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T-72 und T-80 So sehen Russlands modernisierte Kampfpanzer aus

Die in die Jahre gekommenen T-72 und T-80 bilden das Rückgrat der russischen Panzertruppe. Allerdings wurden sie seitdem mehrfach modernisiert und kampfwertgesteigert. In einem Video stellt Russland nun die aktuellen Versionen dieser Kampfpanzer vor. Der T-72B3M hat etwa eine neue Kanone, ein neues Ziel- und Feuerleitsystem und die neue Reaktivpanzerung Relikt bekommen. Auch der T-80BVM bekommt die moderne Reaktivpanzerung und weitere Upgrades. Er ist vor allem für kalte Regionen vorgesehen. Die Gasturbine hat bei extrem niedrigen Temperaturen einen Vorteil gegenüber Dieselantrieben. Bei der Entwicklung flossen auch die Erfahrungen aus dem Krieg in Syrien ein. Nun müssen sich die neuen alten Panzer intensiven Tests unterziehen. Unter anderem müssen sie in kürzester Zeit 14.000 Kilometer zurücklegen. Erst nach erfolgreich bestandenen Tests werden die Panzer dann an die Truppe ausgeliefert.
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Panzer-Evolution: Russland zeigt die neuesten Versionen seiner Kampfpanzer. In die Entwicklung flossen auch die in Syrien gesammelten Erfahrungen ein.

Putin lässt 3000 Panzer aus dem Depot modernisieren

Von  der "Izvestiya" wurde in Russland berichtet, dass Putin bis zu 3000 Panzer vom Typ T-80 auf einen modernen Stand bringen will. Der T-80 ist der Vorgänger des aktuellen russischen Kampfpanzers (MBT) T-90. In seiner jetzigen Variante soll der T-90 allen westlichen Modellen zumindest ebenbürtig sein. Dann gibt es noch das Zukunftsmodell T-14 Armata, das sich derzeit im Anlauf der Massenproduktion befindet. Der T-14 soll allen anderen bisher gebauten Kampfpanzern weit überlegen sein. Geplant ist der Bau von 2500 Exemplaren für die russische Armee. Der T-80 hingegen galt als Auslaufmodell – noch etwa 550 Panzer stehen im Dienst. Die T-80-Reserve von über 3000 Stück rostet hingegen in Magazinen der Armee vor sich hin.

Rundum-Modernsierung

Putins neue Wunderwaffe Russen-Panzer Armata (2184103)Gedacht ist nun an eine Rundumerneuerung. Der Spritverbrauch der Maschine soll deutlich gesenkt werden. Vermutlich soll aber an dem Antrieb durch eine Gasturbine festgehalten werden – T-90 und T-14 nutzen Dieselmotoren. Der Turbinen-Motor des T-80s soll besser unter extremen klimatischen Bedingungen arbeiten. Eine zusätzliche adaptive Panzerung soll den Panzer gegen moderne Lenkwaffen schützen. Zusätzlich soll er mit einem aktiven Abwehrsystem ausgerüstet werden. Die 125-mm-Glattrohrkanone wird wohl nicht ersetzt, aber vom modernen Sosna-U-Feuerleitsystem gelenkt. 

Das angesehene Fachmagazin "Janes.com" bestätigte inzwischen die Angaben der Izvestiya. Eine anonyme Quelle sagte dem Fachblatt: "In Übereinstimmung mit dem Programm wird die Überholung und Modernisierung der T-80BV im nächsten Jahr beginnen." Die Panzer werden dazu ins Werk des Herstellers Omsktransmash gebracht. Die Quelle sagte weiterhin, dass die Kampfkraft des Upgrades dem aktuellen T-90s sehr nahe kommen werde.02 T-90

Viel Kampfkraft für wenig Geld

Oldtimer gezielt zu modernisieren, ist typisch für die russische Rüstung und wird bei Flugzeugen und Schiffen im großen Stil betrieben. Der Grund sind die Kosten: Für den Bruchteil des Geldes einer Neukonstruktion werden die Oldies auf einen modernen Stand gebracht. So auch hier. Offensichtlich ist aber, dass ein überarbeiteter T-80 nicht den konstruktiven Quantensprung des T-14 Armata einholen kann.

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