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FBI-Ermittlungen Nach Sturm auf Kapitol: Frau wollte gestohlenen Pelosi-Laptop an Russland verkaufen

Sehen Sie im Video: Verdächtige soll aus US-Kapitol gestohlenen Laptop von Nancy Pelosi Russland angeboten haben.






Das Gebiet um den Sitz des US-Amerikanischen Parlaments wurde in eine Hochsicherheitszone verwandelt, bevor die Demokraten Joe Biden und Kamala Harris am 20. Januar als Präsident beziehungsweise als Vizepräsidentin vereidigt werden. Währenddessen laufen die Ermittlungen gegen diejenigen, die Auslöser dafür waren, dass die extremen Sicherheitsmaßnahmen überhaupt erst nötig schienen: Personen, die am Sturm auf das Kapitol am 6. Januar beteiligt waren. So ermittelt das FBI aktuell etwa gegen eine Frau aus Pennsylvania, die verdächtigt wird den Laptop der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gestohlen zu haben. Die Ermittlungen gegen Riley June Williams wurden aufgenommen, nachdem ein, nach eigenen Angaben, ehemaliger romantischer Partner, gegen sie ausgesagt hat. Demnach habe sie beabsichtigt, das Gerät an einen Freund in Russland zu schicken, der es an den russischen Auslandsgeheimdienst verkaufen wollte. Die Übergabe sei jedoch gescheitert, und Williams sei noch immer im Besitz des Geräts oder habe es zerstört. Die Behörden äußerten sich sehr besorgt darüber, dass offenbar Geräte und Dokumente abhanden gekommen sind. Der amtierende Staatsanwalt Michael Sherwin sagte, Belange von nationaler Sicherheit könnten nun in Gefahr sein. Das renommierte Magazin "The New Yorker" veröffentlichte kürzlich Aufnahmen eines Reporters, auf denen zu sehen ist, wie Eindringlinge im Senatssaal Dokumente durchwühlten und abfotografierten. Die unzähligen Foto- und Videoaufnahmen des Vorfalls erleichtern den Sicherheitsbehörden die Ermittlungen.
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Das FBI ermittelt noch immer gegen viele, die am Sturm auf das Kapitol beteiligt waren. R.J. Williams soll versucht haben, den Laptop der Demokratin Nancy Pelosi nach Russland zu verkaufen.

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