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33 Fragen: Zehn Jahre Einbürgerungstest: Wie würden Sie abschneiden?

Seit zehn Jahren gibt es ihn: Den Einbürgerungstest in Deutschland bestehen regelmäßig über 98 Prozent der Teilnehmer. Wie viele Fragen können Sie richtig beantworten?

+++ Zum Test scrollen Sie bitte nach unten +++ 

"Nicht schwieriger als eine Führerscheinprüfung" werde der Einbürgerungstest sein, versprach Innenstaatssekretär Peter Altmaier (CDU), als die Prüfung 2008 eingeführt wurde. Zehn Jahre später ist die Kritik an dem Test, der von der Opposition und einigen Migrantenverbänden als überflüssige Schikane empfunden wurde, weitgehend verstummt. Vielleicht auch, weil die Prüfung so angelegt ist, dass kaum jemand durchfällt. Die Erfolgsquote liegt seit Jahren bundesweit stabil zwischen 98,2 und 98,8 Prozent. Auch die Teilnahmegebühr von 25 Euro ist kein unüberwindbares Hindernis.

Im vergangenen Jahr wurden 112.211 Menschen durch Einbürgerung Deutsche. Die meisten von ihnen stammen aus der Türkei (14.984). Wegen des bevorstehenden Brexits verzeichneten die Behörden 2017 allerdings auch einen großen Andrang von Briten (7493). 

Test darf beliebig oft wiederholt werden

Die Idee hinter dem Test, der bei einer Prüfstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge abgelegt werden muss: Wer Deutscher werden will, sollte eine Vorstellung davon haben, welche Regeln und Gebräuche das Leben seiner neuen Landsleute bestimmen. Um das sicherzustellen, wird seit dem 1. September 2008 bundesweit verlangt, dass jeder neue Staatsbürger nicht nur Deutsch spricht, sondern auch einen schriftlichen "Einbürgerungstest" erfolgreich absolviert. Drei der insgesamt 33 Fragen beziehen sich auf das Bundesland, in dem der Ausländer seinen Erstwohnsitz hat. Zwischen den Bundesländern variiert die Erfolgsquote kaum. Am höchsten war sie zuletzt im Saarland (99,1 Prozent), am niedrigsten in Thüringen (96,5 Prozent).

Die guten Testergebnisse haben sicher auch damit zu tun, dass man alle Fragen und Antworten zum Üben im Internet findet. Und damit, dass jeder, der einen Antrag auf Einbürgerung stellt, den Test beliebig oft wiederholen darf. Beantworten muss der Ausländer, wenn er den Test ablegt, 33 Fragen. Bestanden hat er die Prüfung, wenn er mindestens 17 Mal die richtige Antwort angekreuzt hat. Von den Wiederholern haben im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesinnenministeriums 91,9 Prozent den Test erfolgreich absolviert.

"Einbürgerungstest hat sich bewährt"

Ohne erfolgreiche Test-Teilnahme werden nur Menschen eingebürgert, die diese Bedingung wegen einer "geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung oder altersbedingt" nicht erfüllen können. Außerdem Zuwanderer, die einen deutschen Schulabschluss erworben oder beim Abschluss im Sprach- und Integrationskurs eine bestimmte Punktzahl erreicht haben. Keine Ausnahme gibt es dagegen nach Angaben des Bundesinnenministeriums für Analphabeten. Wer nicht Lesen kann, wird deshalb laut Staatsangehörigkeitsgesetz höchstens "aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Vermeidung einer besonderen Härte" eingebürgert.

Das Ministerium zieht zehn Jahre nach der Einführung eine positive Bilanz, Änderungen sind nicht geplant. Ein Sprecher sagt: "Vor dem Hintergrund, dass sich die Testteilnehmer intensiv mit Fragen der Rechts- und Gesellschaftsordnung und den Lebensverhältnissen in Deutschland beschäftigen mussten, hat sich der Einbürgerungstest bewährt."

Den kompletten Katalog mit allen Fragen finden Sie hier auf der Webseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Der Einbürgerungstest zum Nachspielen: Wie viele Punkte erreichen Sie?

Quelle der Fragen: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge,
Quelle der Bilder im Test: Wikimedia,
Text: Anne-Béatrice Clasmann / DPA / wue

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    Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.