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Syrien-Konflikt: Erdogan, Putin und Ruhani planen Syrien-Gipfel in Istanbul

Istanbul/Moskau (dpa) - In den Bemühungen um ein Ende der Gewalt in Syrien wollen die Staatspräsidenten Russlands, des Irans und der Türkei in Istanbul zu einem weiteren Gipfeltreffen zusammenkommen.

Recep Tayyip Erdogan

Der türkische Präsident Erdogan während eines Briefings in Hatay (Türkei), nahe der syrischen Grenze. Foto: Uncredited/Presidency Press Service/Archiv

Istanbul/Moskau (dpa) - In den Bemühungen um ein Ende der Gewalt in Syrien wollen die Staatspräsidenten Russlands, des Irans und der Türkei in Istanbul zu einem weiteren Gipfeltreffen zusammenkommen.

Das meldete die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag nach einem Telefonat des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit Kremlchef Wladimir Putin.

Ein Termin für das Spitzentreffen Erdogans, Putins und des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani in der türkischen Millionenmetropole wurde zunächst nicht genannt. Der Kreml in Moskau teilte lediglich mit, Putin und Erdogan hätten sich für eine weitere Zusammenarbeit der drei Länder im Syrien-Konflikt ausgesprochen. Dazu hätten sie über Treffen in verschiedenen Formaten beraten. Zuletzt waren die drei Präsidenten bei einem Gipfel im November im russischen Schwarzmeerort Sotschi zu Beratungen über Syrien zusammengekommen.

Russland und der Iran unterstützen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, die Türkei dagegen die Opposition. Die drei Staaten sind die Garantiemächte im sogenannten Astana-Prozess. Bei den Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana geht es vor allem um Waffenruhen in Syrien.

Anadolu meldete am Donnerstag, bei dem Telefonat Erdogans und Putins sei es vor allem um die Lage in den syrischen Regionen Afrin und Idlib gegangen. In der von Rebellen kontrollierten Provinz Idlib hatten die drei Garantiemächte in Astana eine sogenannte Deeskalationszone vereinbart. Trotzdem kommt es dort zu schweren Kämpfen zwischen Regierung und Rebellen. In Afrin hat die Türkei am 20. Januar eine Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG begonnen.

dpa
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