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Berlin Endlich wieder in die Schule: Grundschüler freuen sich auf ihr Klassenzimmer

Sehen Sie im Video: Seit dem 22. Februar sind in mehreren Bundesländern die Schulen wieder auf.




Ordentlich in der Reihe, mit Abstand und ausgerüstet mit Masken. So fing für einige Grundschüler an der Gustaf-Falke-Grundschule in Berlin wieder die Schule an. Nach einer langen Corona-Pause, wo Unterricht in der Schule nicht möglich war. Seit Montag darf jeweils eine Hälfte aller Berliner Erst- bis Drittklässler wieder zur Schule gehen. Die Präsenzpflicht bleibt aber aufgehoben. Das heißt, die Kinder müssen nicht, aber sie können wieder in getrennten Gruppen in den sogenannten Präsenzunterricht kommen. Lehrerin Susanne Raetz lobte am Montag erst einmal die Kinder. Diese hätten den Distanzunterricht der vergangenen Wochen tapfer durchgehalten. "Es war toll, dass ich viel Zeit mit meiner Katze verbringen konnte und mit meiner Familie." Und dann ist ja niemand da. Und dann weiß man halt einfach gar nicht, was man machen muss, und die Eltern arbeiten. Und dann fragt man halt, und das stört dann noch mehr." Der neue Entwurf der Impfstoffverordnung des Gesundheitsministeriums sieht vor, dass Grundschullehrer und Erzieher in die zweithöchste Prioritätengruppe beim Impfen gegen das Corona-Virus aufgenommen werden. Damit könnten auch die Lehrerinnen und Lehrer an der Gustaf-Falke-Grundschule früher geimpft werden, als ursprünglich vorgesehen. Susanne Raetz findet das gut: "Gerade die Arbeit mit kleinen Kindern läuft über Bindung und Beziehung und die hat etwas mit Kontakt zu tun. Und der Kontakt kann nicht über zwei Meter auf Abstand und unter Vollschutz stattfinden, denn das ist nicht förderlich für Bindung. Von der Warte her begrüße ich es, dass es die Möglichkeit gibt, und hoffe, dass sich viele eben impfen lassen, damit es einen Schutz gibt. Denn die Kollegenstruktur ist ja auch sehr durchmischt, von ganz jung bis ganz alt. Wir haben viele Risikopatienten, auch bei uns im Kollegium, die trotzdem arbeiten kommen, eben weil Bindung so wichtig ist und für jeden das im Vordergrund steht. Und das wäre eine gute Option, sich frühzeitig zu schützen." Susanne Raetz ist sich sicher: Die Kinder kommen gerne wieder in die Schule. Und keine Videokonferenz könne die Begegnung im Klassenzimmer ersetzen.
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Seit dem 22. Februar sind in mehreren Bundesländern die Grundschulen wieder geöffnet. In Berlin freuen sich viele Schülerinnen und Schüler wieder darauf zurück ins Klassenzimmer zu gehen.

Ordentlich in der Reihe, mit Abstand und ausgerüstet mit Masken. So fing für einige Grundschüler an der Gustaf-Falke-Grundschule in Berlin wieder die Schule an. Nach einer langen Corona-Pause, wo Unterricht in der Schule nicht möglich war. Seit Montag darf jeweils eine Hälfte aller Berliner Erst- bis Drittklässler wieder zur Schule gehen. Die Präsenzpflicht bleibt aber aufgehoben. Das heißt, die Kinder müssen nicht, aber sie können wieder in getrennten Gruppen in den sogenannten Präsenzunterricht kommen. Lehrerin Susanne Raetz lobte am Montag erst einmal die Kinder. Diese hätten den Distanzunterricht der vergangenen Wochen tapfer durchgehalten. "Es war toll, dass ich viel Zeit mit meiner Katze verbringen konnte und mit meiner Familie." Und dann ist ja niemand da. Und dann weiß man halt einfach gar nicht, was man machen muss, und die Eltern arbeiten. Und dann fragt man halt, und das stört dann noch mehr." Der neue Entwurf der Impfstoffverordnung des Gesundheitsministeriums sieht vor, dass Grundschullehrer und Erzieher in die zweithöchste Prioritätengruppe beim Impfen gegen das Corona-Virus aufgenommen werden. Damit könnten auch die Lehrerinnen und Lehrer an der Gustaf-Falke-Grundschule früher geimpft werden, als ursprünglich vorgesehen. Susanne Raetz findet das gut: "Gerade die Arbeit mit kleinen Kindern läuft über Bindung und Beziehung und die hat etwas mit Kontakt zu tun. Und der Kontakt kann nicht über zwei Meter auf Abstand und unter Vollschutz stattfinden, denn das ist nicht förderlich für Bindung. Von der Warte her begrüße ich es, dass es die Möglichkeit gibt, und hoffe, dass sich viele eben impfen lassen, damit es einen Schutz gibt. Denn die Kollegenstruktur ist ja auch sehr durchmischt, von ganz jung bis ganz alt. Wir haben viele Risikopatienten, auch bei uns im Kollegium, die trotzdem arbeiten kommen, eben weil Bindung so wichtig ist und für jeden das im Vordergrund steht. Und das wäre eine gute Option, sich frühzeitig zu schützen." Susanne Raetz ist sich sicher: Die Kinder kommen gerne wieder in die Schule. Und keine Videokonferenz könne die Begegnung im Klassenzimmer ersetzen.


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