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Nach Sturm aufs Kapitol 15.000 Soldaten sollen Amtseinführung schützen: Washington verschärft Sicherheit

Sehen Sie im Video: Washington erhöht Sicherheit vor Amtseinführung Joe Bidens drastisch.




Massive Sicherheitsvorkehrungen am Dienstag vor dem Kapitol in Washington. Die Vorbereitung für die Amtseinführung des gewählten US-Präsidenten Joe Biden am 20. Januar laufen. Um Störungen durch Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump zu verhindern, hat der Secret Service das Gelände schon fast eine Woche früher als sonst abgesperrt. Die Nationalgarde wurde autorisiert, bis zu 15.000 Soldaten nach Washington zu schicken, um die Amtseinführung abzusichern. In den Tagen vor der geplanten Vereidigung Bidens könnte es nach Einschätzung des FBI in ganz Amerika zu bewaffneten Protesten kommen. Geplant seien Demonstrationen vor allen Parlamentsgebäuden der 50 US-Staaten vom 16. Januar bis mindestens zum Tag von Bidens Amtseinführung am 20. Januar, hieß es in einer internen Mitteilung der US-Bundespolizei. Nach den Ausschreitungen vor dem Kapitol in der vergangenen Woche hat das US-Justizministerium mittlerweile Ermittlungen gegen mehr als 170 Personen eingeleitet. Die Vorwürfe reichten von Hausfriedensbruch über Verschwörung und Aufruhr bis hin zu Mord, so der zuständige Staatsanwalt. Bisher seien 70 Anklagen erhoben worden. In einer seltenen gemeinsamen Erklärung aller Teile des US-Militärs verurteilten führende Generale die Vorfälle in Washington. Den Verfassungsprozess zu stören, sei nicht nur gegen die Tradition und die Werte der USA. Es seien auch Rechtsverstöße. Das Militär werde die Verfassung verteidigen.
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Nach den Ausschreitungen vor dem Kapitol in der vergangenen Woche hat das US-Justizministerium mittlerweile Ermittlungen gegen mehr als 170 Personen eingeleitet. Währenddessen wird Washington immer stärker abgesichert.

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