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Drastische Maßnahmen Lockdown im Berchtesgadener Land – Menschen dürfen Wohnungen nur noch in Ausnahmefällen verlassen

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Im Berchtesgadener Land in Bayern wird das öffentliche Leben ab dem frühen Dienstagnachmittag drastisch heruntergefahren. Weil die Corona-Zahlen in dem Landkreis zuletzt sprunghaft gestiegen sind, dürfen die Menschen ab 14 Uhr ihre eigene Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Schulen und Kitas müssen schließen, allerdings soll es eine Notbetreuung geben. Restaurants dürfen nur noch Essen zum Mitnehmen anbieten. Die Einschränkungen gelten vorerst bis zum 2. November. Jetzt komme es auf die Bevölkerung an, sagte Landrat Bernhard Kern auf einer Pressekonferenz am Montag: "Wir müssen uns jetzt echt am Riemen reißen, dass wir die Inzidenzzahlen nach unten bringen, drastisch nach unten bringen. Dass wir in 14 Tagen wieder erhobenen Hauptes letztlich wieder rausgehen können. Und dass wir letztlich gestärkt im Landkreis Berchtesgadener Land wieder handeln können. Handeln können für den Tourismus, der ein großes Magnet im Berchtesgadener Land, in der Region ist und natürlich auch unsere Wirtschaft." Zu triftigen Gründen für das Verlassen der Wohnung zählen beispielsweise die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, nötige Einkäufe, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft Laut Robert-Koch-Institut lag der Inzidenzwert für das Berchtesgadener Land am Montag bei 252 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, ein bundesweiter Rekord. Wie es zu der Infektionswelle kommen konnte, ist nicht genau geklärt.
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252 Fälle pro 100.000 Einwohner: Weil die Corona-Zahlen in dem Landkreis Berchtesgadener Land zuletzt sprunghaft gestiegen sind, dürfen die Menschen ihre eigene Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen.

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