VG-Wort Pixel

Hohe Infektionsraten Teile der Niederlande und Schottland sind Risikogebiete

Abstand-Hinweis in Glasgow
Schottland gilt als Corona-Risikogebiet. Foto: Andrew Milligan/PA Wire/dpa
© dpa-infocom GmbH
Die Corona-Fallzahlen steigen in vielen Ländern. Das Robert Koch-Institut hat seine Risikoliste aktualisiert - der Schritt zur Reisewarnung ist nur noch ein formaler.

Die Bundesregierung hat ganz Schottland sowie Teile Englands und weite Teile der Niederlande zu Corona-Risikogebieten erklärt. Die Risikoliste des Robert Koch-Instituts (RKI) wurde entsprechend aktualisiert.

Es wird erwartet, dass das Auswärtige Amt für diese Gebiete noch im Laufe des Abends eine Reisewarnung ausspricht. Nach Angaben des RKI ist nach dem neuesten Stand die gesamte Niederlande mit Ausnahme der Provinzen Zeeland und Limburg betroffen. In England sind die Regionen North West, North East und Yorkshire and the Humbers nun aus deutscher Sicht Risikogebiete.

Zudem gelten in Österreich das Kleinwalsertal und die Gemeinde Jungholz nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Die Enklaven, die nur von Bayern aus erreichbar sind, meldeten in den vergangenen Tagen keine einzige neue Corona-Infektion. Eine Online-Petition mit mehr als 10.500 Unterstützern hatte deshalb Ausnahmeregeln gefordert.

Die Ausweisung zum Risikogebiet und die in aller Regel darauf folgenden Reisewarnungen bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für den Urlauber: Er kann eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn sein Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen sich testen lassen und in Quarantäne, bis das Ergebnis da ist.

dpa

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker