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US-Wahl 2020 "Scientific American" empfiehlt erstmals in 175 Jahren einen Präsidentschaftskandidaten

Sehen Sie im Video: Biden attackiert Trump – "Runter von Twitter, machen Sie Ihren Job!"






Der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, hat den amtierenden Präsidenten Trump dazu aufgefordert, endlich seinen Job zu machen und die Coronaviruspandemie besser zu managen. Auf einer Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch sagte er: „Hätte Präsident Trump und seine Regierung zu Beginn der Krise bessere Arbeit geleistet, könnten Schulen längst wieder öffnen. Wir befinden uns in einer nationalen Krise. Aber Präsident Trump hat noch immer keinen richtigen Plan dafür, wie das sichere öffnen von Schulen von statten gehen soll. Mr. President, wo sind Sie? Warum arbeiten Sie nicht daran? Wir brauchen Krisenhilfe für die Schulen, und zwar jetzt. Mr. President, das ist ihr Job. Darauf sollten Sie sich jetzt konzentrieren, die Kinder auf sicherem Weg zurück in die Schule zu schicken, und nicht Angst und Spaltung zu schüren, nicht auf das Anheizen von Gewalt. Verlassen Sie Twitter.“ Biden stellt die Viruspandemie aktuell besonders ins Zentrum seines Wahlkampfes. Die Präsidentschaftswahlen im November stellt Biden als Gelegenheit dar, über das schlechte Krisenmanagement der Trump-Regierung abzustimmen. Trump veranstaltete zeitgleich eine Wahlkampfveranstaltung in North Carolina, bei der nur wenige Teilnehmer einen Mund-Nasen-Schutz trugen.
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Es ist ein nie dagewesener Schritt für das älteste Wissenschaftsmagazin der USA: "Scientific American" hat im Rennen um das Weiße Haus eine Wahlempfehlung abgegeben: für Joe Biden.

Anlässlich der Präsidentschaftswahlen am 3. November hat das US-Wissenschaftsmagazin "Scientific American" zum ersten Mal in seiner 175-jährigen Geschichte eine Wahlempfehlung abgegeben. Die renommierte Zeitschrift empfiehlt ihren Lesern, für Donald Trumps demokratischen Herausforderer Joe Biden zu stimmen.

"Uns fällt das nicht leicht", heißt es in einem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Leitartikel zur Oktoberausgabe des Magazins. "Die Beweise und die Wissenschaft zeigen, dass Donald Trump den USA und ihrem Volk schweren Schaden zugefügt hat - weil er Beweise und Wissenschaft ablehnt."

Das verheerendste Beispiel dafür sei die "unehrliche und unangemessene" Reaktion des US-Präsidenten auf die Corona-Pandemie, die bislang fast 200.000 US-Bürger das Leben kostete, schreibt das Blatt. Aber auch Trumps Leugnen des Klimawandels und seine Angriffe auf das Gesundheitssystem zitieren die Wissenschaftler als verantwortungslos. "Deshalb fordern wir Sie dringend auf, für Joe Biden zu stimmen, der faktenbasierte Pläne zum Schutz unserer Gesundheit, unserer Wirtschaft und der Umwelt anbietet."

Das 1845 gegründete Magazin ist nach eigenen Angaben das älteste durchgängig erscheinende Magazin der USA und erreicht zehn Millionen Menschen weltweit.

mad AFP

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