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Bayern "Corona hält sich leider nicht an ein Datum": Söder will Anfang Februar über Schulen sprechen

Sehen Sie im Video: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will im Februar über Schulöffnungen entscheiden.




Markus Söder, Ministerpräsident Bayern, sagt am 26. Januar 2021: "Es gibt keinen Anlass zur Panik, aber schon zu hoher Sorgfalt. Der jetzige Lockdown hilft sehr. Er bremst in jeder Form die Entwicklung. Und es ist die eindeutige Aussage der Experten: Der beste Schutz vor der Gefahr einer explosionsartigen Entwicklung der Mutation ist so niedrige Zahlen wie möglich. Insofern deckt sich sowohl die Strategie gegen die Mutation als auch die Strategie mit der jetzigen Entwicklung ganz gut. Denn eines wäre eine wirklich toxische Wirkung: toxisch schwere Mutationen plus überstürzte Lockerung. Mitte Februar könnten dann Verbesserungen möglich sein. Wobei aus meiner Sicht ganz klar ist: Corona hält sich leider nicht an ein Datum. Selbst wenn es die Ministerpräsidenten beschließen, sogar einstimmig, ist es für Corona noch kein Hinweis darauf, dass sie sich entsprechend danach richten müssen. Aber für mich auch ganz klar, auch da sind wir uns einig in der Mehrheit der Staatsregierung: Schulen und Kitas hätten dann immer Priorität, weil es für die Schüler ganz wichtig ist, doch wieder einen geregelten und vernünftigen Unterrichtsmodus auf den Weg zu bringen." VIDEO ZEIGT: PK VON BAYERNS MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) INHALT: CORONA-POOL, MÜNCHEN, 26.01.2021 1. BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) ERSCHEINT ZU EINER PRESSEKONFERENZ (WEISSBLIZ) 2. O-TON BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) ("Es gibt keinen Anlass zur Panik, aber schon zu hoher Sorgfalt. Der jetzige Lockdown hilft sehr. Er bremst in jeder Form die Entwicklung. Und es ist die eindeutige Aussage der Experten: Der beste Schutz vor der Gefahr einer explosionsartigen Entwicklung der Mutation ist so niedrige Zahlen wie möglich. Insofern deckt sich sowohl die Strategie gegen die Mutation als auch die Strategie mit der jetzigen Entwicklung ganz gut. Denn eines wäre eine wirklich toxische Wirkung: toxisch schwere Mutationen plus überstürzte Lockerung.") (WEISSBLIZ) 3. O-TON BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) ("Ganz klare Linie: Wir setzen das Konzept jetzt auf jeden Fall bis Mitte Februar fort. Es ist nicht die Zeit für Lockerungen.") (WEISSBLIZ) 4. O-TON BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) ("Alle bestätigen, dass die Sorge vor der Mutation da ist. Die Alarmlampen sind an. Wir haben in Bayern, glaube ich, bestätigt fast 20 Fälle, insbesondere in Bayreuth, und auch die ersten stärkeren Quarantänemaßnahmen. Der Gesundheitsminister berichtet davon. Das heißt, das mutierte Virus ist da.") (WEISSBLIZ) 5. O-TON BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) ("Mitte Februar könnten dann Verbesserungen möglich sein. Wobei aus meiner Sicht ganz klar ist: Corona hält sich leider nicht an ein Datum. Selbst wenn es die Ministerpräsidenten beschließen, sogar einstimmig, ist es für Corona noch kein Hinweis darauf, dass sie sich entsprechend danach richten müssen. Aber für mich auch ganz klar, auch da sind wir uns einig in der Mehrheit der Staatsregierung: Schulen und Kitas hätten dann immer Priorität, weil es für die Schüler ganz wichtig ist, doch wieder einen geregelten und vernünftigen Unterrichtsmodus auf den Weg zu bringen.") (WEISSBLIZ) 6. O-TON BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) ("Keiner muss Gebühren zahlen, das haben wir heute beschlossen, wenn das Kind zu Hause bleibt. Das gilt für die Monate Januar rückwirkend und Februar vorausschauend. Die Sozialministerin und der Finanzminister haben eine Einigung herbeigeführt mit den Kommunen. Die Gebühren werden also ersetzt.") (WEISSBLIZ) 7. O-TON BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) ("Aber die Wahrheit ist auch: Das Impfen entwickelt sich zunehmend zu einem echten Problem. Zu einem Problem, weil der Impfstoff einfach fehlt. Es geht deutlich langsamer als möglich und entwickelt sich auch psychologisch zu einer Belastung.") (WEISSBLIZ) 8. O-TON BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU) ("Aber ja, ich bin der Meinung, Impfstoff der in Europa produziert wird, sollte jetzt auch in Europa verwendet werden.") (WEISSBLIZ) 9. SÖDER VERLÄSST DIE PRESSEKONFERENZ (TON STUMM) Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Anfang Februar über eine Rückkehr der Kinder in die Schulen beraten. Dann gehe es auch um ein umfassendes Testkonzept für Lehrer und möglicherweise Schüler sowie Erzieher in Kindergärten, sagt Söder nach einer Sitzung des Ministerrats. Rasche Lockerungen schloss er aus. "Wir setzen unser Konzept bis Mitte Februar fort." Corona halte sich nicht an ein Datum. Söder ist auch mit der Entwicklung der Corona-Impfungen in Deutschland unzufrieden. "Die Wahrheit ist auch: Das Impfen entwickelt sich zunehmend zu einem echten Problem. Zu einem Problem, weil der Impfstoff einfach fehlt. Es geht deutlich langsamer als möglich und entwickelt sich auch psychologisch zu einer Belastung", sagte Söder. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht unterdessen ihre Empfehlungen für den Einsatz des Covid-19-Impfstoff des US-Konzerns Moderna. Demnach sollen zwei Dosen im Abstand von 28 Tagen verabreicht werden. Unter besonderen Umständen könne der Abstand auch 42 Tage betragen. Nicht eingesetzt werden solle das Vakzin bei Schwangeren - es sei denn, sie arbeiteten im Gesundheitswesen oder seien Risiko-Bedingungen ausgesetzt.
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Anfang Februar über eine Rückkehr der Kinder in die Schulen beraten. Von früheren Lockerungen des Lockdowns hält er nichts. 

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