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US-Wahl Wahlleute stimmen über Präsidenten ab – Trump sträubt sich weiter gegen Ergebnis

Sehen Sie im Video: Am Montag stimmen die insgesamt 538 Wahlleute über den künftigen US-Präsidenten ab.






Knapp sechs Wochen nach der Wahl in den USA nimmt der künftige Präsident Joe Biden eine weitere wichtige Hürde vor seiner Amtseinführung. In den 50 US-Bundesstaaten und dem Hauptstadtbezirk Washington kommen am Montag die insgesamt 538 Wahlleute zur Abstimmung über den künftigen Präsidenten zusammen. Den zertifizierten Ergebnissen zufolge entfallen auf den Demokraten Biden 306 Wahlleute und 232 auf den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump. Das Ergebnis wird offiziell erst am 6. Januar im Kongress in Washington verkündet. Die Abstimmung der Wahlleute ist normalerweise eine Formalie, weil der unterlegene Kandidat in der Regel noch in der Wahlnacht seine Niederlage einräumt.
Trump behauptet aber immer noch, dass eigentlich er die Wahl gewonnen habe, und sieht sich durch Betrug um seinen Sieg gebracht. «Wie bestätigen Staaten und Politiker eine Wahl, bei der Korruption und Unregelmäßigkeiten durchweg dokumentiert sind?», schrieb er am Sonntag auf Twitter. Aber weder Trump noch seine Anwälte oder seine Unterstützer haben bislang Belege für ihre Vorwürfe vorgelegt.
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US-Präsident Trump wehrt sich trotz Dutzender Rückschläge weiter gegen seine Wahlniederlage. Dennoch werden die Wahlleute im ganzen Land heute ihre Stimmen vergeben. Der Einzug von Joe Biden ins Weiße Haus rückt damit wieder einen großen Schritt näher.

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