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Nach Brand in Flüchtlingscamp Tausende obdachlos: Laschet sagt Hilfe für Migranten in Moria zu

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte sich vor wenigen Wochen persönlich ein Bild vom Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos gemacht. Nach dem verheerenden Brand dort bot er die Hilfe von Nordrhein-Westfalen an. NRW sei bereit, bis zu 1000 Flüchtlinge aufzunehmen, so Laschet. Notwendig sei aber eine europäische Lösung: "Man muss das Ganze in einen größeren Kontext einbetten. Und dazu ist die europäische Lösung erforderlich, die der Bundesinnenminister, der zugleich im Moment EU-Ratspräsident für die Innenpolitik ist, erwirken will. Denn es ist nicht damit getan, dass Deutschland nun alle 12.000 nimmt. Dann wird es zum deutschen Problem. Die anderen werden sich zurückziehen. Und in wenigen Wochen können erneut wieder 12.000 auf der Insel sein, und es ist eigentlich nichts gelöst. Deshalb braucht man da eine größere Bereitschaft, nicht aller 27, das wäre eine Illusion, denn ich kann jetzt schon eine Reihe von Ländern benennen, die definitiv nicht mitmachen. Aber die Willigen sollten jetzt tätig werden. Daran arbeitet der Bundesinnenminister." Wichtig sei jetzt aber auch humanitäre Soforthilfe vor Ort, sagte Laschet. Hierzu sei NRW ebenso wie die Bundesregierung bereit. Griechenland habe diese Hilfe allerdings noch nicht angefordert.
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Nach den Bränden im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos will NRW bis zu 1000 Flüchtlinge aufnehmen. Man brauche eine größere Bereitschaft in der EU, so Ministerpräsident Laschet.

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