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Wahlkampf und Corona Biden grenzt sich von Trump ab: "Würde mich impfen lassen, selbst wenn es mich die Wahl kostet"

Sehen Sie im Video: US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden würde sich gegen Corona impfen lassen.




Im US-Wahlkampf greifen sich die Kandidaten immer wieder persönlich an. In diesem Jahr gibt es ein großes Thema, das über die Stimmverteilung entscheiden könnte: die Coronaviruspandemie - und den individuellen Umgang damit. Dabei geht es auch ums Impfen. Der Kandidat der Demokraten, Joe Biden, hat Stellung dazu bezogen. Bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Pennsylvania am Labour Day gab er sich vor Arbeitern als leidenschaftlichen Impfbefürworter: "Wenn ich mich morgen impfen lassen könnte, würde ich es tun, selbst wenn es mich die Wahl kosten würde. Wir brauchen einen Impfstoff und zwar jetzt, so schnell es geht und wir müssen den Wissenschaftlern zuhören." Sein republikanischer Widersacher und Amtsinhaber Donald Trump hatte immer wieder Aussagen von Wissenschaftlern zu Covid-19 in Zweifel gezogen und sich bei medizinischen Themen nicht mit Ruhm bekleckert. So sprach bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus Ende April über die Möglichkeit, Desinfektionsmittel gegen das Coronavirus zu spritzen. Die Präsidentschaftswahlen in den USA sollen am 3. November stattfinden. Der neue oder alte Präsident wird dann im Januar das Amt antreten.
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US-Präsident Donald Trump hat immer wieder Aussagen von Wissenschaftlern zu Covid-19 in Zweifel gezogen. Sein Herausforderer Joe Biden macht im Wahlkampf nun eine klare Ansage zu einer möglichen Corona-Impfung.

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