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Midgterms in den USA Sieg in Arizona: Demokraten erhöhen Chancen im Rennen um US-Senat

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In den USA haben die Demokraten ihre Chancen zu Wahrung ihrer hauchdünnen Mehrheit im Senat verbessert. Im US-Bundesstaat Arizona konnten sie ihren Sitz in der Kongresskammer bei den Zwischenwahlen laut den Ergebnissen von Freitagabend verteidigen. Dort setzte sich nach tagelangem Auszählungskrimi der demokratische Mandatsinhaber Mark Kelly gegen den republikanischen Konkurrenten Blake Masters durch. Mit dem Sieg des Ex-Astronauten Kelly kommen Demokraten und Republikaner nun auf je 49 Sitze. Damit fehlt den Demokraten bei den noch ausstehenden Resultaten aus zwei Bundesstaaten nur noch ein Sitz, um ihre Mehrheit im Senat zu verteidigen. Denn sollte es beim aktuellen Patt von je 50 Sitzen bleiben, behalten die Demokraten dank der ausschlaggebenden Stimme von Vizepräsidentin Kamala Harris als Senatsvorsitzende ihre knappe Mehrheit. Nun richtet sich der Fokus auf die Auszählung in Nevada. Sollten sich die Demokraten auch dort durchsetzen, hätten sie ihre Mehrheit bereits verteidigt. Geht der Sitz jedoch an die Republikaner, fällt die Entscheidung darüber, wer den Senat künftig kontrolliert, erst im Dezember. Denn dann steht am 6. Dezember eine Stichwahl in Georgia an.
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Nach einem tagelangen Auszählungskrimi in Arizona hat sich der demokratische Senator Mark Kelly in den Zwischenwahlen durchgesetzt. Damit fehlt der Partei von Präsident Joe Biden nur noch ein Sitz zur Sicherung der Mehrheit im Senat.

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