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Bis in den Januar Welche Corona-Regeln Söder für Bayern plant – sein Statement im Video

Sehen Sie im Video: Diese Corona-Maßnahmen plant Markus Söder für Bayern.




Markus Söder (CSU), Ministerpräsident Bayern, sagt am 6. Dezember 2020 über schärferen Corona-Maßnahmen: "Alle vier Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an Corona, alle vier Minuten, in Bayern sind es alle 20 Minuten. Der Landtag soll am Dienstag darüber abstimmen, sodass es am Mittwoch, also von Dienstag auf Mittwoch zu 0 Uhr dann greifen würde mit all den Maßnahmen. Entscheidend dabei auch, sie gelten dann bis 5. Januar. Was sind die zehn Punkte? Das erste: wir rufen den Katastrophenfall erneut aus. Zweitens: Die Kontakte müssen runter, weil die Kontakte runter müssen und weil die Zahlen heute höher sind als im Frühjahr im Endeffekt, werden wir eine allgemeine Ausgangsbeschränkung für ganz Bayern vorschlagen. Allgemeine Ausgangsbeschränkung ist nahezu gleich wie im Frühjahr, d. h. nur aus triftigem Grund, nur aus triftigem Grund rausgehen. Zusätzlich zu der Ausgangsbeschränkung für ganz Bayern werden in den Hotspots ab 200 (Inzidenzwert) ab 21 Uhr bis 5 Uhr eine Ausgangssperre machen. Das bisherige Kontakt-Management bleibt: zwei Haushalte, maximal fünf Personen, Kinder unter 14 Jahren nicht, das bleibt. Eine Ausnahme gibt es in dem gesamten Monat Dezember nur für die Zeit an Weihnachten vom 23. bis 26. Dezember. Also ab Mittwoch dann in keiner Berufsschule mehr Präsenzunterricht und in den Hotspots ab 200 auch ab der achten Klasse. Darüber hinaus wird ab Mittwoch in allen Klassen in Bayern ab der 8. Klasse, unabhängig von der Inzidenz, Wechselunterricht stattfinden. Fünftens: Geschäfte. Wir haben auch darüber geredet. Es war uns aber klar, dass insbesondere deswegen, weil es keine Entschädigungsleistungen des Bundes geben kann, die Geschäfte offen bleiben. Aber wir werden nochmal sehr deutlich darauf hinweisen, dass die 20-Quadratmeter-Regel bei den größeren Geschäften ab 800 Quadratmetern, also in den Malls, den Einkaufszentren, den großen Supermärkten besser überwacht werden muss. Also wir schränken den kleinen Grenzverkehr ein und reduzieren das. Bei Krankenhäusern übrigens werden wir auch für die Besucher eine Verpflichtung vorschlagen, für die FFP2-Maske. Achtens: Die Gesundheitsämter - ist etwas Kleineres, aber Wichtiges - werden jetzt einheitlich angewiesen, eine einheitliche Software zu verwenden, die vom Bund gestellt wird. Neuntens: Es gibt die klare Verpflichtung, in allen Hotspots Bundeswehr und Polizei anzufordern, um die Nachverfolgung zu gewährleisten. Und 10. und letztens: Wir appellieren an alle Arbeitgeber, Homeoffice zu machen, wo es nur geht und auch über die Weihnachtsferien so viel Freiheit wie möglich zu schaffen, dass auch da alle daheim bleiben können."
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Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verschärft die vom Bund empfohlenen Corona-Maßnahmen bis Weihnachten. Allerdings muss der Landtag darüber erst noch abstimmen.

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