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G20-Gipfel: Wasserwerfer, Barrikaden, brennende Autos - die Ereignisse des Abends zum Nachlesen

Die meisten Staatsgäste des G20-Gipfels sind bereits in Hamburg gelandet. Auf St. Pauli stoppt die Polizei die "Welcome to Hell"-Demonstration - bis in die Nacht hinein formierten sich Proteste. Alles Wichtige zum G20-Gipfel in Hamburg im Liveblog.

Straßensperren, Demonstrationen und jede Menge internationale Politik: Am Freitag beginnt der G20-Gipfel in Hamburg, am Donnerstag landeten bereits viele Staatschefs in Norddeutschland, darunter Angela Merkel, Donald Trump, Justin Trudeau und Recep Tayyip Erdogan. Am Donnerstagabend trafen sich Angela Merkel und Donald Trump, um sich vor dem Gipfel zu beraten und Positionen auszutauschen.

G20: "Welcome to Hell"-Demo in Hamburg abgebrochen

Donald Trump und Angela Merkel beim Treffen im "Atlantic"-Hotel in Hamburg

"Weswegen sind wir nochmal hier, Angie?" "G20, Donald, Weltpolitik, einfach lachen" - so oder so ähnlich könnte das Gespräch zwischen Donald Trump und Angela Merkel beim Treffen im "Atlantic"-Hotel in Hamburg abgelaufen sein

Donnerstagabend richtete sich die Aufmerksamkeit zunächst einmal auf die Straßen - die linksautonome Szene demonstrierte unter dem Motto "G20 - Welcome to Hell". Nach wenigen hundert Metern stoppte die Polizei den Protestzug - wegen 1000 vermummter Personen. Die Einsatzkräfte lösten die Veranstaltung auf und erklärten die Demo für beendet. Doch es kam an verschiedenen Stellen in der Stadt immer wieder zu Ausschreitungen.

Die Entwicklungen zum Nachlesen:

Die Ereignisse des Tages im G20-Liveblog

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Wir verabschieden uns fürs Erste in die Nacht. Morgen früh stehen gleich die nächsten Proteste an. Demonstranten wollen die Zufahrtswege der G20-Gipfelschefs zur Messe blockieren. Unsere Kollegen werden sie auf dem Laufenden halten.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Die Lage beruhigt sich weiter. stern-Reporter melden, dass die Polizei vom Schulterblatt abrückt. "Kreuzung Schulterblatt/Altonaer Straße ist wieder frei", schreibt Kollegin Judith Liere.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Die Kollegen der Mopo berichten, die Polizei habe die Rote Flora nun mit "massiver Präsenz" abgeriegelt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Seit 23:46 Uhr ist laut Polizei auch die letzte Demo beendet, dennoch sind noch zahlreiche Menschen in der Stadt unterwegs. Sowohl in Altona als auch in Eimsbüttel wurden Geschäfte beschädigt. Die Polizei spricht inzwischen aber insgesamt von einer "leichten Lageberuhigung".

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Vor der Roten Flora hält der Protest an. Quelle AP

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    "Nach jetzigem Stand wurden mindestens 76 Polizeibeamte verletzt", erklärt die Polizei. Zu Verletztenzahlen von Demonstranten gibt es weiter keine genauen Angaben,

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Die Polizei hat erneut einen Zwischenstand per Pressemitteilung herausgegeben. Sie schreibt: "Gegen 21:36 Uhr wurden bei der Polizei zwei Spontanversammlungen mit dem gleichen Tenor "Für eine solidarische Welt -gegen den G20-Gipfel in Hamburg" angemeldet. Die Aufzüge starteten im Bereich St. Pauli Hafenstraße und Reeperbahn. Beide Aufzüge haben sich zwischenzeitlich auf der Reeperbahn/ Holstenstraße mit ca. 8000 Teilnehmern zusammengeschlossen. Aus diesem Aufzug haben sich 300 Personen getrennt und es wurden polizeifeindliche Parolen skandiert. Die Grundstimmung war aggressiv. Insgesamt verlief die Demonstration gewalttätig."

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Vor der Roten Flora in der Schanze gibt es weiter Auseinandersetzungen. Flaschen fliegen, die Polizei setzt Wasserwerfer ein - hauptsächlich um brennende Barrikaden zu löschen, trifft dabei aber auch Demonstranten.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Es ist also davon auszugehen, dass der Tagen morgen ähnlich turbulent wird.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Der Blick richtet sich auch auf Seiten der Demonstranten bereits nach vorne. Morgen soll es schon um 7 Uhr weitergehen mit Blocke-Aktionen:

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Offenbar ist es Unbekannten gelungen, die Piloten eines Polizeihubschraubers mit einem Laserpointer zu blenden. Die Piloten erlitten nach Angaben der Polizei Augenverletzungen. Insgesamt ist bisher die Rede von 15 verletzten und 59 leicht verletzten Beamten. Wieviele Demonstranten verletzt wurden, ist offiziell bisher unklar.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Reporterin Judith Liere ist in der Schanze unterwegs. Dort haben sich einige Demonstranten eine kreative Protestaktion einfallen lassen. Es regnet (falsche) Dollar-Scheine - mit einem Hasen in der Mitte und der Aufschrift "United States of Ignorance"

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Unsere Kollegen berichten von Verwüstungen überall in der Innenstadt. Zudem liegt Brandgeruch in der Luft. Vereinzelt sind Durchsagen zu hören. Vielerorts wird inzwischen friedlich gecornert.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Regierungssprecher Steffen Seibert präsentiert, was die Kanzlerin schon VOR dem Gipfel zu gewalttätigen Demonstrationen gesagt hat. Das kommt nicht überall gut an - zumal die Taktik der Polizei, die Demo schon nach wenigen Metern zu stoppen, von vielen Beobachtern nicht verstanden wurde.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Meanwhile ...

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die Polizei spricht von 59 leicht verletzten Polizisten. Informationen über verletzte Demonstranten liegen angeblich noch nicht vor.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Noch sind überall in Hamburg die Auswirkungen der "Welcome to Hell"-Demo und ihrer Auflösung zu spüren, da kündigt die Aktivisten Emily Laquer bereits die nächste Großdemo zum Gipfel an: BlockG20 will morgen unter anderem die Zufahrtswege zum Gipfelgelände auf der Messe blockieren:

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Momentan scheint es zwei zentrale Demo-Gruppen zu geben: Eine versammelt sich in der Schanze, eine weitere in Richtung Bahnhof Altona.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die Bahnstation Schlump ist inzwischen wieder freigegeben. Laut der privat betriebenen "HVV Störungsmeldung" fahren alle U- und S-Bahnen wieder. Zudem werden Sonderfahrten angesetzt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    ... und beim "Global-Citizen-Konzert" singt Herbert Grönemeyer.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Es geht munter weiter an verschiedenen Stellen in der Stadt. Nun sollen auch vor der Roten Flora Barrikaden brennen. Es flackert schlicht überall immer wieder einmal auf.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Inzwischen ist auch Wladimir Putin in der Stadt eingetroffen. Morgen steht das erste Treffen mit US-Präsident Donald Trump an. Das soll angeblich um 16 Uhr stattfinden - angeblich während der geplanten Klimarunde des Gipfels.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Das Treffen von Angela Merkel und Donald Trump hat wegen vielsagender Bilder ja einiges Aufsehen erregt. Die Kanzlerin hatte am Abend noch einen Termin: Sie traf auch den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Um dieses Gespräch hatte die türkische Seite gebeten - und es wurden "strittige" Aspekte der deutsch-türkischen Beziehungen angesprochen, wie es anschließend lapidar hieß. Themen dürften aber das Flüchtlingsabkommen und die Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel gewesen sein.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Im Stadtteil Altona wurde erneut ein Polizeifahrzeug angegriffen. Die Polizei setzt dort Augenzeugen zufolge Wasserwerfer ein.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Augenzeugen melden, dass im Demonstrationszug wiederholt Böller gezündet werden. Die Stimmung sei jedoch verhältnismäßig friedlich. Die Veranstalter geben die Teilnehmerzahl mit 15.000 an.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Wahnsinn! Nicht auszudenken, wenn so ein Ding mitten in der Stadt abstürzt.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Hamburger Feuerwehr tritt Gerüchten entgegen, es gebe lebensgefährlich Verletzte. Ensprechende Erkenntnisse liegen den Helfern nicht vor, heißt es in einer Mitteilung.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Der privat betriebene Dienst "HVV-Störungsmeldungen" berichtet, dass die U-Bahnstation Schlump auf Anweisung der Polizei vorerst nicht angefahren werden darf.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    In Altona spielen Menschen auf den gesperrten Straßen Frisbee, während einige Hundert Meter weiter immer noch Ausschreitungen stattfinden.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Im Hamburger Schanzenviertel bauen Vermummte Barrikaden auf, zuvor haben sie eine Bushaltestelle zerstört, berichtet stern-Reporterin Kristina Läsker.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Am Neuen Pferdemarkt zwischen Schanzenviertel und St. Pauli setzt die Polizei erneut Wasserwerfer ein.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Soeben wurde von den Organisatoren bekannt gegeben, dass die Demonstration auf der Reeperbahn beendet ist.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Unsere Reporterin meldet, dass eine der beiden Demonstrationen von den Veranstaltern beendet werden soll.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Aber es ist ein ewiges Auf-und-Ab. Rasch verändern sich die Situationen, immer wieder geht die Polizei gegen kleinere Blockaden oder Angriffe vor. Anlass sind offenbar auch immer wieder vermummte Personen. Dagegen wird dann sofort vorgegangen.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Im Moment läuft der Demo-Zug recht entspannt:

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    In der Barclaycard-Arena im Stadtteil Stellingen im Nordwesten Hamburgs läuft das "Global Citizen"-Festival unterdessen weiter.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Auch an der Bernstorffstraße zwischen Schanzenviertel und St. Pauli ist ein Auto ausgebrannt.

  • Katharina Grimm
    • Katharina Grimm

    Die Demonstranten erreichen die Reeperbahn

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Unbekannte Täter haben Polizeihundeführer angegriffen, die zum Schutz von Innensenator Andy Grote (SPD) eingesetzt waren. Nach Angaben der Polizei blieben die Männer unverletzt.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Der Gipfel hat noch nicht mal richtig begonnen, und auf Hamburgs Straßen geht schon gar nichts mehr.http://www.stern.de/auto/news/g20--verkehr-in-hamburg-bricht-voellig-zusammen----ich-bin-schwer-genervt--7527492.html

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Zurzeit sind zwei angemeldete Demonstrationszüge in St. Pauli unterwegs, die auf der Reeperbahn vereint werden sollen, berichtet unser Reporter. Insgesamt beteiligen sich nach Polizeiangaben 3500 Menschen an den Aufzügen.

  • Jens Maier
    • Jens Maier

    .... und Nicole war in der Rothestraße offenbar auch schon da.

  • Jens Maier
    • Jens Maier

    Im Stadtteil Ottensen wird an der Szenebar "Aurel" am Alma-Wartenberg-Platz friedlich gecornert. Kein Trump, kein schwarzer Block.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Neuauflage der "Welcome to Hell"-Demonstration setzt sich am Hafenrand erneut in Bewegung.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Ausschreitungen drohen, mehr und mehr zu einem Flächenbrand zu werden. Die Polizei hat Mühe, die Situation in diversen Stadtteilen unter Kontrolle zu bringen. Es gebe "massive Sachbeschädigungen" und Angriffe auf Polizisten.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Polizei spricht inzwischen von sieben verletzten Beamten.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Mal zur Abwechslung: In all' dem Chaos rund um den Gipfel hat auch die US-Presse, die Donald Trump begleitet, die Orientierung verloren. Zwei von drei Kleinbussen, die sich im Konvoi von Trump auf den Weg von seiner Unterkunft zum Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gemacht hatten, wurden abgehängt. "Wir fuhren ohne Begleitung durch die Stadt", schrieb ein Journalist des "Wall Street Journal" entschuldigend an seine Kollegen, denen er eigentlich Informationen von dem Treffen liefern sollte.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Nach stern-Informationen soll es tatsächlich einen zweiten Anlauf für eine Demonstration geben. Sie soll der eigentlich geplanten Route der "Welcome to Hell"-Demonstration folgen. Ziel soll die Davidstraße im Stadtteil St. Pauli sein. Das geht aus Kooperationsgesprächen zwischen der Polizei und dem Anwalt Andreas Beuth hervor.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Es gibt Meldungen, dass der Bahnhof Altona zur Zeit gesperrt sein soll. Die Bundespolizei sagt, ihr sei nichts von einer Sperrung bekannt.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Am Himmel der Stadt sind Hubschrauber und Rauchwolken zu sehen, mindestens ein Auto und mehrere Barrikaden sind in Flammen aufgegangen. Immer wieder rasen Polizeifahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn durch Hamburg.
    (Foto: privat)

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Inzwischen ist auch das Hamburger Schanzenviertel Schauplatz von gewalttätigen Ausschreitungen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Polizei hat soeben die Zahl von mindestens sechs verletzten Beamten bestätigt. Sie seien vor allem durch Flaschenwürfe getroffen worden.
    Über die Zahl der verletzten Demonstranten gibt es noch keine verlässlichen Angaben. Aktivisten erklärten, es gebe auch Schwerverletzte.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Neben verletzten Demonstranten sind nach Informationen der ARD bei den Ausschreitungen bislang sechs Polizisten verletzt worden. Die Polizei erklärte: "Uns liegen derzeit noch keine Zahlen zu Verletzten vor."

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Einen Tag nach friedlichen und bunten Nachttanz-Demonstration unter dem Motto "Lieber tanz' ich als G20" versinken Teile Hamburgs nach der "Welcome to Hell"-Demo in Gewalt und Chaos.
    (Fotos: Markus Schreiber/AP, Odd Andersen/AFP, Bodo Marks/DPA)

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Unsere Kollegin Julia Kepenek berichtet von brennenden Barrikaden in der Chemnitz- und Thadenstraße in St. Pauli. Vermummte ziehen Richtung Schanze. Dazu ein massives Polizeiaufgebot.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Vor den St. Pauli-Landungsbrücken hat sich ein Polizeizug formiert. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht. Zahlreiche Personen sind dort ziellos unterwegs.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Mit-Organisator und Anwalt Andreas Beuth sagte dem stern, dass zahlreiche Demonstranten verletzt worden seien, drei davon schwer. Krankenwagen hätten es schwer, durchzukommen. Angaben zu verletzten Polizeibeamten gibt es noch nicht.

  • DieterHoss
    • DieterHoss


    Über der Stadt liegen die Töne von Blaulicht und Hubschraubern.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Unterdessen ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Hamburg eingetroffen. Für viele ist er der Gipfel-Teilnehmer, der am schwierigsten einzuschätzen ist. Und das will was heißen, wenn auch ein Trump da ist....

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Die Polizei sortiert sich an dem
    Ende der Reeperbahn neu

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Die Demo-Veranstalter kündigen an, weiterziehen zu wollen zur Abschlusskundgebung an der Messe. Die Polizei scheint die Versammlung an der Reeperbahn zunächst zu dulden

  • Katharina Grimm
    • Katharina Grimm

    Einsatzkräfte machen den hinteren Teil vom Kiez dicht. Nur vereinzelt kommen Demonstranten hier an. Dennoch: Wasserwerfer sind auch hier abgestellt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Auf der Louise-Schröder-Straße im Stadtteil Altona ist ein BMW in Flammen aufgegangen.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die Polizei meldet, dass es in Altona und St. Pauli zu Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen ist. Angeblich wurden auch Schaufensterscheiben eingeworfen. Dies war nach der Auflösung der Demo kaum anders zu erwarten.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Nun setzt die Polizei wieder Wasserwerfer ein und vertreibt die Demonstranten Richtung Landungsbrücken vom Fischmarkt, dem ursprünglichen Startpunkt der Demo. Es fliegen reichlich Bierflaschen zurück.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Hamburger Polizei hat eine erste Zusammenfassung der Ereignisse herausgegeben:
    Demnach waren bei Beginn des "Welcome to Hell"-Aufzuges rund 1000 der 12.000 Teilnehmer vermummt. Die Behörden hatten schon im Vorfeld erklärt, dass Verstöße gegen das Vermummungsverbot nicht hingenommen werden. Die Polizei stoppte daraufhin die Demonstration. Der Aufforderung, die Vermummung abzulegen, seien viele der Demonstranten nicht nachgekommen. Es habe aggressives Verhalten gegeben, zudem seien die Beamten mit Stöcken, Flaschen, Eisenstangen und Latten angegriffen worden. Die Polizei habe ihrerseits Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt. Rund eine Stunde nach Beginn erklärte der Veranstalter die Demonstration für beendet.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Am Nobistor am Ende der Reeperbahn hat sich ein Teil der Demo versammelt. Die Veranstalter versuchen den Demozug fortzuführen.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Plötzlich ein Stimmungsumschwung am Fischmarkt und am Anfang der Hafenstraße. Etliche Demonstranten haben sich zusammengefunden und versuchen nun friedlich zu demonstrieren. An dieser Stelle macht das Ganze derzeit eher den Eindruck eines Happenings. Wie die Polizei darauf reagiert, ist im Moment unklar.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Über der Stadt kreisen mehrere Hubschrauber.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Nach Angaben von Journalisten vor Ort gibt es zahlreiche Verletzte. Verlässliche Angaben zur Anzahl und Schwere gibt es noch nicht.

  • Katharina Grimm
    • Katharina Grimm

    Schwarzer Rauch in der Ferne. Polizisten sind zu Fuß und mit Einsatzwagen in diese Richtung unterwegs.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Polizei fordert Unbeteiligte auf, sich von kriminellen und gewalttätigen Demonstranten fernzuhalten.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    In den sozialen Medien gibt es durchaus auch Stimmen, die das Vorgehen der Polizei loben oder für richtig halten.

  • Katharina Grimm
    • Katharina Grimm

    Die Polizei ist mit unzähligen Einsatzwagen auf die Reeperbahn gefahren. Wasserwerfer fahren vor. Demonstranten sind nicht da.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Stern-Reporterin Nora Gantenbrink stand auf einer Brücke direkt über der Demonstration als die Lage eskalierte. Die Polizei rückte gegen Demonstranten im Schwarzen Block vor.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Demonstranten verteilen sich mehr und mehr in den Stadtteilen St. Pauli und Altona, sie errichten Barrikaden auf den Straßen. Nach der Beendigung der Demonstration droht die Lage, immer unübersichtlicher zu werden.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Aus dem Hamburger Stadtteil Winterhude berichtet derweil stern-Reporter Andreas Trampe, dass der Autoverkehr "komplett zusammengebrochen" ist. Menschen sitzen offenbar seit Stunden in ihren Autos fest.
    Gastroinhaber versorgen Menschen mit Snacks und Getränken.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Es könnte noch eine heiße Nacht werden: Das Aktionsbündnis #NoG20 Hamburg droht nach dem Ende der Demo bereits an, "andere Wege" zu finden "unser Recht zu erkämpfen".

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Laut N24-Bericht wurde Timo Zill, der Pressesprecher der Polizei, von kriminellen Demonstranten angegangen und verletzt.
    Nachtrag: Laut Polizei ist Zill unverletzt geblieben und konnte sich in einem Rettungswagen vor dem Angriff in Sicherheit bringen.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Offenbar ist die Demonstration nun von den Veranstaltern für beendet erklärt worden. Das meldet die Polizei.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die Polizei hat nun auch Berichte bestätigt, dass sie Pfefferspray gegen Demonstranten eingesetzt hat.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • DieterHoss
    • DieterHoss


    Allerdings scheint sich die Demo gerade zu zerstreuen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Sanitäter behandeln auf der Straße Verletzte.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    stern-Reporter vor Ort berichten, dass es vor den Ausschreitungen Provokationen des sogenannten Schwarzen Blocks gegeben habe, unter anderem durch Stein- und Flaschenwürfe. Die Polizei habe darauf mit großer Härte reagiert, es habe "hässliche Jagdszenen" gegeben.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Fernsehbildern zufolge gehen beide Seiten mit großer Härte gegeneinander vor.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Auf dem Fischmarkt setzt die Polizei Wasserwerfer ein und treibt die Demonstranten auseinander.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Jan Boris WIntzenburg
    • Jan Boris WIntzenburg

    Jetzt fahren die Wasserwerfer auf. Raketen fliegen aus der Menge. Immer mehr Böller und Rauch.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Dass die Demonstration noch einmal in geordnete Bahnen gelenkt wird, ist schwer vorstellbar.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die Polizei gibt an, massiv mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen worden zu sein. Deshalb seien Wasserwerfer eingesetzt worden. Die Bundespolizei schützt die Bahnreisenden am S-Bahn-Halt Landungsbrücken, der ganz in der Nähe liegt.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Der Bereich in der Nähe des Fischmarktes ist eng: Auf der einen Seite sind Flutschutzmauern, dahinter die Elbe. Die andere Seite wird von enger Bebauung gesäumt. Selbst wer den Bereich verlassen möchte, hat es schwer.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Polizei kündigt an, dass die Demo losgehen kann, sobald der Schwarze Block "separiert" wurde.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Auf der St.Pauli-Hafenstraße explodieren Böller, sogar Fahrräder werden geworfen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Behörden hatten im Vorfeld der Demonstration angekündigt, dass sie Vermummungen nicht dulden werden.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Polizei setzt Wasserwerfer ein und sprüht in die Menge.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Polizei kesselt Demonstranten ein und geht mit Schlagstöcken vor. Wasserwerfer stehen direkt vor den Teilnehmern. Einigen Menschen ist die Panik ins Gesicht geschrieben.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Jan Boris WIntzenburg
    • Jan Boris WIntzenburg

    Über dem Fischmarkt steigt Rauch auf. Böller sind zu hören. Der Zug steht noch.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    In diesen Minuten eskaliert die Lage an der St.-Pauli-Hafenstraße. Rauch steigt über den Teilnehmern auf. Nach Angaben von Reportern sind Gegenstände geflogen. Die Polizei rückt in die Menge vor. Demonstranten versuchen, sich aus dem engen Bereich zu retten, indem sie Sturmflutmauern erklimmen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Ein Foto des DPA-Fotografen Boris Roessler zeigt die Demonstration kurz nach Beginn. Wegen der Vermummungen hat die Polizei den Zug vorerst gestoppt. Ob und wann es weitergeht, ist derzeit unklar.

  • Jan Boris WIntzenburg
    • Jan Boris WIntzenburg

    An der Reeperbahn hat sich ein halbes Dutzend Wasserwerfer aufgebaut und wartet auf den Demonstrationszug. Doch der steht nach wie vor in der Nähe des Fischmarktes.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Nun steht offenbar die Absage der Demo im Raum. Es steht zu befürchten, dass die Demonstranten das nicht einfach hinnehmen werden.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Die Polizei hat zum dritten Mal die Demonstranten aufgefordert, die Vermummung abzulegen und droht 'Maßnahmen' an.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    In der Zwischenzeit ist das Treffen von Trump und Merkel im "Atlantic" zu Ende gegangen. Es hat rund eine Stunde gedauert, wie ein Regierungssprecher bestätigte. Nicht viel Zeit, um die aktuellen Probleme der Welt zu diskutieren.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Die Stelle, an der "Welcome to Hell" im Moment verharrt, ist relativ eng. Selbst wenn Demonstranten es wollten, wäre es nicht leicht, sich von dort wegzubewegen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Laut Polizei beteiligen sich an der Demonstration rund 12.000 Menschen. 1000 von ihnen hätten sich beim Beginn vermummt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Am Rand der "Welcome to Hell"-Demo hat die Polizei auch Handys von Demonstranten kontrolliert. Auf Twitter erklärte die Polizei, im Hafen seien mehrere Bus-Passagiere und die IMEI-Nummern ihrer Handys überprüft worden. Mit dieser Nummer kann jedes Handy eindeutig identifiziert werden. Apps oder persönliche Daten seien nicht ausgelesen worden, betonte die Polizei. Aus welchem Grund genau solche Kontrollen durchgeführt wurden, wollte die Polizei auf unsere Anfrage nicht erläutern.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Inzwischen hat die Polizei vor und hinter dem Demonstrationszug jeweils mehrere Wasserwerfer aufgefahren.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Der Gipfel hat gerade zwei sehr unterschiedliche Seiten. Während sich am Fischmarkt Demonstranten und Polizisten derzeit bedrohlich gegenüberstehen, läuft in der Barclay Card Arena das Global-Citizen-Konzert. Kanadas Regierungschef Justin Trudeau ist dort aufgetreten und wurde wie ein Popstar gefeiert:

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Demobeginn gestoppt. Wegen Vermummung der Teilnehmer. Wasserwerfer fahren auf, die Menge singt die Star-Wars-Melodie

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Anwalt Andreas Beuth, der die Anmelder vertritt, hatte dem stern noch vor Beginn der Demonstration erklärt: "Ich hatte eben ein Gespräch mit Joachim Ferk, Leiter der Hamburger Bereitschaftspolizei. Die Atmosphäre war gut. Wenn sich beide Seiten an die Spielregeln halten, könnte es für beide eine befriedigende Demo werden." Die Situation am Fischmarkt ist unterdessen unverändert. Demonstranten und behelmte Beamte stehen sich gegenüber.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Auf der St.Pauli-Hafenstraße ist stehen sich Demonstranten und Polizei weiter gegenüber. Per Lautsprecher fordern die Beamten die Teilnehmer auf, ihre Vermummungen abzulegen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Polizei ist im gesamten Innenstadtbereich massiv präsent. Die geplante Route (hier an der Reeperbahn) wird von Räumpanzern und Wasserwerfern gesäumt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Stilstand bei "Welcome to Hell". Erstaunlich, wie ruhig sich immer noch alle verhalten. Die Atmosphäre ist natürlich sehr angespannt.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Während die Polizei gerade die "Welcome to Hell"-Demo blockiert, ist der Termin des Treffens von Putin und Trump bekannt geworden. Angeblich werden sich die beiden Staatschefs am Freitag um 16 Uhr treffen. Das meldete die russische Agentur Interfax. Um diesen Termin wahrzunehmen, müssten sich die beiden aus der zweiten Plenarrunde des Gipfels absetzen. Diese Runde soll sich nach dem Willen von Angela Merkel mit nachhaltiger Entwicklung, Klima- und Energiefragen beschäftigen. Trump würde damit der Klimadiskussion ausweichen. Er hat ja angekündigt, aus dem Pariser Welt-Klimaabkommen auszusteigen. Auch das wäre eine Art Konfrontation.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Nach stern-Information verhandeln Polizei-Einsatzleiter Joachim Ferk und Protestler-Anwalt Andreas Beuth über eine Fortsetzung des Demonstrationszuges. Zankapfel ist die Vermummung vieler Demonstranten: Die Polizei fordert, diese abzulegen, die Anmelder verlangen von der Polizei den Rückzug der Wasserwerfer, die auf der Straße aufgefahren sind.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Hamburger Polizei konnte auf stern-Anfrage zunächst keinen Grund nennen, warum der Demonstrationszug schon nach wenigen Metern gestoppt wurde.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Der Demonstrationszug ist von der Polizei schon nach wenigen Metern gestoppt worden. Wasserwerfer fahren auf.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Zum Zeitpunkt des geplanten Aufmarsches unter dem Motto "Welcome to Hell" um 19 Uhr geht die Polizei von 8000 Teilnehmern aus. Angaben von Reportern vor Ort gehen noch darüber hinaus.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Katharina Grimm
    • Katharina Grimm

    Auf der Reeperbahn herrscht noch gespenstische Ruhe. Polizisten machen sich langsam startklar.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Eine halbe Stunde vor dem geplanten Beginn des Demonstrationszuges beziffert die Hamburger Polizei die Teilnehmerzahl auf etwa 6000. Tausende Polizeibeamte sind im Einsatz.

  • DieterHoss
    • DieterHoss

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    "Welcome to Hell" wird offenbar noch weiteren Zuwachs bekommen:

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Beim vertraulichen Vorab-Treffen wäre man gerne als Zuhörer dabei. Die Kanzlerin ließ schon verlauten: "Ich werde einen Dissens nicht übertünchen, sondern Dissens auch benennen." Wir werden sehen, wie der US-Präsident darauf reagiert. Mit einem Dissens hat er in der Regel aber ja keine Probleme.

  • Ruben Rehage
    • Ruben Rehage

    Der schwarze Block formiert sich. Latent aggressive Stimmung - jetzt schon.

  • Felix Haas
    • Felix Haas

    Demonstranten des schwarzen Blocks treffen nach und nach auf der "Welcome to Hell"-Demo ein. Gemeinsam haben sie einen großen schwarzen Quader aufgeblasen - und witzeln auf Twitter: "Der größte schwarze Block der Geschichte ist schon da"

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Shakehands im Hamburger "Atlantic": Gute Mienen zum heiklen Spiel, könnte man sagen. Beide scheinen etwas zu übertreiben. (Foto: AFP)

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    An der Hafenstraße, Ecke Fischmarkt wird der schwarze Block vorbereitet. Mittlerweile werden sich hier sicher 7000, 8000 Leute eingefunden haben

  • DieterHoss
    • DieterHoss

    Hubschrauber kreisen unablässig über der Stadt. Das weckt Assoziationen:

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Das Video eines Augenzeugen zeigt offenbar die Situation am S-Bahnhof Stellingen, wo Demonstranten zur "Welcome to Hell"-Demonstration aufbrechen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    US-Präsident Donald Trump ist mit seiner schwarzen Limousine vor dem Luxushotel "Atlantic" an der Außenalster angekommen. Er will sich dort mit Bundeskanzlerin Merkel zu einem Vorgespräch treffen.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Am Fischmarkt brennt weiter die Sonne, auf der Bühne steht gerade 'Neon Schwarz'. Immer noch Openair-Stimmung

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Hamburger Polizei geht inzwischen von etwa 4500 Teilnehmern auf dem Fischmarkt aus. Unterdessen macht sich eine Gruppe von Demonstranten aus dem Protestcamp im Altonaer Volkspark mit der S-Bahn auf den Weg zur Elbe, laut Polizei sind es etwa 2000. Ein Großaufgebot begleitet die Protestler.
    Bislang verläuft der Nachmittag Polizeiangaben zufolge friedlich.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Am Abend wird Kanzlerin Angela Merkel Trump im Hotel Atlantic zu einem Vorgespräch treffen. Klima, Welthandel, Abschottung, Terror - an Themen wird es nicht mangeln. Die Scharfschützen haben auf dem Dach des Hotzels Stellung bezogen, die Straßen um das Hozel sind weiträumig abgesperrt.

  • Ruben Rehage
    • Ruben Rehage

    Die Wagen für den Demozug werden am Fischmarkt bereit gemacht.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    In der Hamburger Innenstadt stehen derzeit buchstäblich an jeder Straßenecke Polizisten. Das sollte man nicht vergessen, auch wenn man Trump und Co. nix Böses will. Als vorhin ein Radfahrer bei Rot über eine nahezu menschenleere Kreuzung an der Rothenbaumchaussee fuhr, hielt prompt ein ganzer Manschaftswagen neben ihm und der Beifahrer las dem Rotsünder erstmal ordentlich die Leviten.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Kanadas Premierminister Justin Trudeau freut sich nicht nur auf den Gipfel mit Merkel, Trump und Putin, sondern auch auf Musik. Trudeau wird zusammen mit Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg und dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri an dem Global Citizen Festival teilnehmen und eine Rede halten. In der Barclaycard Arena werden unter anderem Coldplay, Shakira und Herbert Grönemeyer auftreten.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Um 19 Uhr wollen sich die Teilnehmer der Demonstration "Welcome to Hell" in Bewegung setzen. Das ist die geplante Route:

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Von der Air Force One flugs in den Helikopter umgestiegen und zum Gästehaus an die Außenalster gedüst. Hier einer von Donald Trumps Begleithubschraubern.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Kleine Korrektur: Der Demozug geht um 19 Uhr los. Nicht um 17 Uhr. Bis dahin gibt es hier noch Ansprachen und Musik

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Hamburger Polizei meldet, dass sich um kurz nach 16 Uhr rund 650 Teilnehmer der Demonstration "Welcome to Hell" am Fischmarkt eingefunden haben. Inzwischen ist die Zahl demnach auf über 2000 Menschen angewachsen. Die Organisatoren des Protests haben 10.000 Teilnehmer angemeldet. Um 19 Uhr soll sich der Zug in Bewegung setzen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Nach dem Rückzug der USA vom Pariser Klimaabkommen wollen die anderen G20-Staaten auf dem Gipfel in Hamburg ein Signal für die "schnelle Umsetzung" der "unumkehrbaren" Vereinbarung geben.
    Die Differenzen mit US-Präsident Donald Trump sollen im Abschlusskommuniqué festgehalten werden, was ein ungewöhnlicher Schritt wäre. In dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag, heißt es ferner, dass die anderen G20-Staaten die Abkehr der USA "zur Kenntnis nehmen". "Die USA bestätigen ihr starkes Bekenntnis zu einem globalen Ansatz, der Treibhausgase verringert, während Wirtschaftswachstum unterstützt und den Bedürfnissen der Energiesicherheit nachgekommen wird."

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Viele Straßen im Zentrum der Hansestadt sind menschenleer, es herrscht bisweilen eine gespenstische Stimmung. stern-Reporterin Heike Gallery ist in der Stadt unterwegs.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Nach Angaben der Hamburger Polizei ist auch Bundeskanzlerin Angela Merkel inzwischen in der Hansestadt angekommen. Sie nächtigt nur wenige Kilometer vom Domizil Donald Trumps entfernt im Luxushotel "Atlantic" an der Außenalster.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    US-Präsident Donald Trump ist an seinem Domizil im Gästehaus des Senats an der Außenalster eingetroffen. Trump legte die etwa sieben Kilometer lange Strecke mit dem Hubschrauber zurück. Auf der Alster kreuzen schwer bewaffnete Polizisten in Booten, im Umfeld der Villa herrschen ebenfalls massive Sicherheitsvorkehrungen.

  • Jan Boris WIntzenburg
    • Jan Boris WIntzenburg

    Für den geplanten Demonstrationszug zu den Messehallen, wo bereits die Delegierten tagen, haben auch die Aktivisten aufgerüstet: Mobiler Lautsprecher mit DJ-Pult der Aktion hedonistische Initiative International (Ahoi) aus Tübingen.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Autofahren macht gerade so gar keinen Spaß in Hamburg. Und wie die Polizei grad mitteilt, wird das auch bis zum späten Abend so bleiben:

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Aktuell spielen Die Golden Zitronen, eine alte Punkband hier aus dem Viertel. Die Sonne scheint, hat was Festivalstimmung

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die geplante der Route der "Welcome to Hell"-Demonstration ist rund zehn Kilometer lang und führt durch die gesamte westliche Innenstadt von Hamburg. Die jetzt schon gravierenden Verkehrsbehinderungen werden sich durch den Aufzug weiter verschärfen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Am Fischmarkt auf St. Pauli herrscht - noch - entspannte Stimmung. Hier startet bald die Welcome-to-Hell-Demo. Die Polizei steht mit einem Großaufgebot bereit.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Trumps Limousine , "The Beast" genannt, ist bereits am Gästehaus des Senats an der Außenalster eingetroffen. Trump und Melania steigen in diesen Minuten in den Helikopter um, der sie in die Innenstadt fliegen wird.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Fischmarkt

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Polizei in Hamburg hat nach eigenen Angaben drei Verstöße gegen das Flugverbot wegen des G20-Gipfels geahndet. Ein Polizeihubschrauber fing ein aus den Niederlanden stammendes Kleinstflugzeug ab und begleitete es zur Landung in Uelzen, wie die Polizei mitteilte. Dem Piloten drohe nun eine Sicherheitsleistung von bis zu 10.000 Euro. Außerdem seien ein Modellflugzeug und eine Drohne im Bereich des Hamburger Stadtparks festgestellt worden. Das Modellflugzeug sei beschlagnahmt worden, die Drohne sei nach kurzer Zeit gelandet. Der Drohnenpilot sei bisher noch nicht ermittelt worden.

  • Jan Boris WIntzenburg
    • Jan Boris WIntzenburg

    Um kurz nach 16 Uhr ist der St. Pauli Fischmarkt nicht mal halb gefüllt. Die Stimmung ist gelöst, die Sonne brennt, ein leichter Haschdunst liegt in der Luft. Die gefürchteste Gegendemo des G20-Gipfels beginnt mit Musik und Reden.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Donald Trump ist in diesen Minuten mit der Air Force One in Hamburg-Fuhlsbüttel gelandet. Der US-Präsident reist mit seiner Frau Melania an. Zuvor war er auf einem Staatsbesuch in Polen. Am Abend trifft Trump Bundeskanzlerin Angela Merkel, um ein Vorgespräch zum G20-Gipfel zu führen. In Polen hatte Trump an
    einem Gipfel der Drei-Meeres-Initiative - eines Zusammenschlusses von zwölf mittel- und osteuropäischen Ländern - teilgenommen und anschließend eine Rede am Denkmal des Warschauer Aufstandes gehalten.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Trump lässt auf sich warten, dafür sind laut NDR Shakira und Coldplay-Sänger Chris Martin schon da. Sie spielen heute Abend beim Global-Citizen-Konzert.

  • Jan Boris WIntzenburg
    • Jan Boris WIntzenburg

    Es ist angerichtet: Kurz vor dem offiziellen Beginn der Welcome to Hell-Demo sind an den Landungsbrücken die Wasserwerfer aufgefahren.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Die Kollegin Heike Gallery und ich sind jetzt auf den Weg zum Hamburger Fischmarkt, von wo aus die 'Welcome to hell'-Demo starten wird. Auf St. Pauli herrscht spürbare Anspannung.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Mit dem Eintreffen der ersten Delegationen kommt es in Hamburg einen Tag vor dem G20-Gipfel zu massiven
    Verkehrsbehinderungen. "Der Verkehr kommt in weiten Teilen des Stadtgebiets vorübergehend zum Erliegen", sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei errichtete Straßensperren. Die Hamburger Hochbahn rief Autofahrer auf Twitter dazu auf, auf Bus und Bahn umzusteigen. Ab dem Nachmittag sei dann wegen der Demonstration
    "Welcome to Hell" insbesondere im Stadtteil St. Pauli zusätzlich mit Ausfällen bei Bus und Bahn zu rechnen. Auch der Hamburger Flughafen warnte Reisende vor Staus bei der Anreise zum Flughafengelände.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) würde aus den Teilnehmern des G20-Gipfels Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, Kanadas Regierungschef Justin Trudeau und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum gemeinsamen Biertrinken auswählen. Wenn er sich drei der Regierungschefs aussuchen könnte, würde seine Wahl auf diese drei fallen, sagte Scholz am Donnerstag bei einer Konferenz der Wochenzeitung "Die Zeit".

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Der Aufmarsch hat begonnen: Die Polizei ist mit etlichen Wasserwerfern und Räumpanzern am Fischmarkt und am Millerntor-Stadion aufgefahren. Um 16 Uhr beginnt die "Welcome to Hell"-Demo, bei der massive Ausschreitungen erwartet werden. Auch an der Ludwig-Erhard-Straße haben sich zahlreiche Fahrzeuge versammelt. Die Reeperbahn ist neben anderen großen Straßen abgesperrt.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die Hamburger Polizei fahndet nach zwei Linksextremisten aus Berlin. Die beiden Männer waren vor zwei Wochen in Hamburg-Othmarschen festgenommen worden, das Amtsgericht ordnete aber später ihre Freilassung an. Daraufhin legte die Polizei Beschwerde beim Landgericht ein und bekam Recht. das Problem ist, dass die Männer untergetaucht sind. Zwar haben sie ein Aufenthaltsverbot für Hamburg, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass sie noch in der Stadt sind. Bei den Linksextremisten war eine Liste mit Kennzeichen von zivilen Polizeifahrzeugen, Einmalhandschuhe und -Anzüge sowie eine große Kiste mit Streusand sichergestellt worden.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Der kanadische Premierminister Justin Trudeau bringt seine Ehefrau Sophie Gregoire und den jüngsten Sohn Hadrien mit.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello
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  • Finn Rütten
    • Finn Rütten

    China lehnt eine gesonderte Erklärung der Mehrheit der G20-Staaten zum Klimaschutz ohne die USA ab. "Niemand sollte ausgeschlossen werden", sagte Vizefinanzminister Zhu Guangyao. China hoffe, dass alle Seiten ihre Kommunikation verbesserten. In den Gesprächen könne es durchaus mal zu Kritik kommen, aber die Erklärungen müssten von allen getragen werden, betonte Zhu Guangyao.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Russland hat Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, Moskau wirke destabilisierend. "Mit dieser Sichtweise sind wir nicht einverstanden", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Trump hatte bei seinem Besuch beim engen Nato-Verbündeten Polen in Warschau Schritte der USA gegen angeblich "destabilisierendes Verhalten" Russlands angekündigt. Einzelheiten nannte er aber nicht.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Politisch wird auf vielen Feldern gerungen - Umweltpolitk aber steht ganz oben auf der Tagesordnung. So fordert Greenpeace entschiedenere Aussagen zum Klimaschutz in der Abschlusserklärung für den G20-Gipfel verlangt. In einem der Organisation vorliegenden Entwurf der Erklärung werde seitens der USA nur ein "globaler Ansatz" beim Klimaschutz akzeptiert. "Dies läuft dem Pariser Abkommen zuwider, das ausdrücklich nationale Verpflichtungen beim Klimaschutz vorsieht", sagte Greenpeace-Klimaschutz-Experte Tobias Münchmeyer am Donnerstag in Hamburg. "Es wäre eine Lizenz zum Nichtstun!"

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die Straßen in der Hamburger Innenstadt sind zum Teil menschenleer.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth wertet die Festnahme eines weiteren Deutschen in der Türkei als gezielten Affront des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen die
    G20-Gastgeberin, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Diese Festnahme kurz vor Erdogans Anreise zum G20-Gipfel in Hamburg sei "eine glasklare Provokation in Richtung von Angela Merkel", sagte die Grünen-Politikerin.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Auf Zuma folgt Xi.: Chinas Staatschef Xi Jinping ist zum
    G20-Gipfel in Hamburg eingetroffen. Er landete am Vortag des Treffens der großen Wirtschaftsmächte. Merkel hatte sich bereits am Vortag in Berlin mit Xi beraten und setzt auf Chinas Unterstützung, damit auf dem Gipfel Fortschritte erzielt werden können.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    In insgesamt 36 Kolonnen werden die ausländischen Staatsgäste zu ihren Quartieren gefahren. Die Routen werden aus Sicherheitsgründen spontan von der Polizei festgelegt - das führt zu starken Beeinträchtigungen in der Hansestadt. Die Polizei ruft die Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Der ersten Staatsgäste sind in Hamburg-Fuhlsbüttel gelandet. Als erster traf der südafrikanische Präsident Jacob Zuma, der vom Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz auf dem roten Teppich empfangen wurde.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die AfD ist irgendwie immer dabei. Auch zum G20-Gipfel melden sich die Rechtspopulisten mit diesem Tweet im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Brandstiftung in einem Hamburger Nobel-Autohaus.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die Polizei hat ihre Anti-Protestcamp-Strategie offenbar eingestellt. Im Altonaer Volkspark sind inzwischen mehr als die genehmigten 300 Schlafzelte aufgebaut, meldet das Hamburger Abendblatt. Die Polizei schreitet nicht ein, es sollen kaum Beamte vor Ort sein. Demnach sollen sich die Camp-Teilnehmer selbst darüber wundern. Die Stimmung sei friedlich.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    So sieht es aus, wenn ein Chinook-Hubschrauber der US-Delegation auf einem Rasenstück an der Außenalster landet. In unmittelbarer Nähe liegt das Gästehaus des Hamburger Senats, wo Donald Trump nächtigen wird. Ob Trump in solch einem Hubschrauber anreisen wird, ist nicht bekannt. Im Tweet ist die Aufnahme einer Übung vom 4. Juli zu sehen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Die Linke betrachtet den G20-Gipfel als "Anachronismus" ohne jegliche demokratische Legitimation, melden die Agenturen. Weder die G20- noch die G7-Gipfel hätten jemals etwas zur Lösung der Weltprobleme beigetragen, erklärte Parteichef Bernd Riexinger in Berlin. In Hamburg träfen sich "die größten Waffenexporteure der Welt" und "Despoten, die nach innen und außen Freiheit und Demokratie mit Füßen treten".

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, leert sich die Innenstadt zusehends und die Geschäfte schließen. Zahlreiche Läden schützen sich mit Gittern und Bretterwänden vor den Schaufensterscheiben. Genauso ist es St. Pauli oder der Schanze. Die Straßensperrungen und die Angst vor der Randale haben aber auch einen positiven Nebeneffekt: Es gibt kaum Verkehr und man findet, wenn man denn will, sehr schnell einen Parkplatz.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    G20-Gegner zeigen sich verwundert darüber, dass die Polizei die "Welcome-to-Hell"-Demo auflagenfrei genehmigt hat. Auch die Abschlusskundgebung in unmittelbarer Nähe der Messehallen, dem Tagungsort, wurde erlaubt. Der "Anwaltliche Notdienst" vermutet, dass die Polizei möglicherweise mit "gezinkten Karte" spiele (hier nachzulesen: https://www.anwaltlicher-notdienst-rav.org/de/node/22) und die Demo gar nicht stattfinden lassen werde. "Der Subtext der Anmeldebestätigung ist ganz einfach: Ihr werdet den Kundgebungsplatz nie erreichen. Der AND fordert die Polizeiführung auf, die Versammlungsfreiheit zu schützen und sie nicht zum Gegenstand taktischer Spielchen zu machen", schreibt der "Anwaltliche Notdienst".

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Auch auf der großen politischen Bühne laufen sich die G20-Teilnehmer warm: US-Präsident Donald Trump übte scharfe Kritik an Russland. bevor er Putin am Freitag am Rande des Gipfels zu einem Vier-Augen-Gespräch trifft. Er warf Moskau bei einem Besuch in Polen "destabilisierendes" Verhalten vor, wie aus einem am Donnerstag vorab verbreiteten Redetext des Weißen Hauses hervorgeht.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Der FC St. Pauli ist bekannt für sein linkes, politisches Engagement. Der Klub hat sich auch zum G20-Gipfel klar positioniert und das Verbot der Protestcamps durch die Polizei auf seiner Homepage als "absurd" bezeichnet. Der Verein handelt deswegen selbst und bietet 200 Menschen einen Schlafplatz hinter der Hauptribüne an. Ab zwölf Uhr mittags können sich G20-Gegner dort einquartieren.


  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

  • Tim Schulze
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    Der G20-Gipfel strebt auf einen ersten Höhepunkt zu - Bundeskanzlerin Merkel wird am frühen Abend mit US-Präsident Donald Trump zusammentreffen. Und zwar in "ihrem" Hotel, dem Atlantic an der Außenalster. Am späten Nachmittag startet die "Welcome-to-Hell"-Demo am Hamburger Fischmarkt. Daran werden auch tausende gewaltbereite Linksextremisten und Autonome teilnehmen. Vorsorglich hat der Hamburger Polizeipräsident, Ralf Meyer, im ZDF-"Morgenmagazin" erneut angekündigt, dass die Polizei konsequent vorgehen wird: "Der größte schwarze Block aller Zeiten ist angekündigt von der Roten Flora, von den Autonomen, es soll knallen hinterher, 'Welcome to Hell', das riecht ja nicht nach Sitzblockaden und verbaler Aussage sondern nach mehr und deswegen sind wir schon skeptisch, dass der heutige Abend oder die heutige Nacht friedlich bleibt", sagte Meyer.

  • Finn Rütten
    • Finn Rütten

    Gabriel: Alle G20-Treffen sollten künftig in New York stattfinden
    Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat angeregt, die G20-Treffen regelmäßig in New York stattfinden zu lassen. Die Treffen in der Stadt, in der die Vereinten Nationen (UN) ihren Sitz haben, abzuhalten, wäre ein "großer symbolischer Schritt nach vorn", sagte Gabriel im Deutschlandfunk.
    Die Frage sei doch, ob man dieses Treffen der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, die nur einen Teil der Welt repräsentieren, nicht viel stärker in die UN einbinden müsse, sagte Gabriel. Viele Staaten fühlten sich ausgegrenzt.

  • Finn Rütten
    • Finn Rütten

    Hamburger Porschezentrum: Es war Brandstiftung
    Einen Tag vor dem G20-Gipfel sind auf dem Gelände des Porschezentrums in Hamburg-Eidelstedt acht Fahrzeuge größtenteils ausgebrannt. Die Polizei habe Brandbeschleuniger gefunden und gehe von Brandstiftung aus, sagte ein Sprecher. Beamte vor Ort vermuteten, dass es einen Zusammenhang mit dem bevorstehenden G20-Gifpel gibt. Von den Tätern fehlte jede Spur. Die Höhe des Sachschadens war zunächst nicht bekannt.

  • Finn Rütten
    • Finn Rütten

    Künstler protestieren mit Lesung und Musik gegen G20-Gipfel
    Künstler und Aktivisten wie Auma Obama, Konstantin Wecker, Günter Wallraff, Mathieu Carrière und Samy Deluxe haben kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg eine klare Botschaft an Donald Trump und Co. gesendet. Bei einer Sonderausgabe des Literaturfestivals "Lesen ohne Atomstrom - Die erneuerbaren Lesetage" lasen sie am Mittwochabend im kleinen Saal der Laeiszhalle aus den Werken "Empört Euch!" und "Engagiert Euch!" von Stéphane Hessel - einem der Autoren der UN-Menschenrechtserklärung. "Wir rufen alle Bürger auf, ihre Stadt nicht den G20 zu überlassen - sondern sich an den vielfältigen Protesten zu beteiligen", sagte Organisator Frank Otto vom veranstaltenden Verein Kultur für alle.

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