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Aktuelle Stunde im Bundestag: Als ginge Clausnitz den Rest der Republik nichts an

Der deutsche Bundestag hat über die fremdenfeindlichen Übergriffe in Clausnitz und Bautzen diskutiert: Die besten Debattenbeiträge, die besten Szenen - hier im Live-Blog.

In den Medien werden die Vorfälle in Clausnitz und Bautzen rauf und runter diskutiert, in den Sozialen Medien sowieso - und nun war die Politik an der Reihe. Mit einer Aktuellen Stunde im Bundestag.

Als ginge Clausnitz den Rest der Republik nichts an

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Günter Baumann (und jetzt wird es ganz schwierig): "Der Ruf Sachsens leidet unter einzelnen Menschen, die außerhalb des Gesetzes stehen." "Ein Frontalangriff gegen alle Sachsen hilft uns nicht weiter." Klar: Baumann, CDU, ist selbst Sachse.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    "Wir brauchen einen Aufstand der Anständigen", sagt Hofreiter.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Klare Ansage der Grünen:

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Hofreiter in guter Form. Das Thema liegt ihm spürbar am Herzen. Er spricht vom "Ungeist", der in der sächsischen Landesregierung herrsche.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Hofreiter in guter Form. Das Thema liegt ihm spürbar am Herzen. Er spricht vom "Ungeist", der in der sächsischen Landesregierung herrsche.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Hofreiter: "Es handelt sich hier um einen Fall von institutionellem Rassismus" Daran trage die sächsische Regierung eine Mitschuld.'

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Anton Hofreiter spricht jetzt, Fraktionschef der Grünen. "Es ist eine Schande für unser Land, was in Clausnitz passiert ist." Die Schande belege zweierlei: Dass Deutschland nicht nur ein Problem mit Rassismus habe - sondern auch mit den Sicherheitsbehörden.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Am Rednerpult: Uli Grätsch von der SPD. Er zeigt die Karte der Amadeu-Antonio-Stiftung, auf der die rechten Übergriffe verzeichnet sind. Die roten Punkte - die sich in Sachsen häufen - stünden für "Dunkeldeutschland".

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Bartsch: "Traumatisierte Kinder muss man in den Arm nehmen und nicht in den Schwitzkasten." Recht hat er.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Bartsch gibt der sächsischen Landesregierung einen mit. Der Rechtsradikalismus in Sachsen sei kein Wunder, wenn sich der Ministerpräsident Tillich hinstelle und sage: Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Es spricht jetzt Dietmar Bartsch, Co-Chef der Linken-Fraktion. "Kein Minister findet es notwendig, hier anwesend zu sein", schnaubt auch Bartsch.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Britta Haßelmann, beschwert sich hart, dass die Regierung KEINEN Minister in die Aktuelle Stunde geschickt hat - und die Ostbeauftragte im Übrigen auch nicht das ist.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Auch Kriegs nimmt die Polizei in Clausnitz in Schutz. Eine 9-sekündige Videosequenz reiche nicht, um Schuldzuweisungen vorzunehmen. Da gab's Gebrummel im Publikum.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Es spricht: der Staatssekretär im Innenministerium, Günter Kriegs. Ordentliche Rede, aber ohne Leidenschaft vorgetragen.

  • Lutz Kinkel
    • Lutz Kinkel

    Wie peinlich ist das - kein Minister auf der Regierungsbank während der Aktuellen Stunde im Bundestag über Clausnitz und die Folgen.