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Geheimdienst-Karriere: Illegale Spionage - Putin verrät, was er beim KGB gemacht hat

Vom Spion zum Präsidenten: Viel ist über die Geheimdienst-Karriere von Wladimir Putin spekuliert worden. Über seine Tätigkeiten beim KGB weiß man tatsächlich nur sehr wenig. Nun hat er selbst ein paar Details verraten.

Wladimir Putin bei einer Veranstaltung zum Gedenken an den Beginn des Zweiten Weltkrieges

Wladimir Putin bei einer Veranstaltung zum Gedenken an den Überfall Nazi-Deutschlands auf die UDSSR

Über die Karriere von Wladimir Putin bei dem sowjetischen Geheimdienst KGB ist nur wenig bekannt. Ende der Achtziger war der heutige Präsident mehrere Jahre lang in Deutschland stationiert und gehörte zu den führenden Mitarbeitern der sowjetischen Auslandsaufklärung. Was er genau in der DDR gemacht hat, weiß man nicht. In einem Interview mit dem russischen Sender Rossija 1 hat er nun aber ein pikantes Detail verraten: "Meine ganze Arbeit für die sowjetischen Geheimdienste war der illegalen Spionage gewidmet", gestand er. 

Für diese Art der Tätigkeit seien nur "ganz besondere Menschen, mit besonderen Qualitäten, mit besonderen Überzeugungen und besonderem Charakter" geeignet, so Putin weiter. "Nicht jeder kann auf sein gewohntes Leben verzichten und seine Lieben, seine Familie und sein Land für viele Jahre verlassen, um seiner Heimat zu dienen", erklärte er. "Das können nur Auserwählte. Das sage ich ganz ohne Übertreibung", fügte der Präsident nicht unbedingt bescheiden hinzu.

Wie kommt ein Arbeiterkind zum KGB?

Mitarbeiter der illegalen Spionage seien "einzigartige Menschen. Ich wünsche ihnen Glück und Wohlstand. Ich bin mir sicher, dass sie meine Worte hören werden", schloss der Kreml-Chef ab.

Einige Tage zuvor hatte Putin erzählt, wie er überhaupt zum KGB gekommen ist. "Ich bin einfach zum Empfang des KGB gegangen", erzählte der Staatschef bei einem Treffen mit einigen Klassenlehrern diesjähriger Schulabsolventen. "Ich komme ja aus einer Arbeiterfamilie, hatte also keine Verbindungen. Wohin sollte ich also auch sonst gehen?"

Wladimir Putin wollte Pilot werden

Dort sei ihm allerdings geraten worden, erst Jura zu studieren. "Ab diesem Moment habe ich aufgehört, mich mit Physik, Chemie und Mathematik zu beschäftigen", erinnerte sich Putin. Nach der Schule sei er an die juristische Fakultät in seiner Heimatstadt Sankt Petersburg gegangen.

Zuvor habe er zwar davon geträumt, Pilot zu werden. Aber ein Besuch bei der Flugschule habe ihn davon abgebracht. "Ich lief durch die Gänge und stellte mir vor, wie mein Leben sich als Pilot gestalten würde", erzählte er. Dabei sei ihm klar geworden, dass es für ihn zu langweilig wäre. Ob er sich damals vorgestellt hatte, eines Tages Präsident zu werden, verriet Putin allerdings nicht.

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ivi
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