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Gegen Militärputsch Streiks und Proteste weiten sich aus: Generalstreik legt Myanmar lahm

Sehen Sie im Video: Generalstreik gegen den Militärputsch legt Myanmar lahm.




Drei Wochen nach der Machtergreifung ist es der Junta in Myanmar nicht gelungen, die täglichen Proteste und die Bewegung des zivilen Ungehorsams einzudämmen. Im Rahmen eines Generalstreiks blieben die meisten Geschäfte im Land am Montag geschlossen. Bewohner in Yangon berichteten, dass die Straßen zu einigen Botschaften, einschließlich der US-Botschaft, blockiert seien. Vor den diplomatischen Vertretungen versammelten sich oftmals Demonstranten, um eine ausländische Intervention einzufordern. Mehrere westliche Länder haben den Putsch und die Gewalt gegen Demonstranten verurteilt. Das Militär wies dies als eklatante Einmischung in Myanmars innere Angelegenheiten zurück. Das Militär hatte am 1. Februar die Regierung gestürzt und die De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi festgenommen. Die Protestierer fordern die Wiedereinsetzung von Suu Kyi. Außerdem wollen sie die Verfassung von 2008 kippen, in der dem Militär eine prägende Rolle in der Politik zugeschrieben wird.
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Am Montag folgten viele in Myanmar einem Aufruf zum Generalstreik. Damit weiten sich die Proteste gegen den Militärputsch trotz Polizeigewalt aus.

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