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Steigende Neuinfektionen Frankreich vor Verschärfung der Corona-Maßnahmen

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Wegen stark steigender Corona-Infektionen berät die französische Regierung am Freitag über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie. Kurz vor der Sondersitzung wurde im Land die Rekordzahl von fast 10.000 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden verzeichnet. Wie das Gesundheitsministerium in Paris am Donnerstag mitteilte, wurden seit dem Vortag 9843 neue Coronavirus-Ansteckungsfälle erfasst. Dies ist die höchste Zahl in Frankreich seit dem Beginn der Pandemie. In Schulen und Betrieben gilt im ganzen Land bereits die Maskenpflicht. In Paris und mehreren Großstädten muss auch im Freien ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Erwartet wird, dass die Regierung nun auf Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen setzt, wie sie bereits zwischen März und Mai gegolten hatten. Man werde sich die Entscheidung nicht leicht machen, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: "Wir müssen uns an die Entwicklung des Virus anpassen. Und unser Bestes tun, zu versuchen, seine Ausbreitung zu stoppen. Indem wir die Organisation unseres sozialen Lebens anpassen. Aber ich denke, wir müssen es tun, während wir uns gleichzeitig erlauben, weiterzuleben. Wir müssen in der Lage sein, unsere Kinder zu erziehen, andere Krankheiten zu behandeln und andere Patienten zu schützen. Und ein wirtschaftliches und soziales Leben zu führen, das es uns ermöglicht, den Schutz, den wir haben, zu finanzieren." Frankreich ist eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder in Europa. Insgesamt rund 390.000 Infektionsfälle wurden dort bislang verzeichnet. Zuletzt wurden die Tests auf das Virus deutlich ausgeweitet.
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Die französische Regierung berät über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie. Zuletzt waren die Neuinfektionen mit dem Coronavirus deutlich angestiegen.

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