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Einstiger Rivale "Offen und ehrlich": Joe Biden will Pete Buttigieg zum Verkehrsminister machen

Sehen Sie im Video: Joe Biden will einstigen Rivalen Pete Buttigieg zum Verkehrsminister machen.




Der designierte US-Präsident Joe Biden verstärkt sein Kabinett mit seinem ehemaligen Mitbewerber um die Präsidentschaft, Pete Buttigieg, als Verkehrsminister. Das gab das Biden-Übergangsteam in der Nacht bekannt. Der Senat muss der Entscheidung noch zustimmen. Der 38-jährige, offen homosexuelle Vertreter der politischen Mitte schnitt bei den Vorwahlen im Februar überraschend gut ab. Die Organisation Human Rights Campaign, die größte Interessenvertretung des Landes für die LGBTQ-Gemeinschaft in den USA, lobte die Entscheidung. Buttigieg sei "offen und ehrlich" in Bezug auf seine Identität und habe der Community eine Stimme gegeben. Dem ehemaligen Bürgermeister von South Bend, im US-Bundesstaat Indiana, kam bei der Nominierung Bidens als Präsidentschaftskandidat der Demokraten eine Schlüsselfunktion zu: Parteiintern war Biden monatelang als Favorit gehandelt worden, konnte aber erst in South Carolina den Durchbruch erreichen. Daraufhin stieg Buttigieg, sein direkter Rivale im Buhlen um die Stimmen moderater Wähler, aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur aus und empfahl seinen Anhängern, Biden zu wählen. Das Amt des Verkehrsministers ermöglicht es ihm nun in der Öffentlichkeit präsent zu sein.
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Das Team von Joe Biden wächst weiter. Nun hat der künftige US-Präsident seinen einstigen Rivalen um die Präsidentschaftskandidatur, Pete Buttigieg, als kommenden Verkehrsminister benannt.

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