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Ätz-Tweet gegen Kanzlerin: AfD gibt Merkel die Schuld an ESC-Niederlage

Angela Merkel ist Schuld, dass wir beim ESC nur auf dem letzten Platz gelandent sind. Das behauptet zumindest die AfD Bayern. Die Reaktionen darauf veranlasst die Partei zu einem weitaus peinlicheren Tweet.

Die AfD Bayern reagiert auf Twitter zum ESC

Die AfD Bayern stellt auf Twitter eine Verbindung zwischen Merkels Flüchtlingspolitik und dem schlechten Abschneiden von ESC-Kandidatin Jamie-Lee her

Russische Abgeordnete haben den Sieg der ukrainischen Sängerin beim Eurovision Song Contest als politisch motiviert kritisiert. Klar. Schließlich verwies die Krimtatarin Jamala den russischen Favoriten Sergej Lazarev damit auf Platz drei.

Aber auch in Deutschland vermutet eine Partei hinter dem schlechten Abschneiden von Jamie-Lee, die mit ihrem Song "Ghost" auf dem letzten Platz landete, politisches Kalkül. Und zwar macht die AfD Bayern Merkels Flüchtlingspolitik für die ESC-Pleite verantwortlich. 

ESC-Pleite dank Chaos-Politik

"Letzter Platz für Deutschland beim Eurovision Song Contest. Dank Chaos-Politik gibt es nun nicht mal mehr Sympahtiepunkte für uns #esc2016", twittert die Partei am Nachmittag und sorgt damit für jede Menge Spott und Häme.

"Nächstes Mal schickt ihr Frauke Petry. Mit ihren knackigen Beinen hat GER 100 Punkte schon auf sicher", schreibt einer. Ein anderer meint: "Das liegt wohl am Dummfug der Afd-Bayern." Und wieder ein anderer stellt fest: "Das liegt daran, daß es Parteien in unserem Land gibt, die andere Länder und Kulturen nicht mag".

Ein Shitstorm, mit dem die Partei so massiv offenbar nicht gerechnet hätte. Denn schon wenige Stunden - und etliche vernichtende Kommentare später - versucht sie den vorher abgesetzten Tweet als ihre Art des Humors zu verkaufen.

Und werden dafür nur noch mehr ausgebuht.

jek