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Kontroverse um "Schnauzer" Bart führt zu politischem Eklat – Botschafter lässt sich vor laufender Kamera rasieren

Sehen Sie im Video: Schnurrbart führt zu politischem Eklat – Botschafter lässt sich vor laufender Kamera rasieren.


Der Bart ist ab: Der Botschafter der USA in Südkorea hat sich dieser Tage von seinem Schnurrbart getrennt. Einerseits, um vor allem unter der Corona-Maske einen nicht ganz so heißen Hochsommer zu haben. Andererseits aber auch, weil es viel Kritik an seinem Schnauzer gab, weil der nicht wenige Menschen hier in Südkorea an das Aussehen von Kolonialherren aus Japan erinnerte. Die US-Botschaft startete nun eine PR-Offensive und zeigte per Video auf Twitter, wie Botschafter Harry Harris ganz professionell seinen Bart verlor. O-Ton: "Ich habe diese Gesicht seit Jahren nicht mehr gesehen. Ich fühle mich nun viel cooler!" Harry Harris ist Sohn eines US-amerikanischen Vaters und einer Mutter aus Japan. Auch deswegen gab es hier in Südkorea manche Kritik, weil die Menschen sich ungern an die Zeit der japanischen Kolonial-Herrschaft von 1910 bis 1945 erinnert sehen.
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Wegen der Corona-Maske und wegen politischer Kritik ließ sich US-Botschafter Harry Harris in Südkorea gründlich rasieren.

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