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Polen: Besuch bei einem Paar, das Widerstand leistet: gegen Nationalismus und das umstrittene Holocaust-Gesetz

Das Autoren-Paar Monika Sznajderman und Andrzej Stasiuk aus Polen leistet Widerstand gegen Nationalismus und Geschichtsvergessenheit. Besuch in den Ostkarpaten.

Polen: Widerstand gegen das umstrittene Holocaust-Gesetz

Monika Sznajderman, 58, und Andrzej Stasiuk, 57, in ihrem Haus im Dorf Wolowiec in den Niederen Beskiden im Südosten Polens

Auf dem Warschauer Flughafen stehen fünf junge Männer vor dem riesigen Werbeplakat für den neuen Renault-Geländewagen wie vor einer Klagemauer und wiegen sich im Takt einer inneren Melodie. Die orthodoxen Juden haben die Ärmel ihrer Hemden hochgekrempelt und sich ihre Gebetsriemen um die Arme geschlungen. Die heiligen Texte ruhen in einem schwarzen Kästchen, das vor ihre Stirn gebunden ist. Kurz vor Abflug bleiben ihnen noch einige Minuten, um ihre Gebete zu sprechen.

Sie kommen aus Jerusalem und besuchen ihren Großvater in Krakau. Wichtiges Familientreffen. "Es fühlt sich nicht gut an gerade in Polen", sagt einer von ihnen. "Sehr viel Antisemitismus." Die Männer mit ihren Schläfenlocken und den Kippas sind wie eine Erinnerung an eine alte Zeit. Etwa 3,5 Millionen Juden lebten vor dem Holocaust in Polen und prägten die Kultur des Landes. Im Schtetl entwickelten sie ihre ganz eigene Lebensart. Sie lebten am Rande, aber sie lebten. Über drei Millionen von ihnen wurden ermordet, die allermeisten von Deutschen.

Ihr Vater kam aus dem KZ

So geschah es mit der Familie von Monika Sznajderman. Die 58-jährige Schriftstellerin und Verlegerin sitzt im Wohnzimmer ihres Hauses im kleinen Dorf Wolowiec am Rande der Ostkarpaten und erzählt von dem Trauma, das ihr gesamtes Leben überschattet. Neben ihr brütet stumm und grimmig Andrzej Stasiuk, ihr Ehemann und einer der bekanntesten Schriftsteller Polens. Er ist Misanthrop, spricht nicht gern.

Monika sagt: "Ich bin die Tochter eines Holocaust-Überlebenden. Eine der Letzten einer großen jüdischen Familie." Einige wenige ihrer Verwandten waren in den 20er Jahren ins Ausland emigriert. Die blieben, wurden fast alle ermordet. Von Deutschen, Polen oder Ukrainern. Nur Monikas Vater Marek überlebte. Er wurde 1945 aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit.

Über das Grauen, das er während der Schoah erlebt hatte, verlor er nie ein Wort. Zwischen ihrem sanften, melancholischen Vater und ihr stand das Schweigen über die Gräuel. Monika wusste nicht, woher sie kam. Sie wusste nur: Ihr Vater kam aus dem KZ.

Dann erreichte Monika eine Sammlung von alten Familienfotos. Jene Verwandte hatten sie geschickt, die in den 20er Jahren in die USA emigriert waren. Auf der Rückseite der Fotos waren Alltagsanekdoten notiert. Fasziniert ging Monika durch die Bildersammlung: Szenen aus der Villa im Warschauer Umland, wo ihr Großvater eine Arztpraxis betrieb, nachdem er aus dem Schtetl weggerannt war, um in der Gesellschaft zu reüssieren.

Eine dahingemeuchelte Welt erstand wieder auf. Zwei Jahre später erreichte Monika ein amtliches Schreiben: Es zeigte ihr ein Grundstück an, das sich weiter in ihrem Familienbesitz befand. Das Stück Land nahe Warschau, wo ihr Vater seine Kindheit verbracht hatte.

In diesem Holzhaus im kleinen Dorf Czarne an der Grenze zur Slowakei gründeten Stasiuk und Sznajderman ihren Verlag

In diesem Holzhaus im kleinen Dorf Czarne an der Grenze zur Slowakei gründeten Stasiuk und Sznajderman ihren Verlag

Erst die Fotos, dann die dazugehörige Liegenschaft: Es war wie ein Zeichen aus der Vergangenheit. "Ich musste all dieses Leben wieder zurückbringen", sagt sie heute. Ihr Vater Marek war einverstanden. Sie hatte das Gefühl, er war erleichtert.

Monika durchsuchte Archive, sprach mit Verwandten ihres Vaters, besuchte Wohnorte. Neben der ihr schon lange bekannten Familiengeschichte mütterlicherseits gewann nun bald auch die Vergangenheit ihres Vaters schärfere Konturen. Nach und nach setzte sich das Bild von zwei nebeneinander existierenden Welten zusammen: einerseits die der assimilierten Juden ihrer Familie väterlicherseits; andererseits die der Vorfahren ihrer Mutter, Mitglieder des alten polnischen Landadels, reich und oft antisemitisch.

Monika spürte dem Leben ihrer Eltern in all seinen Verästelungen nach. Sie fand heraus, dass ihre adlige Großmutter mütterlicherseits noch während der deutschen Besatzung von einem der bekanntesten polnischen Maler porträtiert wurde. Und entdeckte, dass zur selben Zeit ihre Großmutter väterlicherseits bei einem Pogrom von Deutschen und Ukrainern ermordet wurde – unter der Mithilfe von Polen.

"Schuld ist komplex"

"Alle Juden waren so schrecklich einsam", sagt Monika. "Entweder von Hass umgeben oder von Gleichgültigkeit." Sie schrieb ein Buch über ihre beiden unterschiedlichen Familien. "Die Pfefferfälscher. Geschichte einer Familie" ist ein tief bewegender Brief an ihren Vater.

In diesem Werk zeichnet sie den Antisemitismus in all seinen Schattierungen nach. Sie dokumentiert den Massenmord der Deutschen an den Juden. Aber sie analysiert auch die polnische Verantwortung für den Holocaust. Erzählt, wie Juden tagtäglich von Polen erpresst und verraten wurden. Schreibt von polnischen Pogromen, die Abertausende von Juden das Leben kosteten – selbst nach Kriegsende noch.

Monika beschreibt den kalten Antisemitismus des Landadels, ihrer eigenen polnischen Familie. So war ihr Großonkel mütterlicherseits, Zygmunt Lachert, ein hohes Mitglied der Nationalisten Polens, die selbst nach dem Holocaust noch von einem Staat ohne Juden träumten. Dieser Mann hatte niemals einem Juden etwas angetan. Aber selbst nach Kriegsende verbreitete er antisemitische Propaganda.

"Schuld ist komplex", sagt Monika. "Es gibt sie in allen Schattierungen. Und genau darüber soll jetzt in diesem Land nicht mehr diskutiert werden." Vor einigen Wochen verabschiedete Jaroslaw Kaczynskis rechtspopulistische Regierungspartei PiS ein Gesetz, das jedem bis zu drei Jahren Strafe androht, der behauptet, der polnische Staat oder die Nation hätten eine Verantwortung für den Holocaust. Die polnische Nation soll in heldenhaftem, reinem Glanz erstrahlen.

Monikas Buch handelt von nichts anderem als Schuld und Verantwortung – auch polnischer. Sie veröffentlichte es 2016 im Verlag Czarne, den sie 1996 mit ihrem Ehemann Andrzej Stasiuk hier am Rande der Ostkarpaten gründete und der heute einer der renommiertesten des Landes ist. Seit über 20 Jahren spüren sie in Hunderten von Büchern den verschlungenen Pfaden und Brüchen der polnischen Geschichte nach.

Robert Winnicki, Präsident der "Nationalen Bewegung" und Verfechter des Holocaust-Gesetzes

Robert Winnicki, Präsident der "Nationalen Bewegung" und Verfechter des Holocaust-Gesetzes

Andrzej tigert nun schon seit Minuten aufgebracht im Wohnzimmer umher. Armeehose, Camouflage-Daunenweste. Den Kopf immer ein wenig eingezogen, denn er ist ein Hüne. Kniet sich jetzt vor den Kamin und stochert wütend in den Holzscheiten herum: "Die Regierung will das Bild einer unschuldigen Nation schaffen. Aber im Grunde versuchen sie nur zu überleben und nicht in den Knast zu kommen. Sie sagen: 'Ihr seid eine wundervolle, tapfere Nation. Und jetzt lasst uns weiter regieren!' Machen uns zu Kindern. Erwachsene stellen sich ihrer Geschichte, auch den blutigen Episoden. Soll Polen denn niemals erwachsen werden?" Er knurrt und faucht seine ganze Wut in den Kamin hinein und wirft dann die Glasklappe zu.

"Jetzt drohen sie mit ihrem Holocaust-Gesetz", sagt Monika. "Viele wird es abschrecken, über die komplexe polnische Geschichte zu schreiben. Aber wir haben keine Angst. Wir werden niemals aufhören, historisch wichtige Bücher zu veröffentlichen." Im Frühjahr erscheint in ihrem Verlag ein Science-Fiction-Roman über die Zukunft Polens. Auf das Cover haben sie den polnischen Nationaladler mit gebrochenem Genick drucken lassen. Und das in einer Zeit, in der Polen versucht, seine nationale Identität aufzupolieren.

"Es geht ein Riss durch Polen"

"Unser Anwalt warnt, das könnte Ärger geben", sagt Monika. "Wegen Verunglimpfung nationaler Symbole. Aber wir wollen sie testen." Sie. Die da oben. Nicht ungefährlich, denn Kaczynskis Partei hat erst jüngst die Justiz reformiert. Die Richter sind nicht mehr unabhängig, sondern werden vom PiS-dominierten Parlament gestellt. Die Europäische Union hat deswegen ein Sanktionsverfahren gegen Polen eingeleitet.

Monika redet sich in Rage: "PiS spaltet dieses Land. Es geht ein Riss durch unsere Gesellschaft. Liberale und Rechtspopulisten stehen sich unversöhnlich gegenüber. PiS bringt die Gesellschaft gegen die Minderheiten auf. Alle Randgruppen fühlen sich unsicher. Viele meiner jüdischen Freunde wollen emigrieren. Aber ich werde dieses Land nicht verlassen. Es ist mein Land! Nicht ihres! Die PiS sammelt Stimmen, indem sie den Rassismus schürt. Sie wissen, wo sie die Menschen abholen müssen. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wollten die Menschen erst einmal Sicherheit, nicht Freiheit. Doch niemand hat ihnen zugehört. Dann kam PiS. Hat die Leute mit ein paar Sozialmaßnahmen gekauft: 500 Zloty für Familien. Sie machen populistische Geldgeschenke, reden von Nationalstolz, statt die Probleme der Gesellschaft ganz grundsätzlich anzugehen. Und jetzt, nach der Justizreform, kann man dem gesamten System nicht mehr trauen. Wir sind auf dem Weg in eine Diktatur."

Hier!", schnaubt Andrzej, langt über den Tisch, schnappt sich ein Magazin und wedelt damit in der Luft herum. "Da steht drin, wir sind Verräter. Falsche Patrioten." Er lacht grimmig. "Sollen sie mich eben ins Gefängnis werfen. Kenne ich schon. Anderthalb Jahre habe ich unter den Kommunisten im Knast gesessen. Sollen mich die Rechten eben noch mal reinstecken. Schreibe ich halt da weiter. Scheißegal. Immerhin kämpfen wir. Das ist gut."

Noch immer kocht die alte Wut in Andrzej. Obwohl er inzwischen 57 ist. Als er jung war, ließ er sich treiben. Alkohol, Drogen, Straßen, Irrfahrten. Er war ein Vagabund. Hobo, Punk, so was. Dann kam das Militär. Fand er erst einmal interessant. Aber dann nervte auch das nur noch. Irgendwann kam er nach den freien Tagen einfach nicht mehr zurück in die Kaserne. Die Kommunisten steckten ihn als Deserteur ins Gefängnis.

Distanzierter Beobachter: Andrzej Stasiuk ist Polens bekanntester Schriftsteller, ein Ethnologe seiner Heimat

Distanzierter Beobachter: Andrzej Stasiuk ist Polens bekanntester Schriftsteller, ein Ethnologe seiner Heimat

"Ob ich Patriot bin?", knurrt er. "Du stellst Fragen. Ich möchte in keinem anderen Land leben. Hab ja kein anderes." Wenn es ihm heute zu viel wird, geht er in seine kleine Holzhütte oberhalb ihres Hauses. Manchmal zieht er sich für Tage hierhin zurück und schreibt.

Monika sagt: "Er redet nicht gern. Er fährt lieber Auto." Sie lächelt. Also steigen wir am nächsten Tag alle in Andrzejs Toyota Hilux. Andrzejs Gesicht im Rückspiegel sieht zum ersten Mal glücklich aus. Er zeigt uns jetzt etwas von diesem Land, das sie so lieben. Das Land, das diese beiden Partisanen niemals verlassen werden.

Sie haben ihr ganzes Leben lang nichts anderes gemacht, als all die Schattierungen der polnischen Kultur zu studieren, ihren feinen Verästelungen nachzugehen und die Verwerfungen der polnischen Geschichte zu beschreiben. Haben Hunderte von Autoren dazu ermutigt, dasselbe zu tun, und ihnen in ihrem Verlag Czarne ein Zuhause gegeben. Sie werden sich dieses komplexe Land jetzt nicht durch billige Schwarz-Weiß-Malerei übertünchen lassen. Sie werden weiter dafür kämpfen, dass dieses Land erwachsen wird. Das geschundene, unerwachsene, liebenswerte, schreckliche Polen. Scheiße.

Scherben. Scherben, Scherben, Scherben

Andrzej will mit uns zu den Ursprüngen, zu dem Ort, wo sie ihren Verlag gründeten. Ins kleine Dorf Czarne. Er jagt den Hilux die verschneiten Bergstraßen hinauf, tief hinein in die Niederen Beskiden, einen Mittelgebirgszug in den Ostkarpaten. Er hat einen USB-Stick mit J. J. Cale in den Mediaplayer gesteckt.

Manche Leute machen Yoga. Andrzej fährt Auto. Manchmal bis in die Mongolei. Er mag es dort. Wenig Menschen. Von seiner Haustür bis in die mongolische Steppe sind es 8000 Kilometer.

Wie besessen vermisst Stasiuk den Osten. In jedem Absatz seiner Bücher schwingen die Dramen des 20. Jahrhunderts mit.

Plötzlich trommelt er aufgeregt aufs Lenkrad: "Da drüben: eine ganze Herde von Hirschen." Dann wieder: "Und da: drei Friedhöfe nebeneinander. Der Friedhof der Lemken, eines russinischen Volksstamms, der hier zu Hause war. Die Lemken wurden nach dem Krieg von den Kommunisten zwangsumgesiedelt. Früher gab es hier Tausende. Heute nur noch ein paar Hundert. Und dort siehst du den Soldatenfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg. Und gleich daneben hat man Wehrmachtsoldaten vergraben. Wurden aber dann nach Deutschland transferiert." Hirsche und Friedhöfe – ewige Natur, unstete Geschichte. Schönheit und Schuld.

Dann Ankunft im Lemken-Dorf Czarne. Hier lebt Jerry, ein alter Freund der beiden. Sein kleines Holzhaus ist vollgestopft mit Katzen, Gewürzgläsern, Farben, Keramiktassen und Scherben. Scherben, Scherben, Scherben.

Jerry arbeitet hier als Töpfer. Hinten im Garten steht eine Hütte mit rauchendem Schornstein. Dort wird gerade frische Tonware gebrannt. Jerry hat das Haus 1979 gekauft. Als er in den 80er Jahren in die USA ging, überließ er das alles hier Andrzej. Der hatte die Nase voll von seinem kaputten Leben in der Stadt und verkroch sich in dieser Einöde. Hier in den Bergen traf er Monika. Jahrelang lebten die beiden zusammen in Jerrys kleiner Holzhütte. Hier liegt auch der Ursprung ihres Verlags.

"Wir hatten nichts als Schulden", sagt Monika. "Brauchten dringend Geld. Also haben wir in dieser Hütte unseren Verlag gegründet. Und haben ihn nach diesem Ort benannt: Czarne. Wir dachten, so könnten wir an Geld kommen. Andrzej war schon berühmt, aber arm. Wir wussten, dass sich sein nächstes Buch gut verkaufen würde. Also haben wir es selbst in die Hand genommen. Es gab kein fließend Wasser, keinen Strom, kein Telefon. Andrzej hat das Buch auf einer alten Schreibmaschine getippt. Es war der Erzählungsband 'Über den Fluss'. Die Fahnen haben wir ins Redemptoristen-Kloster nach Tuchów gebracht. Die Mönche waren die Einzigen, die eine Presse hatten. Es war ein sehr erotisches Buch. Die Mönche waren trotzdem freundlich. Haben uns nur drum gebeten, dass wir nicht ins Buch schreiben, wo es gedruckt wurde."

"Die Pfefferfälscher" von Monika Sznajderman, Suhrkamp, 280 Seiten, 28 Euro

"Die Pfefferfälscher" von Monika Sznajderman, Suhrkamp, 280 Seiten, 28 Euro

Heute ist der Czarne-Verlag ein Leuchtturm im polnischen Kulturleben. Sie haben 23 Angestellte und Filialen in ganz Polen. Etwa 1000 Titel haben sie im Programm. Pro Jahr veröffentlichen sie rund 50 Bücher.

Andrzej fährt weiter bis an die slowakische Grenze. Es kommt ein Fluss, Andrzej gibt Gas und fährt spritzend durch die Furt. "Guck da: ungarische Wollschweine", brummt er. "Und dort: Kolchose. Unter den Kommunisten war das ein Gefängnis. Da steckten sie die Gefangenen hinein, die nur noch eine Reststrafe zu verbüßen hatten. Sie haben hier auf der Kolchose gearbeitet. Hatten etwas mehr Freiheiten. Nach dem Zusammenbruch des Systems sind sie einfach hiergeblieben. Sehr interessantes Umfeld."

Monika sagt: "Kurz nachdem wir hier unseren Verlag gegründet hatten, haben wir allen Kindern der Kolchose eine Kamera gegeben. Damit haben sie ihren Alltag fotografiert. Daraus entstand ein Fotobuch."

Die beiden sind Ethnologen im eigenen Land. Andrzej fährt vorbei an einem Bauern auf einem Pferdewagen. Im schmutzigen Schnee stehen zottelige Limousin-Rinder im Kreis. An der Grenze zur Slowakei steigt Andrzej aus. Aus den scheppernden Lautsprechern kommt immer noch J. J. Cale. Niemand klingt so. Andrzej stellt sich vors Auto und pinkelt. Steigt wieder ein, fährt los, vorbei am Grenzstein mit den Grablichtern davor, und sagt triumphierend: "Polen!"

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