrage. Nun hat sich der Präsident in einer Pressekonferenz den Medien gestellt - und die Wahlen als Erfolg für sich verbucht. Den Demokraten reichte er die Hand zur Zusammenarbeit - und lieferte sich den schon fast üblichen Schlagabtausch mit CNN-Reporter Jim Acosta.

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Nach den Midterm-Wahl in den USA

  • DieterHoss
    • DieterHoss


    Hillary Clinton, Donald Trumps unterlegene demokratische Kontrahentin bei den letzten Präsidentschaftswahlen ist überzeugt: "Heute sagen wir, es ist genug." Zwei Jahre lang habe die Trump-Administration die demokratischen Institutionen und Werte attackiert und unterlaifen. Dies müsse ein Ende haben, sagt die ehemalige First Lady.

  • DieterHoss
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    CNN präsentiert erste Nach-Wahl-Umfragen. Danach haben 55 Prozent der Wähler gesagt, dass sie Donald Trump als Präsident missbilligen - nur 44 Prozent sehen Trump positiv. Zudem gaben 56 Prozent der Wähler an, Trump sei auf einem falschen Weg. Was das für die konkreten Wahlergebnisse bedeutet, muss sich noch zeigen. Ein Drittel der Wähler sagten laut CNN auch, Trump habe bei ihrer Wahlentscheidung gar keine Rolle gespielt.

  • DieterHoss
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    So, noch ein paar Minuten und es gibt erste Zahlen ...

  • DieterHoss
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    Die Anleger an der Wall Street haben sich übrigens von den US-Kongresswahlen unbeeindruckt gezeigt und die Aufwärtsbewegung der dortigen Aktien fortgesetzt. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,68 Prozent bei 25 635,01 Zählern, nachdem er bereits am Vortag um rund 0,8 Prozent zugelegt hatte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,63 Prozent auf 2755,50 Punkte nach oben. Der Technologieindex Nasdaq 100 gewann 0,75 Prozent auf 6988,85 Punkte. Die Anleger erwarten offenbar keine großen Veränderungen. Behalten sie Recht?

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Man kann in diesen aufregenden Tagen in den USA schon mal aus der Haut fahren - auch, und gerade, als Hollywood-Star. Die Quelle, das Trump-freundliche, populistische News-Portal Breitbart, ist eher belustigt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Eine halbe Stunde bevor die ersten Exit Polls, also Befragungen direkt nach der Stimmabgabe im Wahllokal, publik werden, ein Blick darauf, wie US-Präsident Donald Trump die Wahlnacht verbringt, Sein Team hat im Ostflügel des Weißen Hauses, wie CNN berichtet, einen "War Room" eingerichtet, wo die eingehenden Wahlergebnisse empfangen werden. Zuvor gibt es ein Dinner unter anderen mit Trumps Kindern. An Trumps Seite sind in dieser Nacht im Weißen Haus auch First Lady Melania Trump und Vize-Präsident Mike Pence.

  • DieterHoss
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    Schon jetzt gibt es reichlich Stimmen auszuzählen - nicht weiter verwunderlich bei über 38 Millionen Brief- und Frühwählern. Hier geht's an die Briefpakete in einem Wahllokal in Provo, Utah.

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    Übrigens: Donald Trump erhält auch aus Deutschland Unterstützung. Dax-Konzerne haben Wahlkampf-Spenden an die Republikaner gerichtet.

  • DieterHoss
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    Auch nach Indiana gehen die frühen Blicke. Diesmal geht es um den Senat. Und dort könnten Donald Trumps Republikaner gleich einen Erfolg feiern, Dafür soll der Geschäftsmann Mike Braun sorgen, der dem Demokraten Joe Donnelly den Senatssitz abluchsen und so einen Puffer für mögliche republikanische Verluste in anderen Staaten.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Allmählich wird es ernst. In rund einer Stunde schließen in Kentucky bereits die ersten Wahllokale. Dort wird es auch gleich spannend. In Lexington könnte die Demokratin Amy McGrath, eine frühere Marinepilotin, den Wahlbezirk gegen den amtierenden Abgeordneten, den Republikaner Andy Barr, holen. Lexington geht normalerweise an die Republikaner. Beobachter sehen in diesem Ergebnis einen frühen Hinweis für den Verlauf der Wahl.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Auf diese Idee muss man erstmal kommen. Eine Nonprofit-Organisation versorgt die Wartenden vor den Wahllokalen mit Pizza! Pizza to Polls nennt sich die Initiative, die sich über Spenden für jede Pizza, die die Wartezeit verkürzt, freut. Über eine Web-Seite kann man seine Schlange melden und Pizza bestellen. Von dem Angebot haben die geduldigen Wähler reichlich Gebrauch gemacht. Mehr als 4500 Pizzas wurden nach Angaben von Pizza to Polls schon ausgeliefert - an 254 Wahllokale in 39 Staaten ...

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die First Daughter fordert ebenfalls dazu auf, wählen zu gehen - ganz neutral, scheint's.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die tragische Heldin dieses Wahltages ist eine 82 Jahre alte Lady aus Texas. In ihrem hohen Alter hat sie zum allerersten Mal an einer Wahl teilgenommen. Trotz ihrer schweren Erkrankung hatte sie das Gefühl, dass sie diesmal ihre Stimme abgeben müsse. Sie raffte sich sogar zu einem kleinen Tänzchen rund um ihre Gehhilfe auf, reckte ihre Faust in die Höhe und erklärte: "Ich habe gewählt!" Doch leider wird sie nie erfahren, ob die Midterms in ihrem Sinne ausgehen werden. Am Montag ist die hoch betagte Erstwählerin gestorben.
    https://youtu.be/032CPoWapT4

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Warum wird den Demokraten eingentlich zugetraut, das Repräsentatenhaus für sich zu holen, nicht aber den Senat, obwohl die Republikaner dort doch nur eine Mehrheit von zwei Stimmen (51:49) haben? Das liegt am Wahlmodus. Nur ein rundes Drittel der Senatoren werden bei dieser Wahl neu gewählt. 29 der Sitze, die zur Wahl stehen, müssen von den Demokraten verteidigt werden, dagegen nur sechs von den Republikanern. Die übrigen Sitze werden bei der nächsten Wahl neu besetzt. Es müsste also wirklich alles für die Demokraten laufen, um die Mehrheit im Senat zu erreichen. Das ist in der Form nicht zu erwarten.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Ehe in knapp vier Stunden die ersten Wahllokale schließen, noch ein Blick auf diesen Midterms-Wahlkampf. Unsere Kollegen Nicolas Büchse und Jens König waren in den USA unterwegs. Dies ist ihr Report:


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