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US-Midterm-Wahlen Eklat auf Pressekonferenz: Trump liefert sich Schlagabtausch mit CNN-Reporter


Bei den Midterm-Wahlen in den USA haben die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Für US-Präsident Donald Trump wird das Regieren nun schwerer. Er äußerte sich während einer Pk ausführlich zu den Ergebnissen. Die Entwicklung zum Nachlesen.

Die US-Wähler haben die Weichen für die zweite Hälfte der Amtszeit von Präsident Donald Trump gestellt. Ergebnis der Midterm-Wahlen ist ein geteilter Kongress. Die Demokraten eroberten eine stabile Mehrheit im Repräsentantenhaus, während sich Trump auch weiterhin auf eine Mehrheit seiner Republikaner im Senat stützen kann.

Selten zuvor in der Geschichte der USA waren die Zwischenwahlen so umkämpft und emotional aufgeladen wie 2018. Inhaltlich setzten Trump und die republikanische Partei auf Angst, Nationalismus und das Schüren von rassistischen Vorurteilen, besonders in der Flüchtlingsfrage. Nun hat sich der Präsident in einer Pressekonferenz den Medien gestellt - und die Wahlen als Erfolg für sich verbucht. Den Demokraten reichte er die Hand zur Zusammenarbeit - und lieferte sich den schon fast üblichen Schlagabtausch mit CNN-Reporter Jim Acosta.

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Nach den Midterm-Wahl in den USA

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Ein Thema bei dieser Wahl ist natürlich wieder die Einmischung russischer Hacker. Das Problem scheint nicht die Ausmaße des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 zu haben, ist aber dennoch virulent. Facebook und Instagram sperrten unmittelbar vor der Wahl 115 Nutzerkonten wegen mutmaßlicher ausländischer Einflussnahme, meldet die Nachrichtenagentur AFP. US-Behörden hatten sich direkt an Facebook gewandt.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Das ist wahre Wähler-Motivation: Wer gewählt hat und den "Ich habe gewählt"-Sticker in einer der Bäckereien in Booklyn vorzeigt, die zur Kette gehören, wird mit Süßem belohnt. Das ist doch was.



  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Mittlerweile sind die Wahllokale in 37 Bundesstaaten geöffnet. stern-Ex-Herausgeber Andreas Petzold twitterte:

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Auf Twitter machen sich derzeit ein paar Menschen darüber lustig, dass ein paar "verwirrte" Trump-Fans beim Auftritt des Präsidenten in Missouri "four more years" gerufen haben - also "vier weitere Jahre". Dabei wird heute nicht über die Präsidentschaft abgestimmt und Trump sitzt noch zwei weitere Jahre im Weißen Haus. Oder sechs - je nachdem wie die Amerikaner 2020 wählen.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Über die Auswirkungen eines (Teil)Erfolgs der Demokraten herrscht relative Uneinigkeit. "Tagesspiegel"-Co-Chefredakteur und langjähriger USA-Korrespondent Mathias Müller von Blumencron ist schon fast versucht, Donald Trump einen (Teil)Sieg zu wünschen. Warum, lesen sie hier.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Hier können Sie die Einschätzung von Andreas Petzold, Ex-Herausgeber des stern, auf Facebook schauen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Trumps Republikaner haben im Repräsentantenhaus mit 235 von 435 Sitzen eine komfortable Mehrheit. Im Senat stellen sie 51 der 100 Senatoren, also nur knapp mehr als die Hälfte. Die oppositionellen Demokraten wollen die Mehrheit in beiden Kammern erobern.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Bei den Kongresswahlen 2014 stand gegen 3.15 Uhr MEZ fest, wer die Mehrheit im Abgeordnetenhaus gewonnen hat, gegen 5.30 Uhr MEZ stand das Ergebnis für den Senat fest.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Bevor wir aber erste, konkrete Zahlen erhalten, dauert es noch. Erst am frühen Morgen unserer Zeit (MEZ) werden die ersten Ergebnisse vermeldet. Also, Geduld haben und auf einen spannenden Wahltag einstellen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Laut "New York-Times" haben 31,5 Millionen Menschen bis Samstag vorab abgestimmt, im Jahr 2014 wählten nur 27 Millionen per "early vote".

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die Wahlbeteiligung dürfte bedeutend höher ausfallen, als bei den Midterms 2014. Das ist aber auch nicht schwierig. Vor vier Jahren hatte die Wahlbeteiligung einen historischen Tiefstand erreicht.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Eines kann man jetzt schon feststellen. Die Midterms 2018 wühlen die USA auf und finden besonders in Europa und Deutschland ein viel größeres Interesse als in der Vergangenheit - kein Wunder: Es ist eine Abstimmung über die Politik Donald Trumps und noch viel mehr über seine Art und Weise, Politik zu machen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Um 12.00 Uhr MEZ haben die ersten Wahllokale im Nordosten der USA geöffnet. In New York, Boston und Washington darf also schon abgestimmt werden. Dort ist es jetzt exakt 6.22 Uhr.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Herzlich willkommen in unserem Liveblog zu den Midterm-Wahlen in den USA, liebe stern-Leser!


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