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Sachsen-Anhalt Um Unterrichtsausfall auszugleichen: CDU-Mann fordert Sechs-Tage-Schulwoche

Leerer Klassenraum mit hochgestellten Stühlen
Wegen der Coronakrise sind viele Klassenräume derzeit noch leer.
© Uwe Anspach / dpa
Eine Sechs-Tage-Schulwoche, verkürzte Sommerferien und keine Pfingstferien: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller hat konkrete Vorschläge, damit Schüler ausgefallenen Unterricht nachholen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller fordert, in Sachsen-Anhalt bis zum Ende des Schuljahres eine Sechs-Tage-Schulwoche einzuführen. Damit könnten die wegen der Coronakrise ausgefallenen Schulstunden kompensiert werden, sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". Darin plädiert der Politiker aus Wittenberg in Sachsen-Anhalt auch dafür, die Pfingstferien ausfallen zu lassen. In dieser Zeit könne Schulstoff nachgeholt und Eltern, die viele Urlaubstage zur Betreuung ihrer Kinder genommen hätten, entlastet werden. 

Auch die Sommerferien zu verkürzen, stünde als "Ultima Ratio" zur Debatte. Ministerpräsident Reiner Haseloff von der CDU hatte am Freitag ebenfalls nicht ausgeschlossen, dass die Sommerferien verkürzt werden könnten. 

Müller: "Lehrer sind gerne bereit, auch samstags zu arbeiten"

"Es darf in dieser Situation keine Denkverbote geben", sagte Müller der Zeitung. Von einer Sechs-Tage-Woche erhoffe er sich zudem, dass Klassen besser aufgeteilt werden und dadurch weniger Schüler in einem Raum sitzen. Nach eigenen Aussagen hat Müller bereits mit vielen Lehrern telefoniert, die den Vorschlag annehmen würden. "Sie sind gern bereit, auch samstags zu arbeiten, um den Stoff mit den Schülern nachzuholen."

Quelle: "Mitteldeutsche Zeitung" 

ame

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