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US-Midterm-Wahlen Eklat auf Pressekonferenz: Trump liefert sich Schlagabtausch mit CNN-Reporter


Bei den Midterm-Wahlen in den USA haben die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Für US-Präsident Donald Trump wird das Regieren nun schwerer. Er äußerte sich während einer Pk ausführlich zu den Ergebnissen. Die Entwicklung zum Nachlesen.

Die US-Wähler haben die Weichen für die zweite Hälfte der Amtszeit von Präsident Donald Trump gestellt. Ergebnis der Midterm-Wahlen ist ein geteilter Kongress. Die Demokraten eroberten eine stabile Mehrheit im Repräsentantenhaus, während sich Trump auch weiterhin auf eine Mehrheit seiner Republikaner im Senat stützen kann.

Selten zuvor in der Geschichte der USA waren die Zwischenwahlen so umkämpft und emotional aufgeladen wie 2018. Inhaltlich setzten Trump und die republikanische Partei auf Angst, Nationalismus und das Schüren von rassistischen Vorurteilen, besonders in der Flüchtlingsfrage. Nun hat sich der Präsident in einer Pressekonferenz den Medien gestellt - und die Wahlen als Erfolg für sich verbucht. Den Demokraten reichte er die Hand zur Zusammenarbeit - und lieferte sich den schon fast üblichen Schlagabtausch mit CNN-Reporter Jim Acosta.

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Nach den Midterm-Wahl in den USA

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Zur Russland-Untersuchungen. Trump: Ich könnte alle feuern, aber das wäre politisch schlecht. Ich lasse das einfach laufen, sie verschwenden eine Menge Geld. Es ist eine Schande für unser Land. Die Deklassifizierung der Dokumente werde ich nochmal prüfen.

  • DieterHoss
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    Zu den Wahlergebnissen, ändern Sie Ihre Strategie? Trump: Menschen mögen, was ich mache, mögen meine Arbeit. Seine Auftritte hätten gute Ergebnisse erzielt.

  • DieterHoss
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    Zur Gesundheitsversicherung: Mehr Wettbewerb wurde eingeführt, so dass Beiträge gesunken seien. Obamacare sollte abgeschafft werden, leider hat das eine Person verhindert. Jetzt machen wir das anders.

  • DieterHoss
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    Frage zur Polarisierung während des Wahlkampfs gegenüber Minderheiten. Trump: Gucken Sie sich die Zahlen zu Einstellungen an. All diesen Gruppen geht es besser als vorher. Afro-Amerikaner und Hispano-Amerikaner haben häufig für mich gestimmt.

  • DieterHoss
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    Trump maßregelt die Journalisten, lässt keine Nachfragen von CNN zu. Fordert CNN-Journalisten auf, sich zu setzen und höflich zu sein.

  • DieterHoss
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    Wird Sonderermittler Mueller aus dem Amt entfernt? Trump: Hätte ich längst tun können, mache ich aber nicht. Es werden Millionen ausgegeben, aber es gibt keine Ergebnisse. Das ist eine Schande. Laut NBC sind die meisten Menschen dagegen.

  • DieterHoss
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    Trump lobt die Einwanderungsbehörde. Er verneint, dass er die Amerikaner gegeneinander aufbringt. Stattdessen hätten die Republikaner gute Wahlergebnisse erzielt. Ich will Sicherheit, wer das nicht will, der fördert damit Verbrechen.

  • DieterHoss
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    Trump: CNN sollte sich schämen. Sie sind ein unhöflicher Mensch. Sie sollten nicht für CNN arbeiten. Nun wirft er CNN wieder Fake News vor und spricht vom "Feind des Volkes". Trump entfernt sich mehrfach offenbar aufgebracht vom Mikrofon.

  • DieterHoss
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    Frage nach der Migranten-Karawane in Mexiko. Trump: Ich kann das Invasion nennen. Aber ich will, dass sie auf einem geordneten Weg ins Land gekommen. Ich denke, ich bin für das Land verantwortlich, Sie für CNN. Das genügt, würgt Trump eine weitere Nachfrage ab.

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    Wie ist das Angebot für die Demokraten zu verstehen? Trump: Wenn die üble Geschichten auspacken, dann funktioniert das nicht.

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    Eine Frage zur Steuererklärung. Trump: Die einfachen Leute verstehen das nicht. Eine Anwaltskanzlei kümmert sich darum. Mehrere 100 Seiten, all' diese Details. Nach einer Prüfung wäre ich vermutlich nicht abgeneigt. Aber erst wenn das Ganze mal abgeschlossen ist. Niemand würde seine Steuern während der Prüfung offenlegen.

  • DieterHoss
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    Trump: Bin glücklich mit meinem Kabinett. In einer Woche will Trump aber noch etwas zu Personalfragen sagen.

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    • DieterHoss

    Trump auf eine Frage nach Sicherheit: Die Mauer nach Mexiko soll kommen. Die Mauer muss aber auf einmal gebaut werden. Dafür braucht man sehr viel Geld. Jetzt haben wir das Militär da, das ist nicht so schön, aber derzeit nötig. Wir brauchen diese Mauer auf jeden Fall, viele Demokraten wissen das. Bisher haben sie alles dafpr getan, das zu verhindern.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Trump: Ja, sie haben die Mehrheit im House. Ich erwarte tolle Vorschläge, zum Beispiel zur Umwelt oder Preisen von Medikamenten. Da gibt es gute Chancen. Nicht bei allem, aber doch bei vielen Punkten.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Ein Journalist fragt nach Kompromissen.


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