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Wird Venezuela ein Thema?: Papst hält Ansprache beim Weltjugendtag

In Lateinamerika rumort es. In Venezuela hat der Parlamentspräsident die sozialistische Regierung für entmachtet erklärt und sich selber zum Übergangs-Staatschef ernannt. Auch andere Länder der Region werden von Armut und Gewalt geplagt. Was sagt der Papst dazu?

Weltjugendtag in Panama

Papst Franziskus nach seiner Ankunft am Flughafen Tocumen während einer Begrüßungszeremonie. Foto: Arnulfo Franco/AP

Kurz nach seiner Ankunft beim Weltjugendtag der katholischen Kirche in Panama will sich Papst Franziskus am Donnerstag erstmals ausführlich äußern.

Mit Spannung wird erwartet, ob der Pontifex in seiner Rede (gegen 23.30 Uhr MEZ) an die rund 100.000 in dem lateinamerikanischen Land vertretenen Pilger auch die großen sozialen Missstände in etlichen Staaten der Region anspricht.

Armut, Gewalt und Korruption machen den Menschen das Leben vielerorts schwer - Hunderttausende versuchen deshalb jedes Jahr, ihre Heimatländer in Richtung der USA zu verlassen. Im Krisenland Venezuela hatte Parlamentspräsident Juan Guaidó die sozialistische Regierung von Nicolás Maduro erst am Mittwoch für entmachtet erklärt und sich selber zum Übergangs-Staatschef ernannt. Das Militär stellte sich später allerdings hinter Maduro.

Franziskus trifft vor seiner Ansprache an die Jugendlichen am Donnerstag noch mit Panamas Staatschef Juan Carlos Varela und mittelamerikanischen Bischöfen zusammen. Auch bei diesen Anlässen will er jeweils Reden halten.

Weltjugendtage finden alle zwei bis drei Jahre statt - an wechselnden Orten kommen zu diesem Anlass katholische Jugendliche aus aller Welt zusammen, um ihren Glauben zu feiern. Der jetzige Weltjugendtag bei täglich um die 30 Grad und Sonnenschein in Panama-Stadt dauert bis zum Sonntag und ist nach den Veranstaltungen in Buenos Aires (1987) und Rio de Janeiro (2013) der dritte in Lateinamerika. Die Kirche hat in der Region selbst mit Problemen zu kämpfen: Laut der jüngsten Umfrage des Latinobarometro bekennen sich nur noch 59 Prozent der Latinos zur katholischen Kirche. 1995 waren es noch 80 Prozent. Vor allem die evangelikalen Freikirchen mit ihren erzkonservativen, aber oft charismatischen Predigern machen Rom die Gläubigen abspenstig.

Die katholische Reformbewegung «Wir sind Kirche» fordert den Papst dazu auf, die Situation Tausender lateinamerikanischer Migranten nun in den Fokus zu nehmen. Franziskus und die Bischöfe müssten die «katastrophale soziale Situation» in Teilen Mittel- und Südamerikas wie auch die «menschenverachtende Politik» etwa von US-Präsident Donald Trump beim Weltjugendtag klar benennen. Trump geht mit besonders harter Rhetorik gegen lateinamerikanische Migranten vor, die versuchen, über Mexiko in die Vereinigten Staaten zu gelangen.

Franziskus war am Mittwoch in Panama gelandet, schon am Flughafen und dann später auch an der Strecke im Papamobil sitzend wurde er von Zehntausenden Gläubigen teils frenetisch gefeiert. Auf dem Flug hatte der Papst an Bord seiner Maschine vor Reportern Kritik an der Grenzbefestigung zwischen den USA und Mexiko geübt. «Die Angst macht verrückt», sagte der Papst zu einem der Journalisten, der ihm von seiner Erfahrung in Tijuana berichtet hatte. Dort reicht eine Mauer bis ins Meer, um Menschen vom Grenzübertritt abzuhalten.

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.