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US-Midterm-Wahlen Eklat auf Pressekonferenz: Trump liefert sich Schlagabtausch mit CNN-Reporter


Bei den Midterm-Wahlen in den USA haben die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Für US-Präsident Donald Trump wird das Regieren nun schwerer. Er äußerte sich während einer Pk ausführlich zu den Ergebnissen. Die Entwicklung zum Nachlesen.

Die US-Wähler haben die Weichen für die zweite Hälfte der Amtszeit von Präsident Donald Trump gestellt. Ergebnis der Midterm-Wahlen ist ein geteilter Kongress. Die Demokraten eroberten eine stabile Mehrheit im Repräsentantenhaus, während sich Trump auch weiterhin auf eine Mehrheit seiner Republikaner im Senat stützen kann.

Selten zuvor in der Geschichte der USA waren die Zwischenwahlen so umkämpft und emotional aufgeladen wie 2018. Inhaltlich setzten Trump und die republikanische Partei auf Angst, Nationalismus und das Schüren von rassistischen Vorurteilen, besonders in der Flüchtlingsfrage. Nun hat sich der Präsident in einer Pressekonferenz den Medien gestellt - und die Wahlen als Erfolg für sich verbucht. Den Demokraten reichte er die Hand zur Zusammenarbeit - und lieferte sich den schon fast üblichen Schlagabtausch mit CNN-Reporter Jim Acosta.

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Nach den Midterm-Wahl in den USA

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Das Ziel der Demonstranten, die sich vor dem Weißen Haus in Washington aufgebaut haben, wurde nur zum Teil erreicht. (Foto: Andrew Harnik / AP / DPA)

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Ein erster Blick auf die möglichen Konsequenzen, die ein sogenannter geteilter Kongress (Repräsentantenhaus in der Hand der Demokraten, Senat in der der Republikaner) für die Präsidentschaft von Donald Trump haben könnte:
    - Die Demokraten könnten mit einer Mehrheit im Abgeordnetenhaus beispielsweise ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump einleiten. Aber der Senat müsste das Verfahren führen und dann auch entscheiden - mit einer Zweidrittelmehrheit. Derzeit ist eine solche Mehrheit nicht vorstellbar.
    - Die Demokraten können im Abgeordnetenhaus auch zahlreiche Untersuchungen gegen Trump einleiten, unter anderem wegen dessen möglichen Verbindungen nach Russland.
    - Eine demokratische Mehrheit kann auch die Gesetzgebung blockieren oder den Präsidenten Rechenschaft ablegen lassen.
    Aber: Ein geteilter Kongress kann für Republikaner wie Demokraten auch die Chance bieten, Dinge gemeinsam anzupacken, beispielsweise um die Kosten für Medikamente zu senken oder aber die Infrastruktur im Land auf Vordermann zu bringen.
    Lesen Sie dazu im stern auch: "Was den USA blühen könnte, sollten Trumps Republikaner bei den Kongresswahlen siegen"

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    stern-Korrespondent Jens König hat eine Theorie, wie Trump zu seiner Beurteilung der Wahl kommt:

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    In zahlreichen US-Bundesstaaten werden auch die Gouverneursämter neu vergeben. In Colorado zeichnet sich nach Auszählung von rund 75 Prozent der Wahlkreise ab, dass Jared Polis gewinnen wird. Der Demokrat wäre der erste offen Homosexuelle in der Geschichte der USA, der an der Spitze eines Bundesstaats stünde.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Jetzt meldet sich auch Donald Trump zu Wort - natürlich via Twitter: "Gewaltiger Erfolg heute Nacht. Danke Euch allen!" schreibt der Präsident, obwohl seine Republikaner laut den Prognosen die Mehrheit im Abgeordnetenhaus verloren haben.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Glückwünsche aus dem Weißen Haus. Der Bruder von US-Vizepräsident Mike Pence, Greg Pence, zieht in das Repräsentantenhaus ein. Er vertritt dort den 6. Distrikt von Indiana.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Und noch zwei historische Siege: Die Demokratinnen Rashida Tlaib (Michigan) und Ilhan Omar (Minnesota) ziehen nach Prognosen von CNN als erste muslimische Frauen ins Repräsentantenhaus ein.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Donald Trumps Sprecherin Sarah Sanders macht via Twitter klar, dass die Erfolge republikanischer Kandidaten selbstverständlich auf die Wahlkampfauftritte, Spendensammelaktionen und Tweets ihres Chefs zurückzuführen sind:

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Die frühere Profikämpferin in Mixed Martial Arts, Sharice Davids, schreibt Geschichte und zieht als erste Ureinwohnerin ins Repräsentantenhaus ein. Die Demokratin sicherte sich den Sieg im 3. Wahlbezirk in Kansas.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Unser Korrespondent Jens König ist auf der Wahlparty des 29 Jahre alten Shootingstars der Demokraten, Alexandria Ocasio-Cortez, die als jüngste Abgeordnete ins Repräsentantenhaus einziehen wird.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Ist schon eine Vorentscheidung gefallen? Mehrere US-Medien prognostizieren mittlerweile:
    Die Republikaner können ihre Mehrheit im Senat verteidigen. Die Demokraten erobern das Repräsentantenhaus.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    stern-US-Korrespondent Nicolas Büchse ist auf einer Wahlparty der Demokraten in Brooklyn (New York). Als MSNBC die Mehrheit für die Demokraten im Repräsentantenhaus vermeldet, gibt es kein Halten mehr.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Die Demokratin Mikie Sherrill gewinnt den 11. Wahlkreis in New Jersey. Unser USA-Korrespondent Nicolas Büchse hatte Sherill vor der Wahl besucht: https://www.stern.de/politik/ausland/midterms-2018--zerbricht-amerika-am-hass--einblicke-in-ein-aufgeheiztes-land-8434174.html

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Weitere Erfolge für die Demokraten. Neuer Zwischenstand:
    Demokraten erobern 5 Sitze im Repräsentantenhaus, Republikaner erobern einen Senatssitz.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Der Shootingstar der Demokraten, Alexandria Ocasio-Cortez, hat nach Angaben der Nachrichtenagentur AP und mehrerer US-Medien den 14. New Yorker Bezirk gewonnen. Damit zieht die 29-Jährige als jüngste Abgeordnete ins Repräsentantenhaus ein.


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