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Proteste in Hamburg "Silent Demo" gedenkt George Floyd, sendet aber lautes Signal: "Deutschland hat solche Fälle"

Sehen Sie im Video: Menschenmassen und ein schnelles Ende So verlief die Silent-Demo gegen Rassismus in Hamburg.


In Hamburg ist die Botschaft eindeutig: "Black lives matter."


Laut Polizei kommen etwa 9.000 Teilnehmer zur Silent-Demo am Jungfernstieg. Da auch am Rathausmarkt eine Verkündung stattfand, waren zwischenzeitlich etwa 14.000 Demonstranten in der Innenstadt.


Die Polizei Hamburg ließ die Teilnehmer weitestgehend gewähren und schrieb bei Twitter im Vorfeld: "Wir sind an eurer Seite!" Und: "Rassismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!"


So ganz vergessen ist die Pandemie trotz der Solidarität nicht. Da nur 525 Teilnehmer genehmigt waren, muss die Leiterin der Versammlung kurz nach dem Start das Ende der Veranstaltung verkünden.


Die stille Demonstration fand offiziell ein schnelles Ende. Was bleibt, ist das laute Signal: Der gemeinsame Kampf gegen Diskriminierung hat gerade erst begonnen.
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Nachdem die Demo von der Veranstalterin selbst wegen der Teilnehmereinschränkungen in der Coronakrise abgesagt worden war, dauerte es ein wenig, bis sich die Massen auflösten. Die Botschaft blieb aber unverkennbar: "Black Lives Matter".

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