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SPD-Politikerin: Kampf gegen den Brustkrebs: Manuela Schwesig erzählt, was ihr am besten hilft

Manuela Schwesig bekam im vergangenen Sommer die Diagnose Brustkrebs. Nun, ein paar Monate später, erzählt sie, was ihr im Kampf gegen die Krankheit hilft.

Politikerin Manuela Schwesig

Für Manuela Schwesig ist Zeit mit der Familie das beste Mittel gegen ihre Brustkrebs-Erkrankung. Sie verbringe "so viel Zeit wie möglich mit der Familie - das ist die beste Medizin", sagte die 45-jährige Ministerpräsidentin  von Mecklenburg-Vorpommern der "Bild"-Zeitung. Schwesig sei derzeit mit Ehemann und Kindern im Kurzurlaub auf der Ostsee-Insel Hiddensee, schreibt das Blatt. Die SPD-Politikerin hoffe im neuen Jahr, "dass meine Familie gesund bleibt und ich wieder gesund werde", sagte sie.

Nach der Diagnose im Sommer habe sie "eine Riesenangst" gehabt. "Auf einen solchen Moment ist niemand gefasst: Was wird aus meiner Familie, meinen Kindern? Das waren furchtbare Wochen, in denen mein Mann Stefan mir sehr zur Seite stand. Dann endlich wurde klar, dass mein Brustkrebs heilbar ist. Und welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Da konnte ich aktiv werden. Die Diagnose Brustkrebs ist nicht das Ende. Es gibt Hoffnung, und es lohnt sich zu kämpfen."

Manuela Schwesig machte Brustkrebs-Erkrankung im September 2019 öffentlich

Schwesig hatte im September ihre Erkrankung öffentlich gemacht und damals ihr Amt als kommissarische Chefin der Bundes-SPD niedergelegt. Sie gilt als Hoffnungsträgerin der SPD und als engagierte Interessenvertreterin der Ostdeutschen im Bund und in ihrer Partei. Die Diplom-Finanzwirtin wurde 1974 in Frankfurt an der Oder geboren und machte in den vergangenen Jahren eine steile Karriere in der Politik. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Bundesweit bekannt wurde Schwesig vor allem als Familienministerin im Kabinett von Angela Merkel ab 2013. Im Sommer 2017 übernahm sie das Amt der Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern, nachdem ihr Vorgänger, Erwin Sellering, an Krebs erkrankt war

anb / DPA