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G20-Gipfel in Hamburg: Schanze erneut Schauplatz der Gewalt - So verlief die Nacht

Der G20-Gipfel in Hamburg ist beendet. Die Staats- und Regierungschefs sind abgereist. Die Demos blieben weitgehend friedlich. Erst in der Nacht musste die Polizei massiv eingreifen. Der zweite Gipfeltag zum Nachlesen.

Hinweis: Der Liveblog ist auf dem Stand von Juli 2017. Anlässlich des Jahrestags des G20-Gipfels veröffentlichen wir ihn erneut unbearbeitet zur Dokumentation.

G20

Der G20-Gipfel in Hamburg ist vorbei. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrer Abschlusspressekonferenz zufrieden mit den Ergebnissen gezeigt. Doch neben den politischen Botschaften bleiben aus der Hansestadt vor allem grässliche Bilder im Gedächtnis. Die Heftigkeit der Krawalle war beispiellos und wird sicher nicht nur die Bürger und die Politik in Hamburg noch lange beschäftigen.

Demos gegen G20 überwiegend friedlich

Am zweiten G20-Gipfeltag standen zwei weitere große Demonstrationen an. Bis auf ein paar kleinere Auseinandersetzungen blieben diese aber friedlich. Die Befürchtung, dass die Nacht noch schlimmere Gewaltexzesse bringen würde, als die vorangegangene, bewahrheitete sich nicht. Die Polizei fuhr vor allem im Schanzenviertel massiv Einsatzkräfte auf und behielt die Lage so weitestgehend unter Kontrolle. Hier können Sie die Ereignisse des zweiten Gipfeltages nachlesen.


Die Ereignisse des G20-Gipfels im Liveblog

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Unsere Reporter berichten, dass die Polizei weiter massiv Richtung Schanze strömt. An der Rindermarkthalle Richtung Millerntorstadion treibt die Polizei Menschen vor sich her, um Platz zu schaffen. Weitere SEK-Kolonnen treffen ein - auch am Millerntor. Unser Reporter Daniel Wüstenberg schreibt: "Durch die Nebenstraßen gehen schwarz gekleidete Kleingruppen." Auf der anderen Seite des Schanzenviertels - an der Sternbrücke - soll es ein Feuer geben.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Ein Kollege vom NDR twittert:

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Offenbar wehren sich jetzt auch Privatpersonen gegen die Gewalttäter im Schanzenviertel. Die Polizei warnt allerdings davor.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Laut dem NDR begründete die Polizei ihren Einsatz mit erneuten Plünderungen, Störern auf Dächern und Barrikaden.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Auf dem Schulterblatt rufen Demonstranten, die sich auf die Straße gesetzt haben: "Wir sind friedlich, was seid ihr?"

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Auf Twitter kursiert die Meldung, die Polizei würde alle Fahrgäste des Sonderzuges in die Schweiz kontrollieren und fotografieren. Wir können das bislang nicht aus eigener Quelle bestätigen. Die Umweltschutzorganisation Robin Wood offenbar schon.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Die Polizei umstellt alle Ausgänge des Schanzenviertels. Offenbar sollen nicht wieder zahlreiche Krawallmacher flüchten können. Einer unserer Reporter schätzt die Lage so ein: "Das werden mehr Festnahmen heute Abend."

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Nach stern-Informationen hat die Polizei zwei Spezialeinheiten ins Schanzenviertel geschickt: GSG 9 und Cobra (österreichische Einheit, vergleichbar mit GSG9).

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Credit: Heike Gallery

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Man kann es nicht oft genug sagen. Und die Polizei wiederholt es pausenlos:

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Erneut bringt die Polizei ein Sondereinsatzkommando in Stellung. Das bestätigen unsere Reporter.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Trotz der ernsten Lage ein kleines Fun-Fact von unserem Reporter Daniel Wüstenberg: Nach 2 Tagen Berichterstattung braucht er nur noch "was" in sein Handy einzugeben und es macht daraus "Wasserwerfer".

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Die Böllerwerfer ernten "Haut ab"-Rufe von Anwohnern.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Fernsehbilder zeigen Hunderte Einsatzkräfte, die ins Schanzenviertel einrücken.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Achtung! Ganz wichtiger Appell der Feuerwehr! Bitte dringend beachten!