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Ehemaliger Ministerpräsident Schwedens Ermittlungen wegen Mord an Olof Palme eingestellt – mutmaßlicher Täter ist tot

Sehen Sie im Video: Ermittlungen wegen Mord an Olof Palme eingestellt – mutmaßlicher Täter ist tot 34 Jahre nach dem Mord an dem schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Es sei erwiesen, dass der Grafik-Designer Stig Engström im Jahr 1986 Palme erschossen habe, sagte Staatsanwalt Krister Petersson am Mittwoch. "Die Person ist Stig Engström", sagte Petersson auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Weil die Person tot sei, könne er sie nicht anklagen und habe beschlossen, die Ermittlungen einzustellen. Der Sozialdemokrat Palme war 1986 im Zentrum von Stockholm aus nächster Nähe erschossen worden, wo er mit seiner Ehefrau Lisbeth ein Kino besucht hatte. Der Mord löste eine umfassende Fahndung und eine Vielzahl von Verschwörungstheorien aus, nach denen die Täter im US-Geheimdienst CIA, bei kurdischen Separatisten oder bei südafrikanischen Sicherheitsdiensten zu suchen seien. Verurteilt wurde zunächst ein Kleinkrimineller, doch dieses Urteil wurde später aufgehoben. Dass es der schwedischen Polizei nicht gelang, den Täter zu finden, löste erhebliche Kritik an ihr aus. Palme war von 1969 bis 1976 sowie von 1982 bis 1986 Ministerpräsident. Er setzte sich international für Abrüstung und Verständigung ein. Viele würdigen ihn als Architekten des modernen Schwedens mit seinem ausgeprägten Wohlfahrtsstaat.
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Die Staatsanwaltschaft hat 34 Jahre nach dem Mord am schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme die Ermittlungen eingestellt. Der Sozialdemokrat war 1986 im Zentrum von Stockholm erschossen worden.

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