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Terror in Neuseeland: Politiker nach dem Anschlag: "Unsere Werte können von diesem Angriff nicht erschüttert werden"

Weltweit haben sich Politiker, Staats- und Regierungschefs entsetzt über den Anschlag in Neuseeland gezeigt. Donald Trump sichert Unterstützung zu, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gibt dem Westen eine Mitschuld - die Reaktionen.

Bei den Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch sind 49 Menschen ums Leben gekommen. Politiker und Institutionen aus aller Welt fühlen mit den Angehörigen und Freunden der Opfer.

US-Präsident Donald Trump

"Mein herzliches Beileid und meine besten Wünsche gehen an die Menschen in Neuseeland nach dem schrecklichen Massaker in den Moscheen", schrieb Trump auf Twitter. 49 unschuldige Menschen seien sinnlos gestorben und viele weitere schwer verletzt worden. Trump sicherte dem Land die Unterstützung seiner Regierung zu. Die USA stünden an der Seite Neuseelands, erklärte er.

Papst Franziskus

Das katholische Kirchenoberhaupt sei tief betrübt gewesen, als er von den sinnlosen Gewalttaten erfahren habe, hieß es in einem Telegramm des Vatikans. "Im Angesicht dieser Angriffe sichert er allen Neuseeländern und insbesondere der muslimischen Gemeinde seine tief empfundene Solidarität zu." Der Pontifex bete für "die Heilung der Verletzten, den Trost für diejenigen, die den Verlust ihrer Lieben betrauern, und für alle diejenigen, die von dieser Tragödie betroffen sind".

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Steinmeier sprach von "feigen Anschlägen". Er hob hervor: "Wir wünschen Ihrem Land die Kraft, sich in dieser schweren Stunde seine Offenheit und Zuversicht zu bewahren."

Bundeskanzlerin Angela Merkel

"Es handelt sich hier um einen perfiden Angriff auf Betende und ihre Gotteshäuser", sagte Merkel nach einem Spitzentreffen mit den deutschen Wirtschaftsverbänden in München. "Das ist ein Anschlag, der gegen Muslime gerichtet ist. Er ist damit auch ein Anschlag auf die neuseeländische Demokratie und auf die offene und tolerante Gesellschaft", sagte Merkel. "Wir teilen diese Werte mit Neuseeland. Und damit teilen wir auch das Entsetzen und die Verurteilung dieser schrecklichen Tat."

Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern

Regierungschefin Jacinda Ardern verurteilte den "Terrorangriff", der sich gegen das liberale Gesellschaftsmodell ihres Landes gerichtet habe. Einige zentrale Zitate aus ihrer ersten Stellungnahme unmittelbar nach der Tat:

"Wir wurden nicht für diese Gewalttat ausgesucht, weil wir Rassismus stillschweigend dulden, weil wir eine Enklave für Extremismus sind. Wir wurden genau wegen der Tatsache ausgewählt, dass wir nichts davon sind."

"Weil wir für Vielfalt, Herzlichkeit, Mitgefühl stehen. Eine Heimat für die, die unsere Werte teilen. Zuflucht für die, die es brauchen. Und diese Werte werden und können von diesem Angriff nicht erschüttert werden."

"Wir sind eine stolze Nation mit mehr als 200 Volksgruppen, 160 Sprachen. Und in dieser Vielfalt teilen wir gemeinsame Werte. Und der Wert, den wir jetzt hochhalten, ist unser Mitgefühl und unsere Unterstützung für die Gemeinschaft derjenigen, die direkt von dieser Tragödie betroffen sind."

"Sie mögen uns ausgewählt haben - wir lehnen Sie ab und verurteilen Sie zutiefst."

EU-Ratspräsident Donald Tusk

Tusk betonte, der "brutale Angriff" werde "nie die Toleranz und das Anstandsgefühl verringern, für das Neuseeland berühmt ist".

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg

Stoltenberg sicherte Neuseeland Unterstützung zu "bei der Verteidigung unserer offenen Gesellschaften und gemeinsamen Werte".

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron

Macron, dessen Land mehrfach von islamistischen Anschlägen erschüttert worden war, wandte sich "gegen jede Form von Extremismus". Frankreich gehe "mit seinen Partnern gegen Terrorismus weltweit" vor.

Russlands Präsident Wladimir Putin

Putin hob hervor, er hoffe, "dass die Verantwortlichen hart bestraft werden". Er betonte: "Ein Angriff auf friedlich zum Gebet versammelte Menschen ist in seiner Grausamkeit und seinem Zynismus schockierend."

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte

Conte hat sich "erschüttert" gezeigt. "Wehrlose Menschen wurden getroffen, während sie sich an einem Ort des Gebets aufhielten. Jede Form von Intoleranz, Hass und Gewalt ist inakzeptabel", twitterte der Premierminister.

Italiens Vize-Premier Luigi Di Maio

Auch Vize-Premierminister Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung gedachte der Opfer von Christchurch. "Italien ist all jenen Familien nah, die heute mit ansehen mussten, wie ein lieber Mensch fortgeht oder durch die Hand des Terrorismus verwundet wurde." Vize-Premierminister Matteo Salvini von der rechten Lega äußerte sich zunächst nicht.

Der türkische Präsident Erdogan

Erdogan verurteilte den Anschlag scharf, machte aber auch den Westen für wachsende Islamfeindlichkeit verantwortlich. "Mit diesem Anschlag hat die Islamfeindlichkeit, die die Welt untätig zugelassen und sogar gefördert hat, die Grenzen der individuellen Schikane überschritten, um die Ebene des Massenmords zu erreichen", sagte er. Die Weltsicht des Mörders breite sich im Westen "wie ein Krebsgeschwür" aus. Wenn der Westen nicht rasch Maßnahmen ergreife, würden "weitere Katastrophen" folgen.

Norwegens Regierungschefin Erna Solberg

In Norwegen riefen die Anschläge in Neuseeland "schmerzhafte Erinnerungen" an die Ermordung von 77 Menschen durch den Rechtsextremen Anders Behring Breivik im Juli 2011 hervor, wie Regierungschefin Erna Solberg erklärte. Sie forderte die internationale Gemeinschaft zum Kampf gegen alle Formen des Extremismus auf.

Wiesenthal-Zentrum

"Eine Attacke auf jedes Gotteshaus, sei es eine Kirche in Frankreich oder den USA, Synagogen in Jerusalem oder Pittsburg oder (...) der schreckliche Massenmord in zwei Moscheen in Christchurch, ist ein Angriff auf die Menschenwürde und unser Recht als Gläubige, zu Gott zu beten", hieß es in der Mitteilung. Die Motivation und der Hass der Angreifer ähnelten sich. Besonders beunruhigend sei es, dass die Attacke in Christchurch live über soziale Medien übertragen wurde."

tkr
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(