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Gratulation an Kansas City Spott für Trump nach Tweet zum Superbowl: Glückwünsche gehen nach hinten los





"Ich habe große Angst. Und ich war auch enttäuscht von beiden Kandidaten, die ich gestern gesehen habe, denn ich denke nicht, dass sie stark genug sind, Trump zu schlagen."


Amerika wählt: Und zuerst sind die Einwohner im US-Bundesstaat Iowa dran.


Weil die Wähler hier immer als erstes wählen dürfen, haben sie ausgesprochen viel Macht, das Rennen zu beeinflussen oder gar zu entscheiden.


stern-Auslandskorrespondent Jan-Christoph Wiechmann begleitet Robyn Wingerter auf zwei politischen Veranstaltungen.


Erster Halt: Eine Rede des Ex-Vizepräsidenten Joe Biden.


"Zuerst dachte ich, ich würde für Joe Biden abstimmen. Doch dann habe ihn gestern gesehen und dort ist es mir aufgefallen: Joe ist ziemlich schwach. Als er geredet hat, seine Kernargumente – es gab keine. Und das war für mich sehr beunruhigend."


"Der Unterschied zwischen seiner Energie und der von Elizabeth Warren war zu spüren."


Am selben Tag besucht Wingerter die Senatorin aus Massachusetts.


Elizabeth Warren fordert einen politischen und gesellschaftlichen Umbruch im Land: Krankenversicherung für alle, kostenlose staatliche Unis, eine Reichensteuer.


"Es sind großartige Ideen. Es ist, was wir hören wollen. Aber ich glaube nicht, dass es realistisch ist."
"So sehr ich eine US-Präsidentin miterleben möchte – denn ich denke, wir brauchen eine komplett unterschiedliche Perspektive in der Regierung – sehe ich nicht, wie sich das Land für Elizabeth erwärmt."


Wingerter muss sich noch entscheiden. Die 59-Jährige gehört zu keiner Partei, weiß aber sicher: Im November wird sie nicht Donald Trump wählen.


"Wir können keinen narzisstischen, frauenfeindlichen, entgleisten Mann, der auf niemanden aber sich selbst hört, haben. Er muss dringend gehen. Aber ich weiß nicht, wie das passieren kann.


Ich bezweifele sehr, dass die Demokraten, die wir nun haben, [Trump] besiegen können. Wir brauchen ein Wunder."
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Bei dem Klubnamen kann man schon mal durcheinanderkommen. Donald Trump hat dem Gewinner des Superbowls, den Kansas City Chiefs, zum Sieg gratuliert – doch leider wusste er im ersten Anlauf nicht, aus welchem Bundesstaat das Team kommt.

Durch eine fehlerhafte Gratulation für den neuen Superbowl-Champion hat sich Donald Trump Spott im Internet eingehandelt. Nach dem 31:20-Sieg der Kansas City Chiefs gegen die San Francisco 49ers (der stern berichtete) schrieb der US-Präsident auf Twitter über das "fantastische Comeback" des Sieger-Teams und fügte hinzu: "Ihr habt den großartigen Bundesstaat Kansas und, genau genommen, die ganzen USA so gut vertreten. Unser Land ist STOLZ AUF EUCH!"

Die Stadt Kansas City liegt allerdings nicht im US-Bundesstaat Kansas, sondern am westlichen Rand von Missouri an der Grenze zu Kansas.

Ex-Senatorin bezeichnet Donald Trump als "Idioten"

Der Tweet wurde schnell wieder gelöscht, wenige Minuten nach dem Original erschien eine zweite Version, die Kansas City korrekt in Missouri verortete.

Die frühere demokratische Senatorin Missouris, Claire McCaskill, veröffentlichte einen Screenshot des ersten Trump-Tweets und bezeichnete den US-Präsidenten als "Idioten".

Der Superbowl war auch durchaus politisch. So lieferten sich Trump und der demokratische Präsidentschaftsbewerber Michael Bloomberg eine kostspielige Werbeschlacht: Ihre TV-Spots in den Spielpausen sollen Medienberichten zufolge umgerechnet jeweils mehr als neun Millionen US-Dollar gekostet haben (lesen Sie hier mehr dazu).

fs DPA

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