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Verfassungsschutzbericht Zahl der Rechtsextremisten in Brandenburg erreicht Höchststand

Ein Demonstrant mit Deutschlandfahne
Ein Demonstrant mit Deutschlandfahne 2016 in Potsdam auf einer Demonstration von Pogida − einem lokalen Ableger der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Gruppe aus Dresden
© Ralf Hirschberger / Picture Alliance
In Brandenburg steigt die Zahl der Rechtsextremisten zum siebten Mal in Folge. Fast die Hälfte der bekannten Personen ist laut dem neuen Verfassungsschutzbericht "gewaltorientiert".

In Brandenburg hat die Zahl der Rechtsextremisten einen Höchststand erreicht. Laut des am Mittwoch in Potsdam vorgestellten Verfassungsschutzberichts wuchs das rechtsextremistische Personenpotenzial unter Berücksichtigung des Verdachtsfalls AfD im Jahr 2020 auf 2860. Dies sei der siebte Anstieg in Folge, hieß es. Auf die AfD inklusive ihrer Jugendorganisation "Junge Alternative für Deutschland" entfielen hierbei 780 Menschen. 

Großteil der Rechtsextremisten in Brandenburg parteiunabhängig

Ein Großteil der Rechtsextremen war demnach jedoch nicht in Parteien oder parteiunabhängigen Strukturen eingebunden. Der Verfassungschutz bezeichnete fast die Hälfte aller bekannten Rechtsextremisten als "gewaltorientiert". Die politischen Ränder der Gesellschaft gerieten zusehends in Bewegung − das sei eine zentrale Erkenntnis des Verfassungsschutzberichtes, sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU). "Der Rechtsextremismus bleibt dabei unsere Hauptherausforderung."

AfD-Politiker Thomas Ehrhorn

Sehen Sie in diesem Video: Dieses Video verbreitet sich 2021 in den sozialen Medien und über Messenger-Dienste. Der Clip zeigt Thomas Ehrhorn, angeblich einen Politiker der Grünen, der im Bundestag eine Drohrede hält. Doch was hat es damit auf sich?

ldh AFP

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