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Briefwahl in den USA Obama wirft Trump vor, die US-Post bewusst zu schwächen

Sehen Sie im Video: Obama wirft Trump vor, die US-Post bewusst zu schwächen.


Der frühere US-Präsident Barack Obama hat seinem Nachfolger per Twitter vorgeworfen, die US-Post bewusst zu schwächen. Der US-Demokrat schrieb, dass alle auf die Post angewiesen seien - unter anderem Senioren, Veteranen und kleine Betriebe. Die US-Post warnt davor, dass per Briefwahl abgegebene Stimmen zur Präsidentenwahl womöglich nicht rechtzeitig eingehen und somit bei der Auszählung nicht berücksichtigt werden könnten. Es bestehe dafür ein "erhebliches Risiko", heißt es in Briefen, die die Post an nahezu alle US-Bundesstaaten verschickte und am Freitag veröffentlichte. Eine Post-Sprecherin sagte, dass die Wahlbehörden berücksichtigen müssten, wie die Post arbeite und Zeitplan-Empfehlungen aufstellen. Der neue Chef der Post hatte zuletzt Kürzungen bei dem finanziell angeschlagenen Unternehmen veranlasst. Er ist ein Unterstützer von Präsident Trump. Schätzungen zufolge könnten in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie mehr als doppelt so viele Menschen ihre Stimme per Post abgeben, um einen Gang ins Wahllokal zu vermeiden. Präsident Donald Trump hat mehrfach erklärt, er sehe durch die Briefwahl ein erhöhtes Wahlbetrugsrisiko. Belege für seine Mutmaßung lieferte er nicht.
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Der frühere US-Präsident Barack Obama wirft Donald Trump per Twitter vor, die US-Post bewusst zu schwächen. Die Post warnt davor, dass per Briefwahl abgegebene Stimmen zur Präsidentenwahl womöglich nicht rechtzeitig eingehen und somit bei der Auszählung nicht berücksichtigt werden könnten.

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