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Bundeshaushalt 2021 Finanzminister Scholz rechnet 2021 mit erheblicher Neuverschuldung

Sehen Sie im Video: Finanzminister Olaf Scholz (SPD) rechnet mit höherer Neuverschuldung für 2021.


Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagt in Hinblick auf die Steuereinnahmen und die Finanzen des Bundes 2021: "Trotz aller Ungewissheiten, im Augenblick spricht vieles dafür, es geht wieder aufwärts. Die jüngsten Zahlen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zeigen, dass wir das Schlimmste wohl hinter uns haben. Während wir im Frühjahr noch einen Abschwung von minus 6,3 Prozent der Wirtschaftsleistung für das ganze Jahr prognostiziert haben, rechnen wir, wie Sie wissen, jetzt mit minus 5,8. Und im kommenden Jahr rechnen wir mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 4,4 Prozent, sodass wir unverändert hoffen können, Anfang 2022, was die Wirtschaftsleistung betrifft, wieder das Niveau zu erreichen, das wir vor der Krise hatten." "Für das laufende Jahr sagen die Steuerschätzer für den Bund Einnahmen von 275,3 Milliarden Euro voraus. Und wen das interessiert, gesamtstaatlich, Länder, Gemeinden, alles umfassend, sind es 717,7 Milliarden Euro." "Es wird sehr ehrgeizig sein, die Haushaltsplanung für die Jahre ab 2022 zustande zu bringen. Allerdings etwas leichter als für das Jahr 2021, weshalb schon jetzt wissen, dass wir die Ausnahme von der Schuldenregel in Anspruch nehmen müssen und den Bundestag bitten, uns da mit einem entsprechenden Gesetz auch die Zustimmung für zu geben."
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Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat neue Steuerzahlen vorgelegt. Zwar hofft er, dass es wirtschaftlich wieder aufwärts geht – aber 2021 wird wohl ein schwieriges Jahr.

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