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Scheidender US-Präsident Kurz vor Amtsübergabe: Trump begnadigt Ex-Berater Bannon

Sehen Sie im Video: Trump begnadigt Ex-Berater Bannon kurz vor Amtsübergabe.


US-Präsident Donald Trump will unmittelbar vor der Abgabe seines Amtes seinen ehemaligen Berater Steve Bannon begnadigen. Das sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der frühere Chefstratege von Trump ist wegen Betrugs angeklagt. Ihm wird im Zusammenhang mit einer Spendenaktion für den Bau der von Trump vorangetriebenen Grenzmauer zu Mexiko vorgeworfen, Geld abgezweigt zu haben. Bei "We Build the Wall" sollen demnach 25 Millionen Dollar mit dem Versprechen zusammengetragen worden sein, dass kein Geld an die Organisatoren fließen würde. Bannon soll aber indirekt über eine Million Dollar erhalten haben. Er weist die Vorwürfe zurück. Bannon war einst einer der engsten Vertrauten von Trump und an dessen Wahlsieg 2016 beteiligt, um anschließend Stratege im Weißen Haus zu werden. Der Globalisierungsgegner gilt als die treibende Kraft hinter umstrittenen Entscheidungen wie dem Einreisestopp für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern. Trump feuerte Bannon im August 2017, der dann zum rechtskonservativen Nachrichtenportal Breitbart zurückkehrte. Zum offenen Bruch mit Trump kam es nach Kommentaren, die er im Enthüllungsbuch "Fire and Fury" von Michael Wolff im Zusammenhang mit der Russland-Affäre machte. Aussagen eines Insiders zufolge wolle Trump noch Dutzende Amerikaner begnadigen - sich selbst und seine Familie aber wohl nicht. Auch eine Begnadigung für seinen Rechtsberater Rudy Giuliani sei nicht geplant. Wie die Person der Nachrichtenagentur Reuters sagte, wolle der 74-Jährige eine Liste von mehr als 100 Personen zusammenzustellen, die entweder komplett begnadigt oder deren Strafmaß verringert werden solle.
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US-Präsident Donald Trump begnadigt unmittelbar vor der Abgabe seines Amte Steve Bannon. Sein ehemaliger Berater wird im Zusammenhang mit einer Spendenaktion für den Bau der von Trump vorangetriebenen Grenzmauer zu Mexiko vorgeworfen, Geld abgezweigt zu haben.

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