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211. Kriegstag Russischer Außenminister Lawrow wettert vor UN gegen Westen und Ukraine – und verlässt direkt danach den Saal

Lawrow bei seiner Rede vor dem Un-Sicherheitsrat
Russlands Außenminister Lawrow hatte den UN-Sicherheitsrat knapp 90 Minuten auf sich warten lassen
© Mary Altaffer / AP / DPA
Noch 1300 Menschen nach Protesten gegen Mobilmachung in Gewahrsam +++ Ukraine und Russland tauschen Gefangene aus +++ Proteste gegen Teilmobilmachung in Russland +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor den Vereinten Nationen eine Bestrafung Russlands für den Angriffskrieg gegen sein Land verlangt. "Es wurde ein Verbrechen gegen die Ukraine begangen, und wir fordern eine Bestrafung", sagte Selenskyj am Mittwoch in einer Videobotschaft vor der UN-Vollversammlung in New York. Russland müsse bestraft werden für das Morden, die Folter, die Erniedrigungen und die desaströsen Turbulenzen, in die es die Ukraine gestürzt habe.

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Gleichzeitig vollzogen die Ukraine und Russland in der Nacht auf Donnerstag einen der größten Gefangenenaustausche in dem fast sieben Monate dauernden Krieg. 205 gefangene Ukrainer wurden freigelassen, wie der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Andrij Jermak, mitteilte. Dazu zählten auch Verteidiger von Mariupol, die verschanzt im Stahlwerk Azovstal bis Mitte Mai Widerstand gegen die russischen Eroberer geleistet hatten.

In Russland protestierten angesichts der vom Kreml verkündeten Einberufung von 300.000 Reservisten mehrere Tausend Menschen.

Die Ereignisse des 211. Kriegstages im stern-Liveblog.

Tag 211 des Krieges in der Ukraine

DPA AFP

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