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Russland-Affäre In Moskau verhaftet – besitzt dieses Callgirl Beweise, die Trump belasten?

Es klingt wie ein Spionage-Krimi. Das weißrussische Model und Callgirl Anastassija Waschukjewitsch wird am Flughafen in Moskau festgenommen. Die Weißrussin ist unter dem Künstlernamen Nastja Rybka (russisch für Fischlein) bekannt. In ihren Callgirl-Memoiren „Tagebuch der Verführung eines Milliardärs“ behauptet sie, Beweise für die Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf zu haben. 2016 sei sie die Geliebte des einflussreichen, russischen Milliardärs Oleg Deripaska gewesen. An Bord seiner Jacht will sie geheime Gespräche über eine russische Einflussnahme im US-Wahlkampf aufgezeichnet haben. Bei Kaviar und Champagner hätte der Milliardär demnach mit dem damaligen Vize-Regierungschef Sergej Prichodko über die amerikanisch-russischen Beziehungen gesprochen. Nach Erscheinen ihres Buches setzt sich Rybka nach Thailand ab. Dort soll sie Sex-Seminare ohne Arbeitserlaubnis gegeben haben. Im Frühjahr 2018 landet sie deswegen im thailändischen Gefängnis. Als sie am 17. Januar 2019 nach Weißrussland abgeschoben wird, muss sie am Moskauer Flughafen umsteigen. Dort erfolgt die Verhaftung – offiziell wegen Prostitution. Das Video der Festnahme postet der Kreml-Kritiker Alexey Navalny auf Twitter. Vor Gericht bittet das Model um Gnade.


"Ich bereue zutiefst, dass alles so gekommen ist." – Anastassija Waschukjewitsch


Derzeit ist sie wieder auf freiem Fuß. Ob das Model tatsächlich belastendes Material über Trump hat, bleibt vorerst unklar.
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Das weißrussische Model und Callgirl Anastassija Waschukjewitsch wird am Flughafen in Moskau verhaftet. Der Vorwurf: Prostitution. Doch das ist nicht alles. Das Model will Beweise für Trumps Russland-Affäre besitzen.

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