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Breitscheidplatz-Attentäter: Anis Amri soll Angela Merkels Wohnhaus fotografiert haben

Der Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri hat laut einem Bericht des rbb vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt andere Ziele ausgekundschaftet. Darunter auch: das Wohnhaus der Bundeskanzlerin.

Der Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri

Der Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri 

DPA

Der Attentäter Anis Amri tötete im Dezember 2016 beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche zwölf Menschen, 55 wurden verletzt. Laut einem Bericht des rbb soll Amri aber auch weitere potenzielle Anschlagsziele ausgekundschaftet haben. Dem ARD-Politikmagazin Kontraste und dem rbb lägen Fotos vor, die das Bundeskriminalamt auf dem Handy des Attentäters Anis Amri sichergestellt haben soll. Darunter soll auch ein Foto sein, das den Terroristen vor dem Wohnhaus von Angela Merkel zeigt.

Dem Bericht zufolge machte Amri am selben Tag zahlreiche weitere Fotos in der Umgebung des Berliner Doms. Nach Einschätzung des Bundeskriminalamts könnten diese Fotos dazu gedient haben, mögliche Anschlagsziele auszukundschaften, so der rbb weiter.

Amri zeigt auf Selfie Tauhid-Finger

Die Fotos entstanden demnach am 23. Oktober 2016, rund sieben Wochen vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt. Amri zeige sich laut rbb-Bericht auf einem Selfie vor dem Berliner Dom mit entschlossener Miene den Tauhid-Finger, sein Bekenntnis zum Islam. Gut ein halbes Jahr später kommen die Ermittler des BKA in ihrem Auswertungsvermerk vom 24. April 2017 zu dem Schluss, dass Amri das Gebiet um den Berliner Dom zu diesem Zeitpunkt "als potentielles Anschlagsziel in Betracht gezogen haben könnte".

Nur wenige Minuten zuvor soll sich Amri auch vor Angela Merkels Wohnhaus in Berlin fotografiert haben. Die BKA-Ermittler hätten in ihrer Auswertung jedoch nur das benachbarte Magnus-Haus, seit Jahren Sitz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, erwähnt. "Dass hier nicht mal die Option, dass hier auch das Haus der Kanzlerin betroffen sein könnte, in den Akten vermerkt ist, hat uns sehr irritiert.", sagt der Innenexperte von Bündnis90/Die Grünen, Konstantin von Notz, laut rbb. "Darüber werden die Sicherheitsbehörden Auskunft geben müssen. Das ist ein relevanter Sicherheitsaspekt für unser Land", so von Notz weiter.

Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz: Russel Schulz hat überlebt

Offen blieb auch, ob das Kanzleramt über den Vorgang informiert wurde, so der Bericht. Die für die Ermittlungen zuständige Bundesanwaltschaft wollte den Vorgang auf rbb-Anfrage nicht kommentieren.

Im Herbst 2016 soll der Tunesier Amri außerdem noch weitere Orte in Berlin aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen haben, darunter die Oberbaumbrücke in Kreuzberg und nahegelegene Party Locations und schließlich auch den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz.

Quellen: rbb (1), rbb (2)

rw
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?