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Corona-Pandemie "Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden": Laschet warnt vor Fokus auf Inzidenzwert

Sehen Sie im Video: CDU-Vorsitzender Armin Laschet sieht Fokus auf Corona-Inzidenzwert kritisch.




Der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat bei der Ausrichtung der Corona-Politik vor einem zu einseitigen Fokus auf dem sogenannten Inzidenzwert gewarnt. "Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet", sagte er. "Wir können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen." Man müsse all die anderen Schäden etwa für die Gesellschaft und die Wirtschaft genauso im Blick haben wie die Inzidenzzahlen. Die Länderregierungschefs und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten zuletzt vereinbart, den Lockdown grundsätzlich bis zum 7. März zu verlängern. Sollte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 sinken, sollen die Beschränkungen von den Ländern schrittweise gelockert werden. Zunächst für Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen. Am Montagmorgen lag der Wert im bundesweiten Schnitt laut Robert Koch-Institut bei 58,9. Der bisherige Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesländer verzeichnen laut RKI sinkende Sieben-Tage-Inzidenzen.
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Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet stört sich an der seiner Meinung nach zu starken Ausrichtung der Corona-Politik am Inzidenzwert. Man müsse auch die anderen Schäden für Gesellschaft und Wirtschaft im Blick haben.

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