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Grünen-Chefin Baerbock zu nicht gemeldeten Nebeneinkünften: "Ärgere mich am meisten darüber"

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Annalena Baerbock, Parteivorsitzende und Kanzlerkandidatin der Günen am Freitag in Berlin: "Als Parteivorsitzende erhalte ich kein Gehalt, aber Weihnachtsgeld, das ich auch immer voll versteuert habe. Bedauerlicherweise habe ich damals nicht auf dem Schirm gehabt, dass ich dieses Weihnachtsgeld auch der Bundestagsverwaltung hätte melden müssen. Darüber ärgerte ich mich am meisten selbst, weil das ein Fehler war. Und als mir das aufgefallen ist, habe ich es unverzüglich nachgemeldet. (Frage aus dem Off: "Man wundert sich schon, wie das passieren konnte?") Wie gesagt, ärgert ich mich am meisten selber darüber, dass mir in dem Moment, wo ich das Weihnachtsgeld, das ich von meiner Partei erhalten habe und auch korrekt versteuert habe, nicht gleich bei der Bundestagsverwaltung gemeldet habe. Als mir klar geworden ist, dass auch Weihnachtsgeld der Partei gemeldet werden hätte müssen, hab ich es dann unverzüglich nachgeholt. Es handelt sich nicht um Zahlungen von Dritten, sondern um das Weihnachtsgeld meiner Partei." // "Natürlich ärgere ich mich selbst sehr darüber. Und deswegen habe ich den Fehler auch gleich korrigiert, als ich ihn erkannt habe. Volle Transparenz ist das, was wichtig ist beim Vertrauen in Bürgerinnen und Bürger, weil es nicht zu einem Interessenskonflikt mit anderen kommen kann. Und deswegen sind die Veröffentlichungen gerade bei Zahlung von Dritten so extrem wichtig. Und dafür machen wir uns im Bundestag stark."
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Annalena Baerbock, designierte Kanzlerkandidatin der Grünen, hat erst nachträglich rund 25.000 Euro an Weihnachtsgeldern ihrer Partei bei der Bundestagsverwaltung gemeldet. Sie äußert Ärger über ihren Fehler.

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