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US-Midterm-Wahlen Eklat auf Pressekonferenz: Trump liefert sich Schlagabtausch mit CNN-Reporter


Bei den Midterm-Wahlen in den USA haben die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Für US-Präsident Donald Trump wird das Regieren nun schwerer. Er äußerte sich während einer Pk ausführlich zu den Ergebnissen. Die Entwicklung zum Nachlesen.

Die US-Wähler haben die Weichen für die zweite Hälfte der Amtszeit von Präsident Donald Trump gestellt. Ergebnis der Midterm-Wahlen ist ein geteilter Kongress. Die Demokraten eroberten eine stabile Mehrheit im Repräsentantenhaus, während sich Trump auch weiterhin auf eine Mehrheit seiner Republikaner im Senat stützen kann.

Selten zuvor in der Geschichte der USA waren die Zwischenwahlen so umkämpft und emotional aufgeladen wie 2018. Inhaltlich setzten Trump und die republikanische Partei auf Angst, Nationalismus und das Schüren von rassistischen Vorurteilen, besonders in der Flüchtlingsfrage. Nun hat sich der Präsident in einer Pressekonferenz den Medien gestellt - und die Wahlen als Erfolg für sich verbucht. Den Demokraten reichte er die Hand zur Zusammenarbeit - und lieferte sich den schon fast üblichen Schlagabtausch mit CNN-Reporter Jim Acosta.

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Nach den Midterm-Wahl in den USA

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Der Vize-Präsident gratuliert seinem Bruder zur Wahl. Man sieht sich in D.C.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Fox News, der Lieblingssender von US-Präsident Donald Trump, hat keine guten Nachrichten für seinen prominentesten Zuschauer. Der TV-Sender prognostiziert schon jetzt eine Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Sender. Auch CNN prognostiziert, dass die Demokraten deutlich mehr Sitze als für die Mehrheit im "Haus" nötig wären, dazugewinnen werden.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Am heutigen Wahltag wird auf regionaler Ebene auch über etwa ein Dutzend Volksabstimmungen abgestimmt. In Florida hat die Bevölkerung jetzt entschieden, das ehemalige Strafgefangene nach ihrer Haftentlassung sofort das Wahlrecht zurückbekommen. Bislang mussten sie darauf mindestens fünf Jahre warten. Von der neuen Regelung profitieren laut Schätzungen etwa 1,5 Millionen Menschen - mehr als zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Zwischenbilanz nach dreieinhalb Stunden Auszählungen: Es gibt demokratische Erfolge, aber keinen blauen Tsunami. Die Hoffnung, dass die Demokraten das "Haus" holen können, lebt, aber viele Rennen sind nach wie vor sehr eng. Im Kampf um den Senat sind die Aussichten der Demokraten nach zwei abgegebenen engen Staaten eher gering.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Es sieht alles danach aus, dass Donald Trump sich auch künftig auf eine republikanische Mehrheit im Senat stützen kann. Derzeitiger Stand: 43 zu 36 für die Republikaner. 51 Sitze bedeuten die Mehrheit. 21 Entscheidungen sind noch offen, darunter viele traditionell republikanische Gebiete.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Rückschläge für die Demokraten im Kampf um die Senatsmehrheit: Joe Donnelly hat seinen Sitz in Indiana an Mike Braun verloren, Ûnd Marsha Blackburn holt für die Republikaner Tennessee gegen den früheren Gouverneur Phil Bredersen. Der republikanische Senator Bob Corker stand nicht mehr zur Wahl, was Hoffnung für die Demokraten genährt hatte - vergebens.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Unser Kollege Nicolas Büchse meldet beste Stimmung bei den Demokraten in Brooklyn. Dort gibt es großen Jubel über unerwartete Erfolge in Florida und den voraussichtlichen Sieg von Alexandria Ocasio-Cortez. Die 29-Jährige mit puertoricanischen Wurzeln wäre die bisher jüngste Kongress-Abgeordnete überhaupt.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Photobomber! Während der republikanische Senator Mitch McConnell in Louisville, Kentucky seine Stimme abgibt, zeigt ein Wähler hinter ihm, was er von dem konservativen Politiker hält.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Zwischenstand: Die Demokraten haben bislang zwei Sitze im Abgeordnetenhaus hinzugewonnen, die Republikaner einen Senatssitz.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Es war ein dramatisches Rennen mit mehrfachen Führungswechseln, jetzt meldet die Nachrichtenagentur AP: Der Republikaner Andy Barr hat im Bezirk Kentucky 6 seinen Sitz im Repräsentantenhaus gegen die Demokratin und ehemalige Kampfpilotin Amy McGrath verteidigt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Unser US-Korrespondent Nicolas Büchse auf einer Wahlparty der Demokraten in New York:

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    CNN meldet gerade, dass derzeit 21 Demokraten in republikanischen Bezirken in Führung liegen. Gewinnen sie diese, würden sie die Merheit im Repräsentantenhaus übernehmen können. Allerdings wird in vielen Staaten noch gewählt. An der Westküste schließen die Wahllokale erst um 6 Uhr unserer Zeit.

  • DieterHoss
    • DieterHoss


    Madonna mit blauen Herzchen. Da weiß man gleich, wie sie gewählt hat.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Donna Shalala aus Florida holt für die Demokraten einen zweiten Sitz im Repräsentantenhaus von den Republikanern zurück. Stand jetzt führen dennoch die Republikaner mit 42 zu 41 Sitzen.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    278 Frauen sind in diesem Jahr von den großen Parteien als Kandidatinnen für den Senat, das Repräsentantenhaus oder ein Gouverneursamt nominiert worden, berichtet ABC News. Damit stehe die Geschlechterbalance in der nationalen Politik vor einem möglichen dramatischen Wandel.


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