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USA Juristischer Rückschlag für Waffenlobby NRA: Gericht weist Insolvenzantrag ab

Sehen Sie im Video: Insolvenzantrag der US-Waffenlobby NRA abgewiesen.






Die National Rifle Association (NRA) hat eine juristische Niederlage erlitten. Ein Gericht im US-Bundesstaat Texas wies den Insolvenzantrag der mächtigen Waffenlobby-Organisation ab. Mit dem Antrag auf Gläubigerschutz versuche die Gruppe lediglich Ermittlungen wegen Veruntreuung im Bundesstaat New York zu entgehen, befand der zuständige Richter am Dienstag. Der Bundesstaat New York hatte im August vergangenen Jahres ein Verfahren gegen die NRA und hochrangige NRA-Vertreter eingeleitet. Sie sollen Mitgliedsbeiträge und Spenden für persönliche Ausgaben veruntreut haben. Die NRA hatte daraufhin im Januar Insolvenz angemeldet und Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. Zudem hatte sie angekündigt, ihren rechtlichen Sitz von New York nach Texas zu verlegen. Die NRA zeigte sich in einer Mitteilung enttäuscht über das Urteil vom Dienstag. Die Lobby-Gruppe stellt sich seit Jahrzehnten rigoros gegen Einschränkungen des Verkaufs und privaten Besitzes von Waffen. Sie hat enge Verbindungen zu einflussreichen Politikern und gilt als loyale Unterstützerin der Republikaner und des früheren Präsidenten Donald Trump. Trumps Nachfolger Joe Biden will die Waffengesetze verschärfen, was die NRA verhindern möchte.
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Die mächtige US-amerikanische Waffenlobby-Organisation NRA hat im Kampf gegen ihre erzwungene Auflösung einen juristischen Rückschlag erlitten. Ein Insolvenzgericht wies einen Antrag der National Rifle Association auf Gläubigerschutz ab. 

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