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Aus persönlichen Gründen Hamburger FDP-Chefin Katja Suding zieht sich aus Politik zurück

FDP-Politikerin Katja Suding in der Hamburgischen Bürgerschaft
FDP-Politikerin Katja Suding in der Hamburgischen Bürgerschaft
© picture alliance / Axel Heimken / DPA
Vor einem halben Jahr mussten die Liberalen in Hamburg eine Wahlschlappe verkraften. Nun kündigt Landeschefin Katja Suding ihren Rückzug aus der Politik an – aus persönlichen Gründen.

Gut ein halbes Jahr nach der Wahlschlappe der FDP in Hamburg hat die Landesvorsitzende Katja Suding ihr Ausscheiden aus der Politik angekündigt. "Für mich ist im nächsten Jahr Schluss", sagte die 44-Jährige Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Bundesvorsitzende am Samstag beim Landesparteitag der Elbliberalen. Sie werde weder bei der Bundestagswahl antreten noch erneut für den Landesvorsitz kandidieren. Auch als stellvertretende Bundesvorsitzende stehe sie nicht erneut zur Verfügung. 

Suding bleibt weiter Parteimitglied

Dies sei "keine Entscheidung gegen die FDP, gegen den Landesverband oder gegen eine Person", sagte Suding. Die Entscheidung sei aus persönlichen Gründen gefallen. "Mir war immer klar, dass ich mein Berufsleben nicht mit der Politik beenden werde." Sie wolle ihr Bundestagsmandat bis zum Ende der Legislatur behalten und werde der FDP auch weiter angehören.

Suding hatte den Hamburger Landesvorsitz 2014 übernommen. 2011 hatte sie die Liberalen zurück in die Hamburger Bürgerschaft geführt. Nach ihrer Wahl in den Bundestag 2017 legte sie ihr Bürgerschaftsmandat nieder.

Bei der Bürgerschaftswahl im Februar war die FDP mit 4,9 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Seither sind die Liberalen nur noch durch die Einzelabgeordnete Anna von Treuenfels-Frowein im Landesparlament vertreten, die in Blankenese ein Direktmandat erhielt.

rw DPA

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