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Abstimmung auf Twitter: AfD stellt die Islam-Frage – und kann mit den Antworten nicht umgehen

"Gehört der Islam zu Deutschland?", das wollte der Berliner Landesverband der AfD auf Twitter wissen. Doch die Antworten fielen anscheinend anders aus als gewünscht. Und plötzlich ist die Umfrage verschwunden.

AfD-Wahlplakat: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Vor der Bundestagswahl warb die AfD mit der Aussage "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" 

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Der CSU-Chef und neue Innenminister Horst Seehofer hat die Diskussion in der vergangenen Woche wieder neu eröffnet: Gehört der Islam zu Deutschland? "Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland", hatte Seehofer am Freitag in der "Bild"-Zeitung gesagt. Eine Ansicht, die die AfD teilt – und auf die die rechtspopulistische Partei gewissermaßen sogar ein Copyright erhebt. Sachsen-Anhalts AfD-Chef André Poggenburg warf Seehofer jedenfalls kurz nach dessen Äußerungen vor, er habe die Aussage "wortwörtlich unserem Grundsatzprogramm entnommen". 

Auch im AfD-Fanshop findet sich ein Faltblatt mit dem Titel "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" – das Traktat ist für den Einsatz im Wahlkampf gedacht. Auf Wahlplakaten wirbt die Partei mit dieser Aussage. Nun wollte der AfD-Landesverband auf Twitter von seinen Followern wissen, wie diese über die Frage denken, die Deutschland aktuell diskutiert. Zu diesem Zweck erstellte der Landesverband am Montag eine Umfrage auf seinem Account.

Umfrage der Afd Berlin: Gehört der Islam zu Deutschland? 85 Prozent sagen: Ja

Screenshot des inzwischen gelöschten Tweets

AfD fragt auf Twitter: Gehört der Islam zu Deutschland?

Die Antworten fielen dann aber anscheinend anders aus als gewünscht. Die überwältigende Mehrheit der User sah den Islam sehr wohl als einen Teil von Deutschland, bis zum Montagmorgen stimmten 85 Prozent mit "Ja" ab. Und das Ergebnis darf durchaus als repräsentativ gelten: Schließlich hatten bis zum Dienstagmorgen mehr als 40.000 User an der Umfrage teilgenommen. Zuvor hatte unter anderem die NDR-Satiresendung "extra3" die Umfrage über ihren Twitter-Account (mehr als 700.000 Follower) verbreitet und damit deren Reichweite massiv erhöht.

Die AfD bekam so ein breites Meinungsbild geliefert, konnte mit den Antworten auf ihre Frage aber offenbar nicht gut umgehen. Der Tweet ließ sich am Dienstagvormittag nicht mehr auffinden, er wurde offenbar gelöscht. Auch eine weitere Umfrage, die sich darauf bezog, ob Angela Merkel ihren Amtseid erfülle, wurde entfernt.

Auf Twitter reagieren viele User mit Häme auf die unsouveräne Reaktion der Berliner AfD.

 

Es komme oft vor, dass "bestimmte Gruppe solche Umfragen mit kleiner Basis und ohne repräsentative Auswahl der Teilnehmer" kapere, sagte AfD-Sprecher Ronald Gläser auf stern-Anfrage. "Die Haltung der meisten Deutschen und insbesondere unserer Wähler zu der Aussage, der Islam sei ein Teil Deutschlands, ist eindeutig."

Schon Frauke Petry scheiterte mit Umfrage

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Umfrage der AfD in den sozialen Netzwerken nach hinten losgeht. So hatte schon die ehemalige Parteichefin Frauke Petry bei einer Twitter-Abstimmung zum Thema Grenzschließungen ein klares Meinungsbild erhalten, dass ihren Ansichten widersprach: Die deutliche Mehrheit sprach sich dafür aus, die deutschen Grenzen offen zu lassen.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?