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Militärputsch in Myanmar Suu Kyi tritt per Video bei Gericht auf – Proteste dauern trotz 18 erschossener Demonstranten an

Sehen Sie im Video: Proteste gegen Militärputsch in Myanmar gehen trotz erschossener Demonstranten weiter.




Einen Monat nach dem Militärputsch in Myanmar hat die festgesetzte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi am Montag an einer Video-Gerichtsanhörung teilgenommen. Das sagte einer ihrer Anwälte. Die 75-Jährige war nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden, seit das Militär sie am 1. Februar als De-Fakto-Regierungschefin des südostasiatischen Landes abgesetzt hatte. Bei dem Gerichtstermin sei die Anklage gegen die Politikerin erweitert worden. Bisher waren ihr die unerlaubte Einfuhr und Nutzung von Funkgeräten sowie Verstöße gegen Corona-Auflagen zur Last gelegt worden. Jetzt werde ihr auch vorgeworfen, Informationen veröffentlicht zu haben, die "Angst oder Panik" auslösen könnten. Unterdessen dauern die Demonstrationen gegen den Militärputsch an. Am Sonntag wurden bei den Protesten nach UN-Angaben mindestens 18 Menschen getötet. Dennoch versammelten sich auch am Montag wieder zahlreiche Menschen auf den Straßen.
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Einen Monat nach dem Militärputsch ist die De-Fakto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi per Video-Call vor Gericht erschienen. Die Proteste gegen den Militärputsch dauerten trotz vieler erschossener Demonstranten an.

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